Da nimmt sich die "SZ" mal eine interessante Untersuchung vor – und was macht sie daraus?

Es geht um diesen Artikel:

Herrmann nennt einige lustige Zitate, denkt aber nicht weiter:
»… In der Wirtschaft wimmele es von Floskeln, so argumentiert der Psychologe, mit denen sich banale Aussagen effektheischend aufbrezeln ließen. Begriffe wie „Purpose“, „Growth Hacking“, „Transformation“, „Empowerment“ oder „Sustainability“ verzieren sonst graue Sätze mit verbalem Business-Glitzer. Zur Not helfen auch deutsche Wörter wie „strukturell“, „resilient“ oder „nachhaltig“, um den Anschein der Tiefgründigkeit zu erzeugen.
Der ehrgeizige High Performer kombiniert solche Vokabeln zu Sätzen, die Littrell als „Corporate Bullshit“ bezeichnet und zu einem eigenen Genre des leeren Gelabers ernennt. Dabei handele es sich um „einen semantisch leeren und oft verwirrenden Kommunikationsstil“, schreibt Littrell, „der obskure Buzzwords und Fachjargon auf funktional irreführende Weise einsetzt“. Sprich: Der Business-Bullshitter will gar nichts sagen, er will nur, dass es schlau klingt und zum spezifischen Jargon seiner Firma passt…«
Denn nicht nur die Süddeutsche Zeitung war in den letzten Jahren geprägt durch das Anhimmeln vorgeblicher ExpertInnen und die Verbreitung ihres Bullshits zu Corona. Bei Großmeistern wie Christian Drosten wimmelt es von Perkolation, imputierten Modellierungen exponentiellen Wachstums, Infektionsclustern, R‑Werten, Inzidenzen und symptomlos Erkrankten, die nur sehr am Rande einen Kontakt zur Wirklichkeit hatten. Es waren Blender und Wichtigtuer am Werk und die Medien lieferten ihnen täglich eine Bühne.
Dieses Wirken hat mit dem Abklingen des Corona-Hypes nicht nachgelassen, im Gegenteil. Bei jedem Thema werden "unsere Werte" ins Spiel gebracht, noch die absurdesten und asozialsten Regierungsvorhaben werden von einer Expertenriege positiv begleitet, die ganz ähnlich spricht und fast stets in gut bezahlten Unternehmensdiensten steht, ohne das benennen zu müssen.
Der Artikel endet so:
»Wer solche Sätze für aussagekräftig hielt, also auf diesen Bullshit hereinfiel, neigte laut den Ergebnissen der Studie generell zu einem wenig analytischen Denkstil. Das passt zu den Ergebnissen anderer Studien zu dem Thema. Diese legen nahe, dass Bullshit-Gläubige auch sonst leichter Quatsch glauben und verbreiten. Als Kommunikationsstrategie taugt derlei Wortgetöse dennoch, und zwar für alle, die nichts zu sagen haben und sich trotzdem gerne reden hören.«
Damit aber Menschen nicht auf dumme Gedanken kommen, folgt dies:


Werte SZler,
wie wäre es mal mit einem Artikel zu einem absoluten no-bullshit Thema?
Dürft und wollt ihr nicht?
Verstähe…
https://joergmatysik.de/wp-content/uploads/Kenntnisname_EnqKomm4.pdf
Die Begriffe sind tatsächlich verwirrend. Manche Begriffe wie Gasspeicherfüllstandgsgesetz, Wirtschaftswachstumsgesetz täuschen Dinge vor die real gar nicht existieren. Die Staatspropaganda die solche u.a. Begriffe benutzt, verfolgt jedoch damit ganz bestimmte Ziele. Wie schon öfter hier dargelegt, funktioniert der Real Existierende Kapitalismus (REK) nur weil er seine Funktionsweise, Produktionsziele und insbesondere den Klassencharakter der Gesellschaft verschleiert, also sich selbst ständig verleugnet und ein Großteil des Volkes all diesen Bullshit glaubt.
So wird bspw. gerade eben im SWR über die Sinnfälligkeit von Windrädern diskutiert wo dann auch so Begriffe wie Grundlastfähigkeit von Kraftwerken fallen. Derartige Diskussionen kann man trefflich denen unterjubeln die von den wirklichen Zusammenhängen im REK keine Ahnung haben. Denn in Wirklichkeit geht es keine Sekunde lang darum, Menschen mit Energie zu versorgen, also ist ein Diskurs Windkraft vs. Atomkraft unter kapitalistischen Bedingungen nur Ablenkung von den wirklichen Zielen welche die Betreiber und Eigner dieser Kraftwerke verfolgen.
Und es ist eben genau diese Unwissenheit die dazu führt, daß die große Masse glaubt, es gänge bei den Corona-Maßnahmen darum Menschen zu schützen und beim Bau von Elektroautos darum Umwelt und Klima zu schützen und mit diesem Glauben jeder Unterdrückungsmaßnahme zustimmt.
Corporate Bullshit eben.
Alena Buyx: Schwere Plagiatsvorwürfe gegen frühere Ethikratvorsitzende
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/alena-buyx-schwere-plagiatsvorwuerfe-gegen-fruehere-ethikratvorsitzende-li.10020702
https://www.krankenkassen.de/dpa/457819.html
Was ist eigentlich aus dem Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn geworden, der so viel Masken zum "Schutz der Bevölkerung" bestellt hat?
Zitat:
Masken für 22 Millionen Euro
Dem Urteil zufolge hatte der Angeklagten (sic) aus dem oberbayerischen Gauting (Landkreis Starnberg) im Jahr 2020 für das Bundesgesundheitsministerium fünf Millionen FFP2-Masken beschafft und zum Preis von rund 22 Millionen Euro ausgeliefert. Allerdings gab er dies bei der Steuerklärung nicht richtig an: Er zahlte den Angaben zufolge 10,7 Millionen Euro Steuern zu wenig.
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Zitat Ende
Was ist der Unterschied zwischen "einem Unternehmer" und dem Ex-Gesundheitsminister? Ich habe mich, wo und wann immer ich konnte, gegen das Maskentragen gewehrt. Ich habe innen die Plastikteile rausgeschnitten, wenn es gar nicht anders ging z.B. beim Eintritt in einen Supermarkt, habe das Teil aber gleich nach dem Eingang wieder unters Kinn geschoben. Warum? Ich kann darunter nicht atmen, ich lehne die Masken deshalb ab. Da wusste ich noch gar nicht, dass es in Deutschland Kriminelle gibt und gab, die damit einfach nur Geld verdienen wollten.
Na ja, MEIN Geld haben die nicht gekriegt. Ich habe, muss mal überschlagen, zwischen 2020 und 2023 maximal 5 Euro für den Schrott ausgegeben. Also, es war simpel: mit der Nagelschere ließen sich die Teile so zurecht schneiden, dass nur noch die löchrige äußere Hülle übrig blieb. Ansonsten habe ich einfach die Masken nicht aufgesetzt, draußen schon gar nicht. Corporate bullshit = Schutzmasken wegen nichts. Aber es macht natürlich aus deren Sicht Sinn, "Maskenschutz"-Verordnungen zu verkünden, wenn sie damit Geld verdienen können. Raffinierter Trick.
🙂