
»In Rheinland-Pfalz sind nach Angaben der Krankenkasse Barmer deutlich zu wenige ältere Menschen gegen Grippe geimpft. Wie aus dem aktuellen Arzneimittelreport der Krankenkasse hervorgeht, waren 2023 nur 39,8 Prozent der bei der Barmer versicherten Menschen ab 60 Jahren im Land gegen Grippe geimpft…
Der Report zeigt zudem einen deutlichen Abwärtstrend: 2020 lag die Impfquote noch bei 47,7 Prozent, 2021 bei 46,0 Prozent und 2022 bei 42,3 Prozent. Mit zunehmendem Alter steigt den Angaben zufolge allerdings die Impfbereitschaft wieder. Während 2023 nur 23,5 Prozent der 60- bis 64-Jährigen geimpft waren, erreichte die Quote bei den über 90-Jährigen 54,9 Prozent…«

Welche Impfquote gegen Grippe bei Älteren wäre denn aus Sicht der "Krankenkasse Barmer" die Richtige, und warum?
@isnixgut: WHO und ungenannte Studien:
"ie Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine Quote von 75 Prozent. Besonders gefährlich ist die Influenza für Patienten in stationärer Pflege und nach Herzinfarkt. Mehr als die Hälfte dieser Versicherten wurde im Jahr 2023 jedoch nicht gegen Influenza geimpft. „Gerade bei den vulnerablen Gruppen ist eine Influenzaimpfung wichtig. Studien belegen, dass Herzpatienten nach einer Impfung unter anderem deutlich bessere Überlebenschancen haben. Dennoch werden die bestehen-den Empfehlungen unzureichend umgesetzt“, sagt Prof. Dr. med. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER."
https://www.barmer.de/politik/meldungen/2026-meldungen/barmer-arzneimittelreport-grippe-impfquote-1485660
erreichte die Quote bei den über 90-Jährigen 54,9 Prozent…«
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Die haben kein Internet oder eher selten, die noch trotz Coronabooster leben und schon hochaltrig sind. Sie sehen fern, hören Radio (mit akustischer Pharmawerbung ( "Ist euer Impfausweis auf dem neuesten Stand?") lesen Zeitungen in Printform und viele verwechseln tatsächlich Anzeigen mit Artikeln und sagen dann: Aber in der Zeitung steht doch: man soll sich impfen lassen. Es ist sehr traurig. Über Enkeltricks wird berichtet, wieder ein 89jähriger auf Schockanrufe reingefallen und hat sein Bargeld übergeben oder hat dem Betrüger eine Überweisung ausgestellt. Über Werbe- und Schock-Impftricks spricht man nicht, sondern freut sich über 54,9 Prozent.
Es können auch bösartige Erbschleicher in Frage kommen, die sagen: Oma, lass dich bloß impfen, sonst wirst du krank und spekulieren auf das schnelle Ableben von Oma durch Spritzen jeder Art und danach auf ihr klein Häus_chen.
Es dürfte erheblich weniger Personen der Altersgruppe 90+ als übrige Altersgruppen geben. Die Quoten dürfte man kaum ohne weitere nformationen vergleichen können.
Nehmen wir 120 jährige. Nehmen wir zwei Personen an, davon lässt sich eine impfen. 50%. Und beide sind überzeugt (worden): 100%. Vergleichbar mit anderen Altersgruppen?
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1351/umfrage/altersstruktur-der-bevoelkerung-deutschlands/
Wieviel ü90jährige gibt es aktuell? Die Statistik oben zeigt nur das Jahr 2024 und wirft alle ab dem Alter 85 in einen Topf. Ab 85 und mehr heißt es da. Wieviel 120jährige gibt es? Wieviel sind in diesem Jahr 90 Jahre alt? Wenn es nur zwei 120jährige gibt und davon nur 1 geimpft, stimmt es = Quote 50 Prozent.
ich erinnere mich vage an die Zeiten kurz nach der "Einführung" der flächendeckenden "Grippeschutzimpfung"
https://de.wikipedia.org/wiki/Grippeimpfung
irgendwann in den 1990ern:
als meine vulnerable Verwandtschaft lzuverlässige "anekdotische Evidenz" über deren "Wirksamkeit" lieferte. Schließlich, so wurde kolportiert, sei man – ohne Impfung – noch nie so schwer "erkältet" gewesen!
Sehr viele "verzichteten" deswegen in den Folgejahren darauf. Straflos.
Klar: die Rechtgläubischen verweisen auf die "wissenschaftlichen" Belege und Verzerrungen aller Art – womöglich sogar Aberglauben.
Das mag sogar zutreffen, aber ich kann mich meiner Schadenfreude (wenn es denn – gesamtgesellschaftlich – überhaupt ein Schaden sein sollte) trotzdem nicht erwehren.
ZURÜCKGERUFENE STUDIEN – EINE UNTERSCHÄTZTE FEHLERQUELLE
Systematische Übersichten und klinische Leitlinien basieren wesentlich auf klinischen Studien.
Das Vertrauen in dieses Evidenzsystem leidet jedoch,
da seit Jahrzehnten die Rate von Publikationen steigt,
die aufgrund
versehentlicher
oder
absichtlicher Fehler
zurückgezogen werden –
von 0,4 pro 10.000 1985
auf
20/10.000 2022. 1,2
Die Gründe für Rückrufe reichen von wissenschaftlichen Fehlern und Irrtümern bis zu betrügerisch manipulierten Texten oder Abbildungen sowie Problemen bei Zeitschriften oder Verlagen,
z.B. Publikation vor Endkorrektur der Autoren.1
Die meisten Rückrufe werden
[Zugangsbeschränkung]
https://www.arznei-telegramm.com/de/6451/zurueckgerufene-studien-eine-unterschaetzte-fehlerquelle