40–45 Tage Quarantäne. "Wir können nicht sagen, ob sie nicht infiziert ist"

Keinerlei Symptome, aber trotz­dem krank, woher ken­nen wir das? Es gibt eine Erklärung von Christian Drosten.

"«Wir kön­nen nur sagen, dass sie der­zei­tig kei­ne akti­ve Infektion hat, nach allem, was wir wis­sen, und auch nach den Untersuchungen, die wir gemacht haben. Sie kann infi­ziert sein, aber inner­halb der Inkubationszeit. Und das wür­den wir dann erst fest­stel­len, wenn sie Symptome ent­wickeln wür­de und wenn die Person dann auch posi­tiv gete­stet wird», erläu­ter­te er.

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"Unsere Demokratie": Streit um des Kaisers Bart

"1.000 Euro Entlastungsprämie" nann­te sich die hei­ße Luft der Regierung, über die nun angeb­lich ein Streit aus­ge­bro­chen ist. Empörte Länder- und Kommunalvertreter fabu­lie­ren von Steuerausfällen in Höhe von 2,8 Milliarden. Dabei hat­ten die "Arbeitgeber" bereits klar­ge­stellt, daß sie gar nicht dar­an den­ken, ihre Beschäftigten zu ent­la­sten. Die genann­te Summe ist also rein fik­tiv (wie Verdoppelungszeiten und Inzidenzen).

Ein simu­lier­ter Streit zwi­schen schwarz-roter Regierung und über­wie­gend schwarz-rot geführ­ten Ländern soll dabei die Funktionsfähigkeit der Demokratie bewei­sen. Er ver­deckt, daß sich bei den Kürzungsorgien im Sozialbereich die Beteiligten so einig sind wie bei den Ausgabenexzesses die Rüstung betreffend.

Die offen­bar in der Streitnacht der Koalitionsspitzen aus­ge­brü­te­te Schnapsidee Klingbeils hat­te das Ziel, den Unmut in den Kernbelegschaften der Großbetriebe etwas zu besänf­ti­gen, alle ande­ren wären ohne­hin leer aus­ge­gan­gen. Geklappt hat das wäh­rend Corona: 2020 und 2021 wur­den 42 Milliarden Euro Kurzarbeitergeld wegen der Lockdowns und ihrer Folgen gezahlt. Der Unterschied: Damals spiel­ten die Unternehmer mit, denn das Geld aus den Kassen der Bundsagentur für Arbeit floß in ihre Taschen (s. iab​-forum​.de, 17.12.24).

Und dann kam der Gong

Corona-Enquete-Kommission, 7.5.26. Beim besten Willen kön­nen sich der sei­ner­zei­ti­ge Kanzleramtsminister Braun und der heu­ti­ge RKI-Chef Schaade nicht* dar­an erin­nern, wie es zu der Hochstufung der Bedrohungslage durch das RKI gekom­men ist. Ob die Zweipersonen-Entscheidung (Wieler und Schaade, s.u.) tele­fo­nisch erfolg­te und wel­cher Zusammenhang mit der klei­nen Regierungsrunde von Frau Merkel besteht, alles bleibt unklar.

Als Tom Lausen kon­kre­te Zahlen des RKI nennt (von 80.000 IntensivpatientInnen hat­ten 244 eine Covid-19-Pneumonie), kann lei­der, lei­der Schaade kei­ne Stellung neh­men. Der Gong been­det die Fragerunde. Schlimmer noch: Nun kommt der frü­he­re Berliner Regierende Müller dran:

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