Im letzten Beitrag dieser Reihe wurde vom Widerstand der Gesundheitsämter gegen die Politik des Krisenstabs und ihrer Forderung eines Strategiewechsels berichtet. Am 22.10.20 frohlockt der Stab ausweislich des Protokolls "Tagl. Früh-Telko" und droht zugleich:

(Die Berichte hier sind zeitlich etwas wirr, was daran liegt, daß es drei verschiedene Protokolle des Stabs gibt. Ich bitte darum, Überschneidungen zu verzeihen.)
Wie stets wird abgestellt auf die steigende Zahl der "Neuinfektionen"; über Erkrankungen wird nicht berichtet. Es wird alles unternommen, um eine steigende Inzidenz zu generieren:

Die Modellierer bringen Zahlen ohne Hand und Fuß und kommen damit durch. Bei "971 Neuinfektionen" ermitteln sie eine "7‑Tage-Inzidenz" von 104; einen Tag später machen sie aus "783 Neuinfektionen", also einer gesunkenen Zahl, eine auf 110,6 gestiegene "Inzidenz".
Im "Bezirksranking" liegt Kreuzberg am 23.10.20 zurück, "ein spekulativer Grund dafür kann die Verweigerung des Einsatzes der Bw in mobilen Abstrichteams durch den Bezirk F‑K sein, was evtl. zu weniger Testungen führen könnte". Ein klares Eingeständnis: Inzidenz gibt es nur über Tests. Doch nur die zählt, die wenigen Erkrankungen bleiben nachgeordnet.
Wieder mal Lockdown. 343 Corona-Fälle in 20.000 Betten
Dumm läuft, daß von den notorisch falsch anzeigenden "zunächst nur 10tsd. Schnelltest-Kits statt der avisierten 500tsd" kommen. Dafür plant man aber den nächsten Lockdown:

Denn, wie es im Protokoll "InterneLagen_gesamt-final" heißt:

So ernst, wie in der "Früh-Telko" am 26.10.20 festgehalten wird: "343 Pat. stationär, Stagnation im ITS-Bereich". Für eine Wachstumsgesellschaft ist Stagnation natürlich der Tod. Die Zahl der positiv Getesteten muß in ein Verhältnis gesetzt werden zu 20.584 Betten in 87 Berliner Krankenhäusern, davon 1.583 auf Intensivstationen. Im Jahr 2020 hielten sich dort 775.041 Menschen auf, so wenige wie seit 2012 nicht mehr (download.statistik-berlin-brandenburg.de).
Immer mehr "befreite Gaststätten"
Wundert es, daß in weiten Teilen der Bevölkerung kein Panikgefühl aufkommen will?

Am 27.10.20 werden seit langer Zeit wieder (relative) Zahlen zu den Intensivbetten angegeben. 9,8 % seien mit positiv Getesteten belegt. Ansonsten versieht man den Erfolg von Massentests in Gestalt von "Inzidenzen" mit zahllosen Ausrufezeichen. Auch diesmal darf der sehnsüchtig erwartete "Lookdown" nicht fehlen:

Das Wort kommt auch im Protokoll vom 28.10.20 vor, ergänzt durch einen "Kurzzeit-Shutdown":

Hohe "Falsch-positiv-Quote". Presse: "keine weiteren Auffälligkeiten"
Selbstverständlich folgenlos bleibt die folgende Erkenntnis:

Wenig glaubwürdig ist die Angabe vom 29.10.20, wonach sich die "Anzahl der ITS-versorgten PatientInnen" "in den letzten zwei Wochen verdoppelt" habe. Am 12.2.2025 hatte der Senat erklärt, daß im gesamten Jahr 2020 in der Charité 2.014 "vollstationär U07.1‑kodierte Fälle", also positiv Getestete, versorgt wurden (DS 19/21 459 in King, Albers: Corona in Berlin, S. 157). Auch die am 30.10.20 genannte Zahl von 156 IntensivpatientInnen steht der Behauptung entgegen.

Kontaktselbstverfolgung
Dem Protokoll "GroßeLagen-gesamt-final" vom gleichen Tag ist zu entnehmen, daß der vom Krisenstab bekämpfte "Strategiewechsel" der Gesundheitsämter sich durchgesetzt hat. Nunmehr setzt man auf das aussichtslose Verfahren der Selbstisolierung und des Verpfeifens von Kontakten durch positiv Getestete:

So dramatisch, wie man sich einredet, scheint die Lage dann doch nicht zu sein: "Die nächste Telko findet am 12.11.2020, um 15:30 Uhr statt".
Wird fortgesetzt.

