"Die Lage in Berlin ist besorgniserregend", so steht es im Protokoll der "Großen Lage" des Berliner Krisenstabs vom 1.10.20. Weil: Es gibt "288 neue laborbestätigte Fälle", wohingegen die Lage in den Krankenhäusern "nicht besorgniserregend" ist. Sorge macht der Apothekerkammer die Insolvenz eines Abrechnungszentrums, von dem ca. 80 Apotheken betroffen sind. Was wiederum hart für die Attraktivität (monetär) ist, s. den letzten Beitrag dazu. Wenigstens kann die Senatsbeamtin mitteilen, daß ihr zu dem "entstandene[n] Eindruck, dass zunehmend Personen aus dem Ausland zur Grippeimpfung nach Deutschland kommen", keine Hinweise vorlägen.
Doch nicht nur in Berlin drehen die Verantwortlichen am Rad:

Ohne Sinn und Verstand verschärft der Senat die Maßnahmen:

Sanofi-Impfstoff?

Einerseits wäre das nicht der erste Fall von Fake News in den Protokollen. Andererseits wird sich die Dame aus der Senatsverwaltung dies nicht einfach aus den Fingern gesogen haben. Schauen wir doch nach im corodok-Archiv. Und finden dort, was vermutlich nicht nur ich völlig vergessen hatte: : Die EU hatte nicht nur 405 Millionen Dosen "Impfstoff" bei der Firma Curevac (in die der Bund mit 300 Millionen Euro eingestiegen war) bestellt, die nie geliefert wurden. Sondern:
»… Neben einem Vertrag mit Sanofi und Glaxo Smith Kline über ein noch vollständig experimentelles Vakzin existiert bereits ein Übereinkommen mit dem Pharmahersteller Astra Zeneca über 300 Millionen Dosen eines Impfstoffs der University of Oxford…
Dabei ist nicht einmal die Zulassung für die bereits bestellten Impfstoffe ausgemacht. Jeder der sechs derzeit am weitesten gediehenen Kandidaten kann kurz vor der Ziellinie, also in den Tests auf Wirksamkeit, noch scheitern…«
sueddeutsche.de (4.8.20)
So kam es dann auch, obwohl die Firma Sanofi prominent in den Lobbygruppen CEPI und GAVI vertreten war (s. hier). Laut Angaben von Wikipedia, die ich nicht verifizieren konnte, soll die erste Regierung Trump 2,1 Milliarden Dollar für die Entwicklung des Stoffes von Sanofi und GlaxoSmithKline vergeben und den Kauf von 500 Millionen Dosen vereinbart haben. Verbürgt ist dagegen ein Stiko-Protokoll vom 4. Juli 2023, in dem festgehalten wird:
»Da mit Daten aus dem Anwendungsbereich zu VidPrevtyn Beta frühestens im September 2023 zu rechnen ist, die bevorrateten Chargen bis dahin ihr Ablaufdatum erreichen und angesichts des ABVVG nicht mit einem Markteintritt zu rechnen ist, wurde besprochen, dass eine Neubewertung von VidPrevtyn Beta vorerst nicht zu erfolgen hat.«
"Die Namen sind bekannt"

Setzte man sich am 15.10.20 auch nur eine Minute mit den Argumenten auseinander? War nicht schon der als Verschwörungsglaube dargestellte "Zwang zur Impfung" bald bittere Realität vor allem für die Beschäftigten des Gesundheitswesens? Läßt sich eine andere Bewertung als bewußte Lüge finden für die aktuelle Behauptung der Gesundheistministerin?
»… Warken entgegnete: „Während der Corona-Pandemie gab es zu keiner Zeit eine Verpflichtung der Ärzteschaft, Impfungen gegen Covid-19 durchzuführen. Wer aus medizinischen, ethischen oder persönlichen Gründen keine Impfungen anbieten wollte, machte sich weder strafbar noch mussten Sanktionen befürchtet werden.“…«
dpa /tagesspiegel.de (11.1.26)
Während die Lage wegen 63 IntensivpatientInnen (an und mit) als "weiterhin besorgniserregend" eingeschätzt wird, bemerkt man zu einem städtischen Millionengrab lapidar:

Nur die Inzidenz zählt. Vivantes muckt auf
Angesichts der geringen Zahl von Erkrankten in der Millonenstadt mit einem riesigen Einzugsgebiet weit darüber hinaus, beschreibt das Folgende eine durchaus schlüssige und konsequente Herangehensweise: Die Vertreterin der Apothekerkammer "erfragt, ob daran gedacht ist, die Kennzahlen der Infizierten auch in Richtung der Schwererkrankungen und Todesfälle zu erweitern".

Tatsächlich läßt sich ausschließlich über die durch Massentests erzeugten "Inzidenzen", die keinerlei Auskunft über Erkrankungen geben, der Anschein einer Pandemie aufrechterhalten.

Auch dieser Verschwörungsmythos wurde bekanntlich bald ad acta gelegt.
Wird fortgesetzt.
(Hervorhebungen in blau nicht im Original.)

"Die Namen sind bekannt"
Meiner Meinung nach sollten die Namen aller Täter veröffentlicht werden, einschließlich jener in den Ärztekammern. Genau darum gibt es die Webseite
https://staatsterroristen.de/
@Peter Pan: Interessant, was sich dort findet. Beispielsweise ein Verfahren gegen Paul Brandenburg, bloß weil er so etwas verbreitete: "Kopftuchpanzer: Massenvernichtungswaffe der Umvolkung… Wichtig ist, die Umvolkung Deutschlands umzukehren. Jetzt"… (https://staatsterroristen.de/docs/238-Js-174625-StA-Berlin-2025.11.21-.pdf).
Bei den dargestellten Fällen geht es überwiegend um Paul Brandenburg. Kein Wunder, ist er doch der Verantwortliche für diese Seite.
Potzblitz! Das ist mir überhaupt nicht aufgefallen. 🙂
Fachlich hat es nie eine Empfehlung gegeben. Die ganze Pandemie ist erstunken und erlogen!