1. Mai. Nachtrag

Es gibt ihn, den Fall, und er ist so sel­ten wie es angeb­lich Impfschäden sind. Die Rede ist davon, daß sich ein Gewerkschaftschef in Sachen Militarisierung nicht gemein macht mit den Klingbeil und Pistorius. Seine IG Bauen-Agrar-Umwelt ist immer­hin die fünft­größ­te Gewerkschaft der BRD. Das alles geht sicher kla­rer und kon­se­quen­ter, hebt sich aber vom dröh­nen­den Schweigen der DGB-Spitzen zu einer Kernfrage der Gesellschaftspolitik ab.

Nestbeschmutzerin des Tages

Wenn sie wenig­stens aus dem Osten käme! Dann wäre die Quengelei als Undank für blü­hen­de Landschaften abzu­tun. Doch es ist eine Westdeutsche, die die Gesellschaft spal­tet und in Zeiten, in denen es gilt, wie ein Mann der Bedrohung aus dem Osten zu wider­ste­hen, Putin in die Hände spielt. Außerdem ist die­se Ostalgie irgend­wie auch rechts­of­fen, nicht wahr?

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Na klar!

Oft neh­me ich es auf mich, die vom Pharmafachblatt "SZ" emp­foh­le­nen Studien zu lesen. Diesmal reicht mir die­se Information:

»…Die Autoren der vom Semaglutid-Hersteller Novo Nordisk gespon­ser­ten Studie zogen im Fachblatt Lancet ein posi­ti­ves Fazit: Ihre Arbeit stüt­ze vor­an­ge­gan­ge­ne Beobach­tun­gen, wonach die moder­nen Abnehmmedikamente einen poten­zi­el­len neu­en Ansatz für die Behandlung von Alkohol­abhängigkeit dar­stell­ten..

Alles, was rechts ist

Nicht mehr in der Regierung, das Thema Klimakterium zieht auch nicht mehr so rich­tig, mit Anna-Lena in New York läßt sich schon mal gar nicht punk­ten – wie brin­gen sich Grüne also wie­der ins Gespräch?

»Als Parteichef hat er schon mit eini­gen Tabus gebro­chen. Das Auto erklär­te Felix Banaszak zum Freiheitssymbol, Grünen-Wählern will er die Flugscham neh­men. Nun sol­len dem neu­en Sound auch neue Themen folgen. 

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Und dann auch noch verhöningt

Da kön­nen die Gewerkschaften noch so kreuz­brav sein, gedankt wird es ihnen nicht. Die Redakteurin der Wirtschaft hat auch zahl­rei­che vak­zi­ni­sti­sche Artikel ver­faßt (auf die­sem Blog mehr zu ihr hier). Ihr Handwerk lern­te sie drei Jahre lang als Pressesprecherin der Bundsagentur für Arbeit.

»… Auch wenn die gro­ße Mehrheit der Bürgergeldbezieher ihren Pflichten nach­kommt, ist es sinn­voll, dass das Bürgergeld zum 1. Juli abge­schafft und durch die neue Grundsicherung mit schär­fe­ren Sanktionen ersetzt wird…«

Zum 1. Mai

"Motto der meh­re­ren hun­dert Mai-Kundgebungen in ganz Deutschland war «Erst unse­re Jobs, dann eure Profite.»" Da war jede der frü­he­ren "Schülermitverwaltungen" auf­müp­fi­ger. Das Profitsystem gehört halt zu unse­rer Demokratie, die es zu ver­tei­di­gen gilt. In Duisburg und Bergkamen spra­chen die ArbeiterführerInnen Bas und Klingbeil. Mit denen legt sich die Gewerkschaftsführung nicht an. Mit ihrer Kriegsvorbereitung schon mal gar nicht. Wo doch Arbeitsplätze jetzt nur noch in der Rüstungsindustrie winken.