Zur Erinnerung:
SenGPG steht für "Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung" (Berlin). Im Oktober 2020 unterstand die SenGPG der Frau Dilek Kalayci (SPD). Diese Person war die ideale Besetzung für die Inszenierung einer sogenannten "Pandemie" im besten Berlin aller Zeiten unserer Kleptokratie.
Verurteilung wegen Korruption
https://de.wikipedia.org/wiki/Dilek_Kalayci#Verurteilung_wegen_Korruption
Mit der Ernennung von Dr. ex et hop Franziska Giffey im Dezember 2021 zur regierenden Bürgermeisterin des Landes Berlin nach einer angeblichen "Wahl" wurde Kalayci erlöst. In unserer Kleptokratie ist es üblich, daß die Täter sich die Klinke in die Hand geben. Ein Jahr später kamen die Korruptionsvorwürfe erstmalig an die Öffentlichkeit.
Eine feine Akte "Dilek Kalayci" finden wir, wie könnte es anders sein, unter
https://www.corodok.de/?s=Dilek+Kalayci
Leider sind die Namen in den Berliner Protokollen geschwärzt. Es wäre doch recht unterhaltsam, wenn wir sehen könnten, was für "elitäre" Akteure unserer Kleptokratie in der Rolle nützlicher Idioten die "Corona-Pandemie" inszenierten.
Nurmalso nebenbei @Peter Pan,
wessen Vertrauen haben denn diese Organe/Personen die Sie als korrupt bezeichnen?
Meines ganz sicher nicht 😉
Wie jetzt, die Gesundheitsämter haben Widerstand geleistet? Bitte mal konkrete Beispiele.
Bastian Barucker
@BBarucker
Mar 28
Ankündigung: 10.000 Seiten Corona-Protokolle der Stadt Köln erhalten!
In Kürze wird diese Dokumentensammlung, die
ein Bürger nach 42 ausgetauschten Schreiben,
aber ohne anwaltliche Hilfe,
erstritten hat,
vollständig veröffentlicht.
Zwei Auszüge: 13. März 2020: «Wo viel gemessen wird, wird auch viel gefunden. Derzeit keine Eskalation.»
17.12.2021: «Unabhängig von einer STIKO-Empfehlung würden die meisten Kinderärzte die Impfung von 5–11-Jährigen durchführen.»
Das dargestellte Dokument behandelt die Finanzierung von Obduktionen bei Sterbefällen nach Corona-Impfungen.
Darin heißt es: «Das Gesundheitsamt der Stadt Köln legt in Absprache mit der Rechtsmedizin der Uniklinik Köln fest dass für eine Todesermittlungsursache nach einer Covid-19 Impfung eine der genannten Kriterien vorliegen muss:
Akute anaphylaktische Reaktion
Todesfall innerhalb von 24 Stunden nach Covid-19 Impfung
Verdacht auf Thrombose Schlaganfall oder Hirnblutung innerhalb eines Zeitraums
Zeitraums von 14 Tage nach der Impfung»
Das bedeutet wiederum, dass ein Todesfall, der mehr als 24 Stunden nach einer mRNA-Injektion eintritt und bei dem keine Thrombose, kein Schlaganfall, keine Hirnblutung und keine anaphylaktische Reaktion vorliegt, nicht obduziert wird.
…
[Wichtige Verlinkung darin:]
…
Die Protokolle werden auf unserer dafür vorgesehenen Seite eingepflegt.
https://corona-protokolle.net/
https://nitter.net/BBarucker/status/2037975855842926773
https://kodoroc.de/wp-content/uploads/2026/03/2026–03-29_23-59–33-768x608.png
Sind das alles Angriffe auf mein logisches Denken? Auf meine Lachmuskeln? Maskenpflicht für Radfahrende? 🙂 Das GIBT es nicht im echten Leben? Wobei – ich habe auch etwas Seltsames vom Meer, guckt mal:
https://www.yacht.de/special/corona/corona-krise-ins-watt-trotz-corona-segeln-und-regeln-an-der-nordseekueste/
Zitat:
Der Landkreis Aurich hat am 29. April gar eine Allgemeinverfügung erlassen, welche explizit die Bootsnutzung für Eigner, die nicht aus dem Landkreis kommen, in den anstehenden Tagen rund um das Erste-Mai-Wochenende untersagt.
