"Mein Schiff 4" am Kap der Guten Hoffnung

Ob Friedrich Merz manch­mal die "FAZ" liest?

»…Um die Passage zu sichern, müss­ten die Truppen blei­ben
Der Militärexperte Ben Connable, ein pen­sio­nier­ter Major des US-Marinekorps, wur­de neu­lich bei einer Veranstaltung des Middle East Institute gefragt, was aus sei­ner Sicht nötig wäre, um die Straße von Hormus mili­tä­risch voll­stän­dig abzusichern. 

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Rückzieher des Tages

Was lernt die Welt (außer­halb der medi­al-poli­ti­schen Blase der BRD): Man kann der gewal­tig­sten Militärmacht der Welt trot­zen. Das scheint alle­mal eine bes­se­re Option zu sein als das Winseln der deut­schen und EU-Granden, die den groß­mäu­li­gen wirt­schaft­li­chen Drohungen aus Washington papier­ti­ger­ne Worte ent­ge­gen­set­zen. Btw: Der Krieg könn­te enden und die Straße von Hormuz wie­der befahr­bar sein, wenn die Bundesregierung dem Beispiel Spaniens fol­gen und die Nutzung von Ramstein für die Aggression unter­bin­den würde.

Eigentlich ganz normal. Der Niedergang der Biontech-Werke

Sie haben Verdienstkreuze und ande­re Orden umge­hängt bekom­men, hun­der­te Millionen Subventionen ein­ge­steckt. An den Standorten wur­den die Hebesätze der Steuern für sie gesenkt, mRNA galt als Glücksbringer für die "Apotheke der Welt". Geflissentlich über­se­hen wur­de, daß die Technologie seit Jahrzehnten flopp­te und erst unhalt­ba­re Heilsversprechen und Staatspropaganda zu Corona Milliarden in die Biontech-Kassen spül­ten. Sie sol­len nun woan­ders, wo die Kontrollen noch läs­si­ger und die Renditeerwartung noch höher sind, inve­stiert werden.

Die Politik gibt sich über­rascht und empört. Dabei befolgt Biontech nur die von ihr gebil­lig­ten Regeln. Wie bei ande­ren Firmen geht es nicht dar­um, sinn­vol­le Produkte auf den Markt zu brin­gen, son­dern, womit auch immer, größt­mög­li­che Profite zu gene­rie­ren. Soziale Verantwortung oder patrio­ti­sche Verbundenheit ent­lar­ven sich dabei als Füllworte der Ideologie.

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Drosten zu Populationsbiologie, Qualitätskontrolle und Kritik, die im Prinzip nicht relevant ist

In der "Süddeutschen Zeitung", ja sicher, gab es am 29.4.26 ein Doppelinterview mit dem Staatsvirologen und dem "Förster und Autor" Peter Wohlleben (frei zu lesen hier). Letzterer schreibt gera­de ein Buch über Bakterien und qua­li­fi­ziert sich im Gespräch so:

»… Wenn man zum Beispiel sagt, ich habe zu Viren etwas nach­ge­le­sen bei Chris­tian Drosten, dann weiß ich, das sind grund­sätz­lich soli­de Aussagen, dann muss ich nicht jede Aussage über­prü­fen. Ich ver­traue ihm.
Drosten: Danke.«

Viren, das mag man­che über­ra­schen, haben auch etwas gutes, popu­la­ti­ons­bio­lo­gisch gesehen:

»… Die Viren haben aber auch kei­nen beson­ders guten Ruf.
Drosten: Dabei haben sie wich­ti­ge Systemfunktionen in Ökosystemen. Es kommt zum Beispiel vor, dass eine Population irgend­wann so groß wird, dass sie im Prinzip alle Ressourcen ver­brau­chen wür­de. Dann die­nen die Viren als Bremsen. Es gibt ein bekann­tes Lehrbuchbeispiel von den Hasen und den Karotten, die irgend­wann alle auf­ge­fres­sen wären, wenn es zu vie­le Hasen gäbe. Und dass das nicht pas­siert, liegt zum Teil eben dar­an, dass irgend­wann die Populationsdichte so steigt, dass eine Virusinfektion plötz­lich über­trag­ba­rer wird und ein Teil der Tiere stirbt. Dann sor­tiert sich das Ökosystem neu. „Drosten zu Populationsbiologie, Qualitätskontrolle und Kritik, die im Prinzip nicht rele­vant ist“ weiterlesen