Ein beliebter Jokus im Rheinländischen lautet: Sag mal einen Satz mit "Schakal". Antwort: "Schakal fööss", eine Verkürzung von "Isch han kal fööss", auf Hochdeutsch "Ich habe kalte Füße".

Dabei ist das "Stemmen" mal wieder so eine Halbwahrheit im "Tagesspiegel". Die "Tagesschau" zitiert Kaja Kallas so:
»…Die Europäische Union wird sich vorerst nicht an einem möglichen Militäreinsatz zur Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus beteiligen. "Niemand will sich aktiv in diesen Krieg hineinziehen lassen", sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. "Das ist nicht unser Krieg."…«
Die Entscheidung ist sicher besser als das übliche Einknicken der EU vor Trump. Eine klare Absage an den völkerrechtswidrigen Vollangriff, wie analog zu dem eines anderen "Machthabers" eigentlich zu sprechen wäre, ist dies keineswegs. Was geschieht, wenn die USA die Daumenschrauben wieder enger ziehen? Ohnehin ist die größte Sorge der EU-Führung lediglich, daß die schönen Geschosse im Nahen Osten verballert werden und für "unseren Krieg" in der Ukraine fehlen.
(Hervorhebungen in blau nicht im Original.)

Na, wenn Trump sagt, daß der Iran die Straße von Hormuz attackiert wird das schon so sein. Oder vielleicht ist das gar nicht so?
Vielleicht sollten wir mal über das nachdenken was dieser Trumpling so behauptet als einer derjenigen dessen Privatarmee die Schifffahrt auf der ganzen Welt attackiert!
Dann wird die EU wohl weniger Öl und Gas bekommen. Könnte man den Verlauf so, simpel herunterbrechen ? (laienhaft)
Alle Achtung, Kallas! Schon richtig erkannt. Wenn der Kolonialherr (Neusprech: "Hegemon") den Satz spricht, er erwarte, dass sich Europa (oder welches Kolonial Gebiet auch sonst) an seinen bewaffneten Auseinandersetzungen direkt beteiligt, dann ist das ein regelbasiertes Gesetz.
Vergessen wir einfach, dass Deutschland und Europa die technische (auch informationstechnische) Infrastruktur und Logistik dem Kolonialherr entsprechen vertraglicher Beziehungen, Besatzungsrechten und Gewohnheitsrechten zur Verfügung stellen für seine imperialen Mordaktionen. Gebe man sich der Illusion hin, dass Deutschland und Europa sich heraushalte.
17.03.2026, 13:39 Uhr – Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Neuausrichtung der Zivilen Verteidigung im Land Berlin
Aus der Sitzung des Senats am 17. März 2026:
Der Senat von Berlin hat heute auf Vorlage der Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, sowie des Regierenden Bürgermeisters, Kai Wegner, in einer Sondersitzung im Bundesministerium der Verteidigung eine essentielle Ertüchtigung der Zivilverteidigungsstrukturen des Landes Berlins beschlossen. Hintergrund sind die wachsenden geopolitischen Spannungen und die zunehmende Bedrohung des NATO-Territoriums. In diesem Spannungsfeld wird Berlin als Land und Bundeshauptstadt eine besondere Bedeutung zuteil.
Der Senat von Berlin hat sich deshalb auf umfangreiche Maßnahmen zur Stärkung der Zivilverteidigungsstrukturen im Land Berlin verständigt. Um die Krisenfestigkeit der Hauptstadt zu erhöhen, werden künftig in jeder Senatsverwaltung Beauftragte für die Zivile Verteidigung tätig sein. Diese werden als zentrale Ansprechstellen dienen und eng mit dem Katastrophenschutz zusammenarbeiten. Zusätzlich investiert Berlin gezielt in die Sicherheit: Die bestehenden Geheimschutzinfrastrukturen werden ertüchtigt, die Aus- und Fortbildung intensiviert und das Übungsvolumen größer angelegter Szenarien erhöht.
Ein neu entwickelter „Leitfaden Zivile Verteidigung“ definiert klare Zuständigkeiten und Schnittstellen innerhalb der Berliner Verwaltung, beispielsweise für die Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung.