So schlecht ist die Jugend doch gar nicht!

Doch, doch. Solche Meldungen gibt es. Allerdings waren sie weder in der "Tagesschau" noch bei "heu­te" einer Erwähnung wert.

»Berlin. 72 Prozent der bis­lang von der Bundeswehr ange­schrie­be­nen 18-jäh­ri­gen Männer haben den Fragebogen zum neu­en Wehrdienst beant­wor­tet, 28 Prozent hin­ge­gen nicht – obwohl sie dazu ver­pflich­tet sind. Das erfuhr das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus Bundeswehrkreisen…«

Unter die­sem Absatz ist pas­send die­se Anzeige plaziert:

Sie ver­weist auf myhe​ri​ta​ge​.de, wo man begrüßt wird mit der Aufforderung "Durchsuchen Sie Militäraufzeichnungen und vie­les mehr!".

»… Der Bogen ent­hält Fragen zur Eignung und Bereitschaft, in der Bundeswehr zu die­nen. Rund die Hälfte der Antwortenden habe Interesse signa­li­siert, den min­de­stens sechs­mo­na­ti­gen frei­wil­li­gen Wehrdienst zu lei­sten, hieß es wei­ter. Das bedeu­te jedoch nicht, dass sie es am Ende auch täten…

Aus dem Verteidigungsministerium ver­lau­tet, man wol­le nicht akzep­tie­ren, dass Männer ihrer Antwortpflicht nicht nach­kom­men. Hartnäckigen Verweigerern droht ein Bußgeld…«

6 Antworten auf „So schlecht ist die Jugend doch gar nicht!“

  1. Krieg ist ein­deu­tig schlecht, für die Gesundheit und die Umwelt. Insofern wären die ggf. fäl­li­gen 250 € für einen guten Zweck investiert. 

    ·

    “Das Bußgeld bei aus­blei­ben­der Antwort soll 250 Euro betra­gen.”

    tages​schau​.de/​i​n​l​a​n​d​/​i​n​n​e​n​p​o​l​i​t​i​k​/​b​u​n​d​e​s​w​e​h​r​-​w​e​h​r​d​i​e​n​s​t​-​f​r​a​g​e​b​o​e​g​e​n​-​1​0​0​.​h​tml

  2. Warum ver­wei­gern die rest­li­chen 28 Prozent des staat­lich geplan­ten Kanonenfutters nicht sofort den Dienst an der Waffe? Man ( n ) kann den Dienst als Pharmaversuchskaninchen an der MOD-RNA-Spritze, von der Regierung ver­schlei­ernd "Impfung" genannt, (oder ande­rer Medikamente) ver­wei­gern und jeder ab 18 kann auch den Dienst an der Waffe ver­wei­gern. Was nicht heißt, dass sich ein jun­ger Mann oder eine jun­ge Frau ver­pflich­tend im Zivildienst anmel­det. Es kann Zivildienstleistende geben und Wehrdienstleistende, jeder, wie er er will.

  3. Hört man was von

    https://search.brave.com/search?q=proteste+gegen+Wehrpflicht&source=web&summary=1&conversation=090d4725f4fc79fe051012f665dc80156bdd#:~:text=Bundeweite%20Proteste%20gegen,Zeichen%20politischer%20Teilhabe

    https://​schul​streik​ge​gen​wehr​pflicht​.com/

    https://​schul​streik​ge​gen​wehr​pflicht​.com/​s​t​r​e​i​k​e​n​d​e​-​s​t​dte

    Rechtliche Konsequenzen:
    Da Schulstreiks in Deutschland nicht unter das grund­ge­setz­lich geschütz­te Streikrecht der Arbeitnehmer fal­len, wer­ten vie­le Schulen das Fernbleiben als unent­schul­dig­tes Fehlen, was in Einzelfällen zu Bußgeldern oder ande­ren schu­li­schen Sanktionen füh­ren kann.

    Und wie war das bei den Klima-Demos? Genau!
    (Unsere Regierung kann die Proteste nicht ab und die­se Jugend hat eben E‑er – Genau des­halb! waren wir heu­te da
    Schulstreik gegen Wehrpflicht gibt's auch auf Youtube)

  4. Die Kriegsmaschine (aka Bundewehr) hat bereits klar­g­stellt: So vie­le sei­en es ja in Wirklichkeit garnicht.

    Jedanfalls will man es nicht dul­den, wenn die Briefe nicht zurück kom­men. Dann gibt es wohl Bußgeld. Bei Nichtzahlung Kontopfändung, Gerichtsvollzieher, Ersatzhaft. Unseredemokratie eben.

    Heute im Radio: Mehrere Demonstrationen mit meh­re­ren tau­send Jugenlichen. Transparente: "Nicht unser Krieg".

    Bravo!

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