Das Hauen und Stechen "unter Freunden" feiert Hochkonjunktur. Die Frage ist, wer vom desolaten Zustand der Herrschenden Nutzen ziehen kann. Eigentlich wäre es für Sozialverbände und Gewerkschaften ein Leichtes, die unzufriedenen Massen für ihre Interessen zu mobilisieren. Ihre Verschwägerung mit der SPD hält sie davon ab, und so überlassen sie auch dieses Feld dem "Populismus". Hießen die Kriegstreiber und Sozialräuber nicht Pistorius und Klingbeil, sähe das vermutlich anders aus. So aber will man sich nicht an die verheerenden Folgen der SPD-Zustimmung zum kaiserlichen 1. Weltkrieg und des Stillhaltens und Abwiegelns der zwanziger und dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts erinnern.




