Der Dienstleister bedauert. Die Uğur Şahin-Universität Mainz ist empört.

Der Dienstleister bedauert. Die Uğur Şahin-Universität Mainz ist empört.

Für Investitionen in Hochrisikoprodukte ist die Bundesregierung immer zu haben. Sie ist übrigens nach dem Übergang von Curevac an Biontech dort Anteilseignerin und so mitverantwortlich für die Entlassungswelle. Vor knapp einem Jahr hatte die Regierung phantasiert: »Das Wirtschaftsministerium betonte auch mit Blick auf die Impfstoffe beider Firmen, durch die Transaktion würde ein deutscher Biotech-Champion "mit beeindruckendem mRNA-Patentportfolio" entstehen.« onvista.de (12.6.25)

In einer anderen Sportart würde man sagen: Aufs falsche Pferd gesetzt. Noch vor gut einem Jahr hatte Biontech ein "eindeutiges Bekenntnis zum Standort Deutschland" abgegeben und allein für Mainz 350 neue Stellen versprochen (s. hier). Es war schon immer falsch, Uğur Şahin Glauben zu schenken.

»… Jochen Röttgermann, Vorstand Marketing & Vertrieb des 1. FSV Mainz 05, sagt: "In BioNTech gewinnen wir ein äußerst renommiertes Unternehmen als Partner, das sich auch über die Kooperation mit Mainz 05 zu seinem Standort und zur Region bekennt. BioNTech ist inzwischen einer der größten Arbeitgeber in Mainz und ein zentraler Entwicklungstreiber für die Pläne der Stadt bei der Entwicklung des Mainzer Biotechnologie-Standorts. Wir haben in unseren Gesprächen viele Gemeinsamkeiten entdeckt und können wechselseitig voneinander profitieren. Wir freuen uns sehr auf diese spannende und facettenreiche Partnerschaft.“«

»… Sollte sich ein Investor für den Marburger Standort finden, werde das Land schauen, dass dieser «möglichst schnell an dem Standort ankommen» kann. Dazu zähle etwa, Genehmigungen zu erleichtern.
Mansoori erinnerte an die Erfolgsgeschichte von Biontech. Die Corona-Pandemie habe Millionen von Menschen weltweit das Leben gekostet und Milliarden von Menschen bedroht. Dass diese Gefahr hätte abgewehrt werden können, hätte unter anderem mit den Biontech-Gründern Ugur Sahin und Özlem Türeci zu tun.
Die Nachrichten sind inzwischen so alltäglich, daß sich die Überschriften kaum noch unterscheiden. Für die Ausfälle der IT braucht es nicht unbedingt Hacker:



Nachdem dpa und nachdruckende Medien uns hinreichend mit Text unter den Zwischenüberschriften "Welche Impfstoffe gibt es derzeit gegen Ebola?", "Wie fortgeschritten sind die Impfstoffe gegen Bundibugyo?" und "Bieten zugelassene Impfstoffe Schutz vor Bundibugyo?" versorgt haben, finden wir ganz am Ende dies:
"Welche Rolle spielt die Armut in der Region?
«Ebolavirus-Ausbrüche werden durch Übertragungen von Mensch zu Mensch getrieben», sagt Muñoz-Fontela. Daher erleichterten soziale Faktoren wie Flüchtlingsströme, Armut und schlechte Lebensbedingungen die Verbreitung des Erregers nach einem Ausbruch.