Bei "42 Neuinfektionen" und 101 positiven Reiserückkehrern bei insgesamt 6.325 Tests ergeht sich das Protokoll der Früh-Telkos des Berliner Krisenstabs vom 11.8.20 wieder einmal in sinnlosem Aktionismus:

Zwei Wochen zuvor wurde Solches diskutiert:

Daß Pimpern und Saufen irgend etwas mit Virenverbreitung zu tun hätten, haben noch nicht einmal die üblichen Verdächtigen der Expertenriege behauptet. Aber die Senatsbürokratie muß angesichts der bedrohlichen Lage ("die Ampel ist auf grün") ihre Daseinsberechtigung mit noch so absurden Themen begründen.
Es zeichnet sich bereits ab, daß die größten Paniktreiber außerhalb der Behörden in den Schulleitungen zu finden sind. Am 14.8.20 heißt es:

Immer wieder gibt es ein Murren von AmtsärztInnnen und Gesundheitsämtern über die sich fast täglich ändernden und widersprüchlichen Vorschriften. Wenn ein Fachmann Sinnvolles zu sagen hat, wird er ausgegrenzt, wie im Protokoll vom 20.8.20 zu lesen ist:

Selbst professorale Studien ("vertraut der Wissenschaft") werden ignoriert:

Obwohl in diesen Tagen permanent von einer stabilen Lage mit rückläufigen Zahlen berichtet wird, deliriert man weiter an "Ausbrüchen" in Schulen. Am 24.8.20 wird die Willkürlichkeit dabei gut erkennbar:

Man hat es auch nicht so sehr mit der Logik. Am 27.8. ist dazu zu lesen: "von 110 Tests liegen inzwischen 90 Befunde vor, es stehen weiterhin noch 30 Befunde vom Labor Berlin ( Labor28) aus; mit den Ergebnissen wird morgen gerechnet, erst danach kann die Schule wieder geöffnet werden".
Am 31.8.20 folgt die Kolportage: "Ausbruch Spandauer Schule soll im Zusammenhang mit Sex-Party in Mitte mit 70 Teilnehmern stehen".
Wird fortgesetzt.

Als Münchner wüßte ich gerne mehr über "Straubingen (bei München)". Also: wo das liegt, wer da lebt und wieso es auf keiner Landkarte zu finden ist.
Gemeint ist Straubing an der Donau, 110 km nordöstlich von München, früher aber nicht auf allen Deutschlandkarten verzeichnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Straubing
https://landkartenarchiv.de/ddr2.php?q=strassenkarte_ddr_feb1987
Die Stadt hatte seit August 2020 mehrfach ein temporäres "Konsumverbot von Alkohol auf öffentlichen Verkehrsflächen" in der Innenstadt angeordnet, um vermeintlich infektiöse Ansammlungen zu unterbinden. Vgl. https://www.coronainfo-straubing.de/media/www.coronainfo-straubing.de/org/med_1325/1005_e1_allgv_alkoholverbot_003.pdf oder https://www.coronainfo-straubing.de/media/www.coronainfo-straubing.de/org/med_1325/1340_e1_allgv_alkoholverbot_ab_19.04.2021_nur_verfuegender_teil__1_.pdf
Zum Schutz vor Herdenimmunität hat man 2020 und 2021 auch das Gäubodenfest ausfallen lassen. https://de.wikipedia.org/wiki/Gäubodenvolksfest
"Um möglichst wenig aus ihrem Innenleben preiszugeben, ließ sich das Robert-Koch-Institut von Spitzenjuristen beraten und machte aus den Kosten lange ein Geheimnis. Das RKI in Berlin hat im Zusammenhang mit Transparenzansprüchen von Bürgern und Journalisten in der Coronapandemie insgesamt rund 749.000 Euro für anwaltliche Beratung ausgegeben." Quelle: RT-DE
https://freedert.online/inland/269821-rki-liess-sich-hartnaeckige-transparenz/
Fazit: Die Veröffentlichung der RKI-Files ist auch nur ein Geschäft was auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen wird.
Von wegen Enthüllung 😉
@Erfordia…: Sie haben schon mitbekommen, daß das Geld ausgegeben wurde, damit die Files nicht veröffentlicht werden. Warum wohl?
> Sie haben schon mitbekommen, daß das Geld ausgegeben wurde, damit die Files nicht veröffentlicht werden.
Es ist genau umgekehrt!
@Erfordia…: https://kodoroc.de/2026/02/11/rki-zahlte-fast-eine-million-an-anwaelte-fuers-mauern/#comment-23770
@aa,
wie schon gesagt: Hinter diesen "Enthüllungen" stecken SPIEGEL-Bestseller-Autoren deren Namen Sie auf multipolar\. de finden.
Und sicher doch werden die gut bezahlt für ihre Prosa genauso wie Anwälte gut bezahlt werden von denen deren Interessen sie vertreten.
msg
@Erfordia…: https://kodoroc.de/2026/02/13/und-wem-gehoert-die-muenchener-sicherheitskonferenz/#comment-23882