IfSG unterbindet "einzelne vom Mainstream abweichende Gerichtsentscheidungen". Berliner Protokolle (21)

Nachdem die R‑Werte zuletzt auf 0,82 ("7‑R-Wert") bzw 0,74 ("4‑Tage-R-Wert") auf Ampelgrün stan­den, ver­ab­schie­de­te man sich auch in Berlin wie schon zuvor bei den Verdoppelungszeiten von die­sen Instrumenten. Sie waren nicht mehr geeig­net, eine Alarmstimmung aufrechtzuerhalten.

An "Ausbrüchen" wer­den "weni­ge aus KH und Pflegeheimen mit Fallzahlen meist zwi­schen 1 – 3 Personen" gemel­det. Unter einer ver­blüf­fen­den Überschrift ist zu lesen:

Mit der Pseudoinformation von 42 neu "infi­zier­ten Heimbewohnenden", von denen 11 "inzwi­schen gene­sen" sei­en (tat­säch­lich waren sie ledig­lich posi­tiv bzw. nega­tiv gete­stet wor­den), wird wei­ter­hin Druck auf das Personal in den Heimen auf­ge­baut, offen­bar von der Gesundheitssenatorin:

Die um die 280 sta­gnie­ren­de Zahl der an und mit Corona auf Intensivbetten Versorgten und die auf 750 zurück­ge­gan­ge­ne Zahl auf Normalstationen der Krankenhäuser steht in einem bemer­kens­wer­ten Kontrast zu den Anstrengungen, die Zahl von "Infizierten" in die Höhe zu treiben:

Schon damals war klar, daß die Schnelltests noch weni­ger aus­sa­ge­kräf­tig waren als die PCR-Tests. Der "Tagesspiegel" berich­te­te offen­her­zig, daß sie zur wei­te­ren Schürung von Panik benö­tigt wurden:

»… Schnelltests sind weni­ger genau, als Labortests
Die Schnelltests sind für den Nachweis einer Corona-Infektion weni­ger zuver­läs­sig als die übli­cher­wei­se dafür ver­wen­de­ten PCR-Tests, die im Labor aus­ge­wer­tet wer­den. Deshalb muss ein posi­ti­ver Schnelltest per PCR-Test bestä­tigt wer­den. Experten for­dern, dass aus die­sem Grund selbst bei einem nega­ti­ven Schnelltest in der Altenpflege wei­ter­hin FFP2-Masken getra­gen wer­den.«
tages​spie​gel​.de (18.11.20)

Siehe dazu u.a. Corona-Tests von Herstellern selbst zer­ti­fi­ziert – kei­ne Validierung
Viele Corona-Schnelltests ohne Prüfung im Umlauf
Behörden beun­ru­higt: Fast die Hälfte der posi­ti­ven Schnelltests falsch!
Schnelltest taugt nichts. "Trotzdem sage ich: testen, testen, testen."

Wie viele Tote sind es wirklich?

Am 19.11.20 "wer­den ins­ge­samt 300 ITS-PatientInnen betreut, davon wer­den 231 beatmet", was auch zu der Gesamtzahl von 401 Todesfällen bei­getra­gen haben dürfte.

Ausnahmsweise gibt es eine etwas nach­denk­li­che­re Meinungsäußerung, ver­mut­lich aus dem Kultursenat, die aber kei­ne Folgen haben wird:

An Nova (es heißt nicht Novümmer!) wird man sich in Deutschland rasch gewöh­nen. Dazu gehört auch die Einnordung der Justiz. Der Mann vom "Team Recht", der sich freu­en kann, daß kein ein­zi­ges von 106 Gerichtsverfahren zu Maßnahmen der Berliner Politik von der unab­hän­gi­gen Justiz gegen den Senat ent­schie­den wur­de, betont:

Am 20.11.20 wird die gemel­de­te Zahl von 21 wei­te­ren Todesfällen ange­zwei­felt – zu Recht, wie spä­te­re Auflistungen des Senats bewei­sen. Offenbar wie­der aus dem Kultursenat heißt es:

Geändert hat sich aller­dings gar nichts.

(Hervorhebungen in blau nicht im Original.)

Wird fort­ge­setzt.

9 Antworten auf „IfSG unterbindet "einzelne vom Mainstream abweichende Gerichtsentscheidungen". Berliner Protokolle (21)“

  1. Natürlich ist Dummheit nicht ansteckend. Soviel ist mal klar. Man woll­te ja nicht daß die Epidemiologen zu kurz kom­men. Aber das schö­ne Geld, sich durch die Lappen gehen las­sen? – Nöh, das ging doch gar nicht. Leuchtet ein?

    Zu ersu­chen, die eige­ne wirt­schaft­li­che Position zu ver­bes­sern, zeugt von psy­chi­scher Gesundheit. Und "Das Streben" bil­det ja schließ­lich die grund­le­gen­de Initiative der Marktwirtschaft.

    Nur unterm Strich kommt's halt nicht hin. Jedenfalls solan­ge ein Rechtsstaat dem libe­ra­len Aufbau zu Grunde liegt. Meiner Meinung nach ist es ja genau das, was zum Beispiel Faschisten und Andere dar­an so wehe­ment stört.

    Nöh – psy­chisch-krank sind die wenig­sten der Parlamentarier. Auch wenn es hin und wie­der die Stimmung hebt, es so ver­an­schau­li­chen zu wol­len. Es nützt nichts! Ist schon­mal auf­ge­fal­len, daß jedem gewöhn­li­chen Verbrecher, oder Unpassenden ver­sucht wird, ein "psy­chi­sches Problem" zu unterstellen?

    Naja, das hebt ja zumin­dest den Wohlstand derer, die sich wie­der­um (angeb­lich) damit zu befas­sen haben. – Pustekuchen!
    damit haben sehr Viele schon, "die eige­ne Not", im Kopfe meist, zur (sehr, sehr lukra­ti­ven) Tugend gemacht.

    Korruption ist es, was um sich greift, lie­be Leute!

    1. > Korruption ist es, was um sich greift, lie­be Leute!

      Ja. Aber Korruption ist nicht das Wesen des Kapitalismus. Denn 1. gibt es Korruption auch in sozia­li­sti­schen Staaten und 2. funk­tio­niert Kapitalismus auch ohne Korruption.

      1. @Erfordia: Kapitalismus funk­tio­niert nicht. Nicht mit, und nicht ohne Korruption. Kapitalismus zer­setzt die libe­ral-dyna­mi­schen Märkte. Daher sieht das libe­ra­le Prinzip den so genann­ten "Rahmen" dafür vor. Den zer­setzt die Korruption. Falls Sie aber den Kapitalismus nicht mögen soll­ten, kann ich sie beru­hi­gen. Er "beglei­tet" alle markt­dy­na­mi­schen Prozesse und wird mit deren Ende eben­so ver­schwun­den sein. – Nur falls es Sie beru­hi­gen sollte. 😉

        1. Ja sicher doch wird der Kapitalismus ver­schwin­den. Das ist nur eine Frage der Zeit, davon bin ich über­zeugt. Was danach kommt ist der Sozialismus.

          MSG

          1. @Erfordia:

            Sehen Sie, im Punkt "Zuversicht" unter­schei­den wir uns. Und ich deu­te die Zeichen der Zeit so, daß das Gegenteil ein­tre­ten wird. Kann sein daß man dem Sozialismus einen Buchstaben vor­setzt. Oder mal was ganz Neues – eins dahin­ter oder sowas .……

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