Schuldigkeit getan und keine Lobby

Nicht für die Veruntreuung von Steuergeldern in Millionenhöhe und dive­se rigi­de rechts­wid­ri­ge Corona-Maßnahmen wird Kalayci belangt, son­dern wegen ver­gleichs­wei­se läp­pi­scher Delikte:

»… Das Berliner Landgericht ver­häng­te im April 2025 wegen Bestechlichkeit eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten Haft gegen die SPD-Politikerin. Eine Werbeagentur hat­te 2019 die Hochzeit der dama­li­gen Senatorin orga­ni­siert, ohne eine Rechnung zu stel­len. Im Folgejahr wur­de die Firma von der Kalayci unter­stell­ten Gesundheitsverwaltung mit einer 250.000-Euro-Kampagne für die Pflegebranche beauf­tragt – die Senatorin nahm dem Urteil zufol­ge per­sön­lich Einfluss…

Der Bund der Steuerzahler geht davon aus, dass Kalaycis Ruhegehaltsanspruch aus dem Senatorenamt bei min­de­stens 6700 Euro pro Monat liegt. Dazu kom­men Bezüge aus ihrer Abgeordnetentätigkeit, die sie vor­aus­sicht­lich wei­ter erhält. Die Senatsfinanzverwaltung mach­te zu den genau­en Summen „aus daten­schutz­recht­li­chen Gründen“ kei­ne Angaben.«

Die Bezüge der MittäterInnen aus der Coronazeit wie Giffey und Müller blei­ben selbst­ver­ständ­lich unan­ge­ta­stet. Ein wenig Xenophobie und Frauenfeindlichkeit dürf­ten bei dem Vorgehen mit­schwin­gen. Zu ihren Untaten siehe:

8 Antworten auf „Schuldigkeit getan und keine Lobby“

  1. Danke für die erneu­te Demonstration, dass die polit­ad­mi­ni­stra­ti­ve Kategorie (Regierung, Senat etc.) und die Kategorie der voll­ver­sorg­ten abnicken­den Parlamentarier dis­pro­por­tio­nal ver­sorgt sind im Vergleich zur Normalbevölkerung. Disproportional. Sofern deren Ruhestandsbezüge ange­mes­sen sein soll­ten, sind die des Rests der Bevölkerung zu gering. Daher: Anpassungen nach unten durch­gän­gig, und man kann erwar­ten, dass die Pensionen/​Renten durch­gän­gig signi­fi­kant stei­gen würden.

    Zur Korruption sei nur ange­merkt: Die Bonzin scheint nicht dem Mindestmaß an Fähigkeiten zur Ausübung von Korruption zu genü­gen. Sie hät­te sich ein Beispiel an der drei­sten, aber mei­ster­haf­ten Korruption der soge­nann­ten EU-Eliten neh­men sollen.

  2. Ruhegehaltsanspruch aus dem Senatorenamt bei min­de­stens 6700 Euro pro Monat

    Mit einem sol­chen Betrag müs­sen in Deutschland vie­le Rentner ein gan­zes Jahr lang aus­kom­men. Andere Menschen haben noch nicht ein­mal das.

    Hinzu kom­men ganz sicher noch wei­te­re Zahlungen, auch von Menschen, die in Armut leben.

    Von kri­mi­nel­len Personen wie der ehe­ma­li­gen "Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung" haben sich Menschen zur Teilnahme an einem gen­tech­ni­schen Experiment in die Impflager trei­ben las­sen und viel zu vie­le haben dafür den ulti­ma­ti­ven Preis gezahlt.

    All das läßt sich kaum in Worte fassen.

    Wir leben in einer Kleptokratie.

