Eure Krankheit kotzt uns an

Wer Wirtschaftskräfte ent­fes­seln will, muß das Geld von den vulne­rablen Gruppen holen:

»Der CDU-Wirtschaftsrat for­dert durch­grei­fen­de Einschränkungen beim Arbeitslosengeld und Leistungen der Krankenversicherung. Ziel sol­le die Ankurbelung der Wirtschaft in Deutschland sein. So sol­le die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I auf zwölf Monate für alle begrenzt wer­den, heißt es in einer „Agenda für die Arbeitnehmer in Deutschland“ des Vereins, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt…

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Hoch subventionierte Pseudowissenschaft

helm​holtz​-hzi​.de (29.1.26)

Diese Angabe aus der Studie des eige­nen Hauses schien der Presseabteilung des Helmholtz-Zentrums wohl doch über­trie­ben zu sein: "Long COVID betrifft 10–20 % der Personen nach einer Infektion mit dem schwe­ren aku­ten respi­ra­to­ri­schen Syndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV‑2)". Doch auch die abge­schwäch­te Version setzt ohne jeg­li­chen Nachweis eine Behauptung voraus:

»Nach einer Infektion mit dem Virus SARS-CoV‑2 ent­wickeln in Deutschland bis zu zehn Prozent der Betroffenen Long COVID. Die damit ein­her­ge­hen­den Symptome wie Fatigue, Konzentrationsstörungen, Atemwegsbeschwerden oder neu­ro­lo­gi­sche Probleme kön­nen über Monate oder Jahre anhalten.«

Schon die Beschreibung der Symptome zeigt, daß es sich um weit ver­brei­te­te Krankheitsbilder han­delt, die es vor Corona gab und wei­ter­hin gibt. Die Ursache in einem PCR-Test zu fin­den, ist reich­lich absurd. Das ist selbst Prof. Carmen Scheibenbogen, einer der bedeu­tend­sten Personen der "Long-Covid-Forschung" bekannt. Ihre Feststellung, daß 80 bis 90 Prozent der Erkrankten "geimpft" sind, bekräf­tigt dies und läßt zudem Fragen nach die­sem Eingriff in das Immunsystem als Ursache auf­schei­nen (s. ihre Ausführungen in der Enquete-Kommission).

In der Studie wer­den weni­ge Dutzend PatientInnen betrach­tet, über ihren "Impfstatus" wird nicht berich­tet. Die Dokumente zum peer review sind mit 102 Seiten unge­wöhn­lich umfang­reich und beinhal­ten zahl­rei­che kri­ti­sche Bemerkungen zum Studienaufbau und den Ergebnissen.

Alles in allem wäre eine sozi­al­wis­sen­schaft­li­che Studie zum Thema "Warum sind BezieherInnen von Grundsicherung so arbeits­scheu?" ver­gleich­bar.