Lebenslänglich

"Auch lebens­lang ist denk­bar", sagt der Professor der Goethe-Universität Frankfurt und meint damit kei­ne Haftstrafen für Pharmamanager. Vielmehr geht es um die Spritzen, die er in sei­ner Klinik ver­schreibt und für die Übergewichtige, die ihm ver­trau­en, monat­lich bis zu 550 Euro an Firmen wie Novo Nordisk und Pfizer zahlen.

»... Das der­zeit wirk­sam­ste Medikament liegt bei bis zu 550 Euro im Monat. Wir kal­ku­lie­ren das mit unse­ren Patienten durch: Wenn sich das jemand nur ein Jahr lang lei­sten kann, raten wir davon ab. Das Geld ist weg. Und die Leute neh­men das ver­lo­re­ne Gewicht wie­der zu, meist sogar mehr als vorher…

Wir wis­sen noch nicht genau, wie lan­ge eine Therapie mit soge­nann­ten Abnehmspritzen not­wen­dig ist, aber wir gehen von min­de­stens drei bis fünf Jahren aus – viel­leicht auch län­ger, auch lebens­lang ist denk­bar. Wenn Sie abneh­men, wer­den zunächst Ihre Fettzellen klei­ner, nicht weni­ger. Aber die Zellen wol­len das nicht und wer­den nach dem Absetzen einer Diät oder eben einer Medikation wie­der alles dar­an­set­zen, den vor­he­ri­gen Zustand zu errei­chen. Deshalb neh­men Sie danach wie­der zu. Abnehmspritzen nur ein Jahr lang zu neh­men, ist raus­ge­schmis­se­nes Geld.

Und wann kann man dann damit auf­hö­ren?
Für die Zeit danach gibt es noch kei­ne guten kon­trol­lier­ten Studien – und die Pharmaindustrie ist dar­an auch wenig interessiert…

Mit wel­chen Nebenwirkungen ist zu rech­nen?
Die Magen-Darm-Bewegung wird durch die Medikamente ver­lang­samt. Das führt bei vie­len zu einem Völlegefühl, zu Verstopfung und Aufstoßen. Aber es gibt kei­ne Hinweise dar­auf, dass die Wirkstoffe krebs­er­re­gend sind, wie manch­mal behaup­tet wurde…

Es ist häu­fig eine Herausforderung, mög­li­che uner­wünsch­te Nebenwirkungen wirk­lich kau­sal mit der Medikation nach­zu­wei­sen. Manchmal sind sol­che Folgen erst nach 20 Jahren erkenn­bar. Aber man muss abwä­gen: Wir wis­sen auch, dass die Menschen dank die­ser Medikamente län­ger leben und weni­ger Folgeerkrankungen haben. Das muss man auch in die Waagschale wer­fen…«


Markt von 150 Milliarden Dollar

In der jüng­sten Veröffentlichung aus der Goethe-Univesität und der Uni Münster, an der Bojunga betei­ligt war, wim­melt es von Interessenkonflikten im Zusammenhang mit Abbvie, Boehringer Ingelheim, Gilead, GSK, Ipsen, Madrigal, NovoNordisk, MSD/​Merck, Siemens Healthineers and Bayer. Bojunga selbst erklärt kei­ne Interessenkonflikte. In "Suizid-Prävention mit Stiftungen" ist etwas über die Mitglieder des Stiftungskuratoriums der Frankfurter Hochschule zu erfah­ren. Ihm gehö­ren meh­re­re VertreterInnen "phil­an­tro­pi­scher" Gesellschaften wie Dr. Jörg Appelhans, Vorstand der Johanna Quandt Stiftung, aber auch Pharma- und ande­re Konzerne an.

Am 8.11.25 berich­te­te faz​.net über "die Bedeutung des Marktes für Adipositas-Medikamente, der Schätzungen zufol­ge bis Anfang des näch­sten Jahrzehnts ein Volumen von 150 Milliarden Dollar errei­chen könn­te".

Siehe auch:

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4 Antworten auf „Lebenslänglich“

  1. es gibt kei­ne Hinweise dar­auf, dass die Wirkstoffe krebs­er­re­gend sind

    Diese Aussage könn­te bedeu­ten, daß die Karzinogenität über­haupt nicht oder nicht aus­rei­chend unter­sucht wur­de. Wir haben ähn­li­che Aussagen auch zum Spritzmittel "gegen Corona" gehört. Inzwischen wis­sen wir mehr dar­über, was für ein Dreck den Opfern "der Impfung" gespritzt wurde.

