Verpackt in eine Meldung mit dem Titel "HateAid-Chefin: Politik reagiert zu spät auf Deepfakes", in der "die Geschäftsführerin der Betroffenenorganisation HateAid, Anna-Lena Freiin von Hodenberg, der Politik vor[wirft], Deepfakes lange nicht ernst genommen zu haben", macht dpa ungeniert Werbung für den Hirsch. Dabei wird es unfreiwillig komisch:
»… Eine neue ARD-Dokumentation von und mit Eckart von Hirschhausen zeigt eine weitere perfide Facette des Problems: den systematischen Identitätsklau als Geschäftsmodell. „Hirschhausen und die Deepfake-Mafia“ ist vom 1. Mai an in der ARD-Mediathek abrufbar und wird am 4. Mai im Ersten (20.15 Uhr) ausgestrahlt. Der Film zeigt die Methoden unseriöser Anbieter, die mittels Künstlicher Intelligenz digitale Doppelgänger von Prominenten schaffen…
Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Civey haben 22 Prozent der Befragten, die den Arzt und Moderator Eckart von Hirschhausen kennen, bereits Werbung wahrgenommen, in der er scheinbar Produkte bewirbt – unabhängig davon, ob diese echt oder gefälscht ist…«
dpa / stuttgarter-zeitung.de (30.4.26)




