Kriegsverbrecher-Kollaborateure

Man soll­te den­ken, das wür­de unter "Straftaten der PMK – Ausländische Ideologie" fal­len.

Wie 1953, als der US- und bri­ti­sche Geheimdienst den popu­lä­ren ira­ni­schen Premier Mossadegh stürz­ten und die Macht von Schah Reza Pahlavi wie­der­her­stell­ten, geht es den Noch-Herren der Welt um einen Regimewechsel. Mossadegh hat­te es gewagt, die ira­ni­sche Ölindustrie zu ver­staat­li­chen, die bis dahin in den Händen der bri­ti­schen Anglo-Persian Oil Company lag. Trump, Merz et al. wol­len sei­nen Sohn wie­der auf den Thron hie­ven, um erneut Zugriff auf die Bodenschätze des Landes zu erhal­ten. Ob die Videos der Bombardierung einer Mädchenschule authen­tisch sind (was bei ukrai­ni­schen Darstellungen stets gilt) oder nicht: Das Gerede von Menschen- und Frauenrechten kann nur müh­sam kaschie­ren, wor­um es in Wirklichkeit geht.

Das Regierungspersonal soll­te sich mit wei­te­ren Beiträgen auf tages​schau​.de beschäftigen:

5 Antworten auf „Kriegsverbrecher-Kollaborateure“

  1. Pachlavis sind nur Sockenpuppen. Der Iran ist fremd­ge­steu­ert, mit oder ohne Khomeni, Pachlavi und wie die alle hei­ßen mögen. Und ganz sicher hat der Iran kein eige­nes Atomprogramm, ira­ni­sche Staatsmänner machen auch nur das was die Herren von der Wallstreet dik­tie­ren. Mögen die Iraner an eine Regimewende glau­ben. Wenden tut sich da gar nichts.

    1. @Erfordia…: Sehr schlicht. Und schlicht falsch. Die "Herren von der Wallstreet" und ande­ren Börsenplätzen eint zwar das Streben nach größt­mög­li­cher Kapitalvermehrung. Über den Weg dahin sind sie mit­nich­ten einig. Ihre Einheit beschränkt sich dar­auf, ihre Macht gegen poten­ti­ell auf­mucken­des "Unten" zu sichern. Ansonsten sind sie sich als Konkurrenten in vie­ler­lei Beziehung spin­ne­feind. Letzten Endes las­sen sich damit der Imperialismus und sei­ne Kriege erklä­ren. Lesen Sie mal in Ihren Lenin-Bänden nach! (Ach ja, die sind ja auch vom Klassenfeind gefälscht…)

      In die­sem Sinne sind die Mullahs oder etwa Maduro nicht etwa volks­freund­lich, was das Kapital ohne­hin nicht schert, aber sehr wohl Störenfriede dabei, ihre Bodenschätze und ande­re Güter im eige­nen Interesse zu nut­zen anstatt sie von US‑, bri­ti­schen, deut­schen etc. Konzernen aus­beu­ten zu las­sen. Sie wer­den dann not­falls unter dem Beifall der west­li­chen jour­na­li­sti­schen Meute ent­führt, aus­ge­schal­tet, eliminiert. 

      Mit dem ein­fa­chen Bild der Fremdsteuerung sind die Dutzenden meist gewalt­sa­men "Regime chan­ges" und "Farbenrevolutionen", die die USA und die NATO in den letz­ten Jahrzehnten vor­nah­men, nicht zu erklären.

      1. > Mit dem ein­fa­chen Bild der Fremdsteuerung sind die Dutzenden meist gewalt­sa­men "Regime chan­ges" und "Farbenrevolutionen", die die USA und die NATO in den letz­ten Jahrzehnten vor­nah­men, nicht zu erklären.

        Doch. Genau damit. Denn Fremdsteuerung heißt ja, daß frem­des Kapital impor­tiert wird. Eben, weil der eige­ne Staat das zulässt. Mithin wer­den die Geschicke des Landes durch die Interessen des Fremdkapitals bestimmt.

        Und sie­he da, die Blockade der Straße von Hormuz ist seit gestern voll­zo­gen. Dahinter stecken die die­sel­ben die Stromtrassen und Pipelines spren­gen, den Suezkanal und den Panamakanal blockie­ren und auch den Frachthafen von Dover. Dieselben die Öl und Gas in rie­si­gen Tanklagern bun­kern um mit künst­li­chen Verknappungen die Energiepreise in die Höhe zu treiben.

        Und ja, Sie haben Recht @aa, die Herren der Wallstreet sind sich mit­nich­ten einig. Dieser Umstand ist genau das was wir als den Kampf um die Neuaufteilung der Welt bezeich­nen. Die Propaganda nutzt die Begriffe "Regime chan­ges" und "Farbenrevolutionen" nur zur Verschleierung die­ser Fakten. Mit Revolution hat das alles nichts zu tun.

  2. PS:
    In Iran wur­de der Tod des Obersten Führers (Rahbar) der Islamischen Republik, Ali Chamenei, bestätigt.

    Geschichte wie­der­holt sich. Die Mossadegh, Pahlavi und Chamenei kom­men und gehen, das ira­ni­sche Volk aber bleibt. Jeder seit 1953 her­bei­ge­führ­te Führerwechsel ver­sprach dem ira­ni­schen Volk die Freiheit und eine glanz­vol­le Zukunft. Unterdessen jedoch, geän­dert hat sich gar nichts.

    So wie Churchill 1945 dem Deutschen Volk mit der EU eine glanz­vol­le Zukunft ver­sprach, spielt sich Trump als Prophet für den nahen Osten und die ara­bi­sche Welt auf. Churchills glanz­vol­le Versprechen waren beglei­tet vom Bombenterror auf Dresden u.a. Deutsche Städte. Auch die Kanalinseln die nach 1945 an das UK fie­len blie­ben von Churchills Bombenterror nicht ver­schont. Briten bom­bar­die­ren Briten ? Ja aber Briten sind eben nicht Briten.

    Die Tagesschau faselt vom Terrorstaat Iran den es zu besei­ti­gen gilt weil er die USA und den Rest der Welt bedroht. Nun, wer bedroht hier eigent­lich wen, soll­te mal nach­ge­fragt wer­den. Und sie­he da, die Churchills, Rosevelts, Trumans, Nixons, Trumps usw. sind es, die sich immer wie­der als Terroristen erwie­sen haben. Denn stets sind deren glanz­vol­le Versprechen von Terror und Gewalt begleitet.

    Mitnichten geht es um einen Regime-Wechsel. Vielmehr tun die US-Herren alles dafür daß alles so bleibt wie es ist.

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