Lost states gibt es in der EU wahrlich zu Genüge. Wären Abermilliarden nicht in die Kassen von europäischen und US-Rüstungskonzernen geleitet, sondern in die Entwicklung der Ukraine gesteckt worden, bei gleichzeitigen diplomatischen Initiativen für ein Kriegsende, ginge es dem Land, aber auch den übrigen Menschen in Europa deutlich besser. Lesenswert die »Analyse: Zum "Siegesplan" von Präsident Selenskyj: Probleme der Umsetzung in die Praxis« der Bundeszentrale für politische Bildung vom 3.2.25.


Siegesplan Punkt 4
Strategisches Wirtschaftspotenzial: Investitionen internationaler Partner in die Gewinnung strategisch wichtiger ukrainischer Bodenschätze wie Uran, Titan, Lithium, Graphit usw.
Ist doch schon längst am Gange. Das Volk der Ukraine hat nur nichts davon.
Wohin geht das Geld, wenn es bei den Rüstungskonzernen ankommt? Deren Produkte werden zwar sehr teuer verkauft, was für hohe Einnahmen sorgt, aber der Gegenwert ist eher gering, wie wir immer wieder sehen. Die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich ist eher klein im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen. Die Löhne der Beschäftigten, von Ausnahmen abgesehen, sind auch nicht fantastisch. Wo geht all das Geld hin? Black Rot & Co.? Und dann?
Wo geht das Geld hin, nachdem es durch die ukrainische Waschmaschine ging?
@Peter Pan, lesen Sie das Kapital (Karl Marx). Kurz gesagt: Kapital zirkuliert. Und zwar global. Was eben noch Kapital eines deutschen Pharmakonzerns war ist morgen Kapital eines chinesischen Autoherstellers und übermorgen als Flüssigei in Containern auf dem Pazifik unterwegs.
Nun ja, soweit ich weiß waren manche Millionen für die Energieinfrastruktur der Ukraine vorgesehen. Sinnvoll, wenn nicht Millionen mutmaßlich veruntreut wurden. Fragt sich, ob diese fehlenden Erneuerungen zu den Stromausfällen beitragen. Da dann noch mehr versanden bzw. auf irgendwelchen Steueroasen oder Luxusvillen anderswo parken zu lassen, finde ich nicht gerade sinnvoll.