    Es ist häu­fig eine Herausforderung, mög­li­che uner­wünsch­te Nebenwirkungen wirk­lich kau­sal mit der Medikation nachzuweisen.

    Und sie aus­zu­schlie­ßen, wür­de ich hin­zu­fü­gen, damit die­se Aussage nicht wie eine plum­pe Rechtfertigung für das man­gel­haf­te Vorgehen klingt.

    Manchmal sind sol­che Folgen erst nach 20 Jahren erkenn­bar. Aber man muss abwä­gen: Wir wis­sen auch, dass die Menschen dank die­ser Medikamente län­ger leben und weni­ger Folgeerkrankungen haben.

    Mit ande­ren Worten: Für eine Prüfung der Karzinogenität gibt es kei­ne aus­rei­chend lan­ge durch­ge­führ­ten Untersuchungen, wäh­rend gleich­zei­tig eine lebens­ver­län­gern­de Wirkung ver­spro­chen wird. Natürlich wird kein Beweis zusam­men mit der Behauptung eines Nutzens prä­sen­tiert. Und so neben­bei wird die (unbe­wie­se­ne) all­ge­mei­ne Aussage "dank die­ser Medikamente" auch für "die­ses Spritzmittel" in Anspruch genom­men – eben­falls ohne jeg­li­chen Beleg dafür.

    Es wür­de mich über­haupt nicht wun­dern, wenn wir irgend­wann mal wie­der lesen, daß die kor­rup­ten Versager der deut­schen Justiz einen über­wie­gen­den Nutzen gegen­über mög­li­chem Schaden auch in die­sem Spritzmittel pro­kla­mie­ren, wie sie es noch immer für das Spritzmittel "gegen Corona" machen, und damit Opfern der Pharmamafia samt Maulhuren in Ärztekitteln wei­te­ren Schaden hinzufügen.

    Die Ärzteschaft hat ein Problem.
    Wir haben ein Problem mit der Ärzteschaft.

    Es lebe die Kleptokratie!

  2. Das Schöne an sol­chen "wis­sen­schaft­li­chen" Ergüssen – wie ja schon wäh­rend Corona und vor allem bei so sym­pto­ma­ti­schen Figuren wie Dr. Pfosten (oder wie war noch mal sein Name?) – ist, dass sich die her­bei­zi­tier­ten "Experten" bereits im näch­sten Satz fun­da­men­tal wider­spre­chen, und nie­man­dem von den Brodts und der übri­gen "Wissenschafts"-Journaille fällt es auf: Nebenwirkungen und mög­li­che kau­sa­le Zusammenhänge mit der Impfung wird man erst in 20 Jahren hin­rei­chend über­blicken (das darf heu­te wie­der, anders als noch bei der mRNA-Impfe, offen zuge­ge­ben wer­den), aber dass die Abnehmspritzen das Leben ihrer Konsumenten ver­län­gern, weiß man schon heute? 

    Es ist halt lei­der wirk­lich so – und erst dadurch konn­te auch die Corona-Farce mög­lich wer­den -, dass ein nicht gerin­ger Teil der Leute um jeden Preis betro­gen wer­den WILL. Anders ist kaum zu erklä­ren, war­um sol­che "Experten" immer wie­der ihren Unsinn ver­zap­fen dür­fen und dabei auch noch ernst genom­men wer­den, anstatt mit einem nas­sen Fetzen erschla­gen zu wer­den (wie der Österreicher sagt).

    1. @A.U,

      möch­ten Sie betro­gen wer­den? Also, Ihre Behauptung, daß Menschen betro­gen wer­den wol­len, kann ich beim besten Willen nicht nach­voll­zie­hen. Fakt jedoch ist, daß unge­zähl­te Einzel-Unternehmer auf den Corona-Zug auf­ge­sprun­gen sind, haben in Testzentren inve­stiert, in Testfahrzeuge, Test-Utensilien usw. Ebenso wur­den unge­zähl­te Unternehmen gegrün­det zur Produktion von Corona-Schutzmitteln (Masken, Schutzanzüge, Klimatechnik, Luftfilter, Schutzwände usw).

      Dieser gan­ze "Wirtschaftsaufschwung" war staat­lich geför­dert. Man kann auch sagen: Betrug. Und es waren nicht die Betrogenen son­dern die Betrüger die all die­se Corona-Maßnahmen mit­ge­tra­gen haben – Weil sie davon profitierten!

  3. Natürlich muss ein Menschlicher Körper Energiereserven anle­gen. Sonst könn­te er sich gar nicht fortbewegen. 

    Ein Auto ohne Tank kann schließ­lich auch nicht fahren.

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