  3. Xeno- und Frauenkarte wür­de ich da auch anmer­ken wol­len – unbe­dingt. Wenn ich dem Gericht Glauben schen­ke, wur­de sie wohl zu Recht ver­ur­teilt. – Kurze Zwichenbemerkung: Die Rechtspflege hält ein Urteil immer zuerst, für Gegeben! Das scheint lei­der so zu sein und das muß­te ich als Laie genau­so erfah­ren und hin­neh­men. Keine Einflußmöglichkeiten. Das kann ein gra­vie­ren­des Problem und eine Diskrepanz zur Realität dar­stel­len wie bewirken! -
    Was aber auf­fällt ist eine ver­gleichs­wei­se Geringfügigkeit, und eine offen­sicht­li­che Ungleichbehandlung. Alle "Corona-Aktivitäten" der Regierung, sind wis­sen­schaft­lich "umstrit­ten" – gelin­de for­mu­liert! "Umstritten" hie­ße in dem Fall, soll­te zumin­dest hei­ßen: UNGERECHTFERTIGT!

    Was mich mal inter­es­sie­ren wür­de, ob's Vorstrafen gab. Werde bei Gelegenheit mal gucken. Klingt interessant.
    Wie hoch waren die Beträge für Impfe, Umsatzeinbußen, Polizeieinsätze, Bundeswehr, zusätz­li­ches Personal, Überwachungen, Werbemittel bei Corona? Wie hoch waren, sind und wer­den zukünf­tig die Schäden zu bezif­fern sein, an Mensch und Material. Dumm nur daß SPD, Linke und­und­und .…. auf die­ser Seite stan­den. Und vor allem bei SPD kei­ner­lei Reue! Man "schenk­te" Dr. Drosten sogar Redezeit. In der erlaub­ten Übertragung aus der Corona-Enquete des Bundestages kann sich das jeder mal anse­hen und sel­ber urtei­len, wie die­ser sei­ne geschenk­te Zeit zu nut­zen ver­stand, und ob?

    Wie ein (zuvor ver­spot­te­ter) Spötter mal bemerk­te: "Das Richteramt ist ein gött­li­ches, weil es Wahrheiten schafft!" (Quelle: WWW ; und mlaa, mon­a­li­sa am Allerwertesten!)

    kind­ly regards

    1. @oh-weh Der Bund der Steuerzahler errech­ne­te 440 Mrd allein für den Bund. Da kom­men noch hin­zu: Kosten der Länder und Kommunen und der Bevölkerung (Masken, manch­mal auch Autokauf, weil öffent­li­cher Verkehr nur nach nega­ti­vem Test, falls unge­impft, etc.) noch hinzu.
      Indirekte Kosten wie Pleiten kom­men eben­falls noch oben­drauf. Da kommt was zu zusam­men! Immerhin konn­te auf Biontech 0,5 Prozent am Wirtschaftswachstum 2021 ver­bucht wer­den. Und die Rentenversicherung konn­te eben­falls eine gewis­se Erholung erfah­ren (ver­ster­ben vor allem Hochaltrige (und ja ich den­ke sie star­ben nicht trotz der "Schutzmaßnahmen", son­dern wegen) wirkt sich das auf die Lebenswerwartung wenig aus).

      1. @o.w.

        Vielen Dank für die­sen sehr wert­vol­len Kommentar! Persönlich nei­ge ich tat­säch­lich zur Pauschalbetrachtung. Sie haben da etwas ver­deut­licht wo wir lan­den, wenn wir die pure Bilanz zie­hen wollten.

        Es gab vor­sich­ti­ge, medi­al ver­brei­te­te Schätzungen, wel­che sich in Bereichen von Billionen beweg­ten. Das hal­te ich für sehr realistisch.

        Vieleicht ein etwas "ent­span­nen­de­res" Beispiel. Die Nord-Ostpassage zwi­chen Pazifik und Polarmeeren nach Atlantik bil­det einen Wirtschaftsfaktor des­sen Wachstum durch CO2-Produktion ver­stärkt wer­den kann. Auch wenn das auf den ersten Blick anders gemeint zu sein scheint, aber B90/​Gruen unter­stützt die CO2-Produktion, wenn sie die Verschrottung pro­du­zier­ter Automobile und die Produktion von Neuen gleich­zei­tig vor­an­treibt, weil dem Volumen nach, eine Extraproduktion (auch von CO2) for­ciert wird. Etwas sim­pli­fi­ziert, tat­säch­lich! Es geht immer um die Wortwahl, wenn "Politik" im Spiel ist.

