Das Hauen und Stechen "unter Freunden" feiert Hochkonjunktur. Die Frage ist, wer vom desolaten Zustand der Herrschenden Nutzen ziehen kann. Eigentlich wäre es für Sozialverbände und Gewerkschaften ein Leichtes, die unzufriedenen Massen für ihre Interessen zu mobilisieren. Ihre Verschwägerung mit der SPD hält sie davon ab, und so überlassen sie auch dieses Feld dem "Populismus". Hießen die Kriegstreiber und Sozialräuber nicht Pistorius und Klingbeil, sähe das vermutlich anders aus. So aber will man sich nicht an die verheerenden Folgen der SPD-Zustimmung zum kaiserlichen 1. Weltkrieg und des Stillhaltens und Abwiegelns der zwanziger und dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts erinnern.


> So aber will man sich nicht an die verheerenden Folgen der SPD-Zustimmung zum kaiserlichen 1. Weltkrieg und des Stillhaltens und Abwiegelns der zwanziger und dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts erinnern.
Stillhalten!? Von wegen! Die SPD hatte in den 1920er Jahren alle Ämter inne, Polizei (Noske), Gerichte, Justiz…
die Sozialdemokratie gehört zum Selbstverständnis dieses Landes.
Wenn die SPD die Errungenschaften der Sozialdemokratie zerschlagen läßt, dann ist die SPD nach dem Sozialabbau überflüssig, abgewickelt. Sie hat nichts mehr zu tun.
Die Zerstörung der Solidargemeinschaft erzeugt Kundschaft.
Privatisierung = Erzeugung von Kundschaft.
Das Solidaritätsgefühl muß dann durch einen öffentlichen Feind hergestellt werden und nicht mehr durch "Klassenkampf", insofern die Solidargemeinschaft gegen das Kapital gebildet wird, das niemals solidarisch ist, das erpresst werden muß.
vielleicht erscheint wieder die Wahrheit am Horizont, daß Klassenkampf ein Kampf auf Leben und Tod ist.
> vielleicht erscheint wieder die Wahrheit am Horizont, daß Klassenkampf ein Kampf auf Leben und Tod ist.
Ja @holger blank. Nur wird diese Erkenntnis in der SPD nicht fruchten sondern nur in einer Partei die nach marxistischen Grundsätzen handelt.
Wenn er sich schon mit jedem anlegt …
Den Kopf einschalten, bevor er redet, scheint er auch bei BlackRock nicht gelernt zu haben
https://www.wsws.org/de/articles/2026/04/29/spar-a29.html