(.…)
Darin heißt es:
"In der Zeit vom 30.04.2020 bis einschließlich 06.05.2020 ist die Nutzung von Sport- und Segelbooten (…) untersagt. Zur Nutzung gehören sowohl die Reparatur als auch die Pflege der Sport- und Segelboote (…). Ausgenommen von dieser Regelung ist die Nutzung von Sport- und Segelbooten (…) durch Personen, die ihren ersten Wohnsitz in den Landkreisen Aurich, Leer und Wittmund sowie in der kreisfreien Stadt Emden haben."
Der Landkreis begründet die harte Maßnahme mit der Befürchtung, dass "sich gerade über das bevorstehende lange Wochenende viele Menschen auf den Weg in das Kreisgebiet machen, um ihr Boot zu Wasser zu lassen." Dabei wird ein Anstieg der Infektionszahlen mit schlimmen Folgen befürchtet.
Ende Zitat
Also, Boot fahren? Bloß nicht. Lieber schwimmen, aber das bitte auch mit Maske! Da gibt es auch gruselige Aufnahmen, wie manche Leute maskiert im Wasser planschen. Sie könnten Fische und Wale anstecken, darum nur mit Masken baden!!! Oder in der Schweiz, schwimmen nur in einer Richtung:
https://www.20min.ch/story/es-gilt-maskenpflicht-ausser-beim-schwimmen-452314659429
Was war das für eine seltsame, schräge, unheimliche, absurde Zeit! All diese kaputten, kranken Verordnungen, die Befehle, sich lächerlich zu machen, sich selbst unter Plastik das normale Atmen zu verbieten! Anordnungen zu befolgen, die überhaupt KEINEN Sinn ergaben, die sinnlos, dämlich, dumm und evidenzlos waren. Die ich auch nicht verstanden habe. WIESO darf ich nicht Boot fahren?
~ ~ ~
Noch mal aus dem Schweizer Artikel, obwohl es hier um Berliner Verordnungen geht, Zitat:
Schwimmen nur in eine Richtung
Solch strenge Regeln führt etwa die Oltner Badi. «Es gilt auf dem ganzen Areal Maskenpflicht – ausser beim Schwimmen», heisst es im Schutzkonzept. Auch im Konzept der Badi Suhr steht: «Der Zugang zu den Becken ist nur mit Maske gestattet.» Offen bleibt, was mit der Maske zu tun ist, wenn man beim Becken angelangt ist.
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🙂
Immerhin wird die Frage gestellt, wohin mit der Maske, wenn die Schwimmer im Wasser sind. Auf dem Kopf festschnallen? An den Beckenrand legen? Wo sie dann ins Wasser hätte fallen können?! Am Handgelenk festbinden oder um den Hals hängen ging ja auch nicht. Diese "Schutzmasken" wirken nur nach einer bestimmten DIN-Norm gegen grobe Schleifpartikel im trockenen Zustand, denn sie sind Arbeitsschutzutensilien. Nass werden und wurden sie mit Sicherheit noch sinnloser als zweckentfremdet als ein so genannter "Virenschutz".
Wahrscheinlich sah das dann so aus im Sonnenschein:
https://media.gettyimages.com/id/1498532465/de/foto/two-women-in-a-pool-they-wear-protection-masks-against-the-corona-virus.webp?s=612x612&w=gi&k=20&c=LnJoDL6XP49xArZlHs_cB6mDID_BrT5DmCJzqYYdI‑4=
Die beiden gehen nicht ins Wasser, weil sie nicht wissen, wohin mit der Maske. Sie lassen also nur ihre Beine im Wasser baumeln. Lieber Gott im Himmel, gütiger, großer Gott – warum hast Du seit 2020 geschwiegen zu all dem WAHNSINN?!?
🙂
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Was steht in den Kölner Corona-Protokollen? – Teil 1
Hier sind erste Erkenntnisse aus den aktuell veröffentlichten Protokollen und Anlagen des Kölner Corona-Krisenstabs,
die insgesamt mehr als 12.000 Seiten umfassen.
Bastian Barucker
Apr. 05, 2026
https://www.barucker.press/p/corona-protokolle-koeln