        Neue Situationen schaf­fen neue Gegebenheiten. Es geht tat­säch­lich um prin­zi­pi­el­le­re Dinge. War das zu Beobachtende "abseh­bar", und wenn ja, ist damit ein Vorsatz in Verbindung zu brin­gen. Es gibt ein Sprichwort, das besagt: Wo kein Kläger da kein Richter. Klingt maka­ber, ist aber real.

        Auf alle Fälle stellt es die "Gutmenschlichkeit" der Maßnahmen, nach­voll­zieh­bar in Frage.

        Viele "Maßnahmenopfer" sind nicht in der Lage ihre Rechte wahr­zu­neh­men. Es muß nicht immer nur am Geld lie­gen. Viele sind auch ein­fach zu krank oder ver­stor­ben. Und der "Druck von Oben"! Das Problem ist nicht neu. Schon gar nicht bei uns.

  4. Naja, der ein­zi­ge Hinweis auf irgend­ei­ne https://​www​.dwds​.de/​w​b​/​P​h​o​bie und/​oder Misogynie ist das gräss­li­che Foto.
    Mit der­ar­ti­gen opti­schen Schmankerln lie­ßen sich (sogar ohne dis­kre­ten Verdachtshinweis auf Inländer- und/​oder Doofen-Feindlichkeit) garan­tiert auch Giffey und Müller oder, bei Bedarf, jeder belie­bi­gen [Un]Person ein gewünsch­ter Erinnerungsstempel aufdrücken.

    Den Verlust des "Ruhegehaltsanspruchs" wird Frau Kalayci ver­kraf­ten, wenn sie durch die
    https://​www​.par​la​ment​-ber​lin​.de/​L​e​x​i​k​o​n​/​a​l​t​e​r​s​v​e​r​s​o​r​g​ung
    (auf Basis von
    https://​www​.par​la​ment​-ber​lin​.de/​L​e​x​i​k​o​n​/​a​b​g​e​o​r​d​n​e​t​e​n​e​n​t​s​c​h​a​d​i​g​ung )
    ohne­hin weit und weich über der gesamt­deut­schen Durchschnittsrente landet.
    Bei Bundestagsabgeordneten sähe es nach einer ent­spre­chen­den Verurteilung sogar noch ein biss­chen bes­ser aus, auch wenn der Tagesdingsda hier
    https://​www​.tages​spie​gel​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​1​0​0​0​0​0​-​e​u​r​o​-​s​c​h​m​i​e​r​g​e​l​d​-​a​u​s​-​a​s​e​r​b​a​i​d​s​c​h​a​n​-​w​a​r​u​m​-​e​i​n​-​f​r​u​h​e​r​e​r​-​c​d​u​-​a​b​g​e​o​r​d​n​e​t​e​r​-​v​e​r​u​r​t​e​i​l​t​-​w​u​r​d​e​-​1​5​1​7​0​4​3​5​.​h​tml
    unbe­legt behaup­tet, dass man "Deshalb (…) auch sei­ne Abgeordnetenpension [ver­liert]" (konn­te dafür kei­ne Rechtsgrundlage fin­den und sogar die "KI" beruft sich auf Nachfrage ledig­lich auf Sekundärbelege – wie den o.e. Artikel).

  5. Frauenfeindlichkeit kann ich mir ein­gent­lich nicht vor­stel­len, Xenophobie schon eher.

    Dabei war sie immer so lini­en­treu, und ganz vor­ne mit dabei, wenn es dar­um ging Phobien zu schüren.

    Das hat sich anschei­nend nicht ausgezahlt.

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