Regelmäßig positiv, aber nicht infektiös. Berliner Protokolle (4)

Aus dem Protokoll einer Telefonkonferenz des Berliner Krisenstabs vom 9.4.20 geht her­vor, daß die anfangs als Kennziffer für das Entstehen einer Pandemie her­an­ge­zo­ge­ne "Verdoppelungszeit" nicht mehr trag­fä­hig ist.

In der Tat war für die Aufrechterhaltung der Erzählung der Wert nicht mehr hilf­reich. Ende April 2020 hat­te der Deutschlandfunk erklärt:

»… Sie gibt an, wie lan­ge es dau­ert, bis sich die Zahl der Infizierten ver­dop­pelt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat­te im März zunächst gesagt, eine Verdoppelungszeit von unge­fähr zehn Tagen sei anzu­stre­ben, ehe über eine Lockerung der Beschränkungen im öffent­li­chen Leben gespro­chen wer­den kön­ne. Anfang April sag­te sie, der Zeitraum müs­se eher bei bis zu 14 Tagen lie­gen. Mittlerweile dau­ert eine Verdopplung der Fälle laut RKI viel län­ger…«

Da auf kei­nen Fall ernst­haf­te "Lockerungen" zuge­las­sen wer­den soll­ten, muß­te ein ande­res Kriterium her. Der Deutschlandfunk nennt die "Zahl der akut Erkrankten" und die "Belegung der Intensivbetten". Erstere befin­de sich im Sinken, für let­ze­re wer­den "mehr als 12.900 freie Intensivbetten" genannt.

Wie wir wis­sen, erwie­sen sich RKI, Politik und Medien dies­be­züg­lich als kreativ.

111 "kli­nisch-epi­de­mio­lo­gi­sche Fälle" in zwei Monaten in Berlin wie­sen nicht gera­de dar­auf hin, daß eine für die Bevölkerung lebens­be­dro­hen­de Seuche unter­wegs sei. Vermutlich gab es in die­ser Zeit mehr Blinddarmoperationen.

Eine Woche spä­ter, am 16.4.20, hat man ein ande­res Kriterium in den Vordergrund gerückt, dem ein ähn­li­ches Schicksal wie die Verdoppelungszeit beschie­den sein wird:

Masken ohne CE-Zeichen für medizinisches Personal und Suizide

Wie spä­ter bei den "Impfstoffen" wer­den bis­lang gül­ti­ge Regularien außer Kraft gesetzt. So kann das medi­zi­ni­sches Personal mit untaug­li­chen Masken aus­ge­stat­tet wer­den– schließ­lich ist ja Pandemie:

Trotz deut­li­cher Entspannungstendenzen blei­ben die Folgen der Panikmache, ganz im Sinne des berüch­tig­ten Papiers des Innenministeriums, dra­ma­tisch. Am 26.4.20 ist zu lesen:

Wenn es dar­um geht, Gesundheitspersonal trotz posi­ti­ver PCR-Tests zur Arbeit zu schicken, kann das Narrativ ger­ne auch geän­dert wer­den, offen­bar mit dem Placet von Christian Drosten:

Oder wel­cher Professor der Charité mag sonst hier ver­steckt werden?

Epidemiologische Lage ist relativ ruhig. Deshalb Maskenpflicht

Am 30.4.20 wird mit­ge­teilt: "Die epi­de­mio­lo­gi­sche Lage ist rela­tiv ruhig…Täglich wer­den 30–100 labor­be­stä­tig­te Fälle gemel­det". Was liegt da näher als eine zusätz­li­che Maskenpflicht?

Zwar herrscht auch test­tech­nisch tote Hose, um so wich­ti­ger wird die Inszenierung einer Bedrohungslage:

Wenn es zu vie­le nega­ti­ve Tests gibt, wird eben so lan­ge gete­stet, bis die Erwartungen erfüllt werden.

(Wird fort­ge­setzt).

5 Antworten auf „Regelmäßig positiv, aber nicht infektiös. Berliner Protokolle (4)“

  1. April 2020, kann mich gut erin­nern, da stand ich auf dem Parkplatz, habe auf mei­ne Frau gewar­tet und hat­te das Radio an. Wielers Ansprache ans Volk erschien mir wie ein Blockbuster, ohne es zu wol­len zuck­te ich zusam­men. Aber nach nur kur­zer Zeit kam mein Verstand zurück und ich schau­te auf das Display mei­nes Radios:

    Es war der Hessische Rundfunk.

  2. Brüller: das ceter­um cen­seo (oder war's "om mani pad­me hum"?) vom "Erfolg des gro­ßen Maßnahmenpakets"!
    Hier
    https://​www​.inten​siv​re​gi​ster​.de/​#​/​a​k​t​u​e​l​l​e​-​l​a​g​e​/​z​e​i​t​r​e​i​hen
    kann man sich die regel­mä­ßig auf­tre­ten­den "Erfolge" noch­mal en Detail (sogar auf Berlin-Ebene) angucken – die aller­dings auch mit­tels belie­bi­ger Gaga-Pakete (etwa: 99-fachen "Corona nostra"-Gebeten täg­lich um 00:13, bei Sonnenschein über 1 UV Aluhutpflicht im Adenauerhaus, Weihrauch um die Charité u.ä.) auf­ge­tre­ten wären.
    Ich den­ke, das sich das mit­tels ent­spre­chend desi­gned RCTs nach­wei­sen ließe.
    "Damals", 2019, gab's noch die­se Ergebnisse:
    https://​www​.who​.int/​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​s​/​i​/​i​t​e​m​/​n​o​n​-​p​h​a​r​m​a​c​e​u​t​i​c​a​l​-​p​u​b​l​i​c​-​h​e​a​l​t​h​-​m​e​a​s​u​r​e​s​f​o​r​-​m​i​t​i​g​a​t​i​n​g​-​t​h​e​-​r​i​s​k​-​a​n​d​-​i​m​p​a​c​t​-​o​f​-​e​p​i​d​e​m​i​c​-​a​n​d​-​p​a​n​d​e​m​i​c​-​i​n​f​l​u​e​nza
    Seither ist – außer Behauptungen – nix Wesentliches dazu­ge­kom­men (oder hat irgend­je­mand irgend­et­was dies­be­züg­li­ches gefun­den? Rechtgläubige Mitlesende: nur Mut, ich wer­de euch nicht verungl-"impfen"!).

  3. https://​www​.kran​ken​kas​sen​.de/​d​p​a​/​4​5​7​3​3​5​.​h​tml

    Okay, das sind die Berliner Protokolle von Tests in Krankenhäusern. WER hat da gete­stet und /​oder damals schon betro­gen und die Statistik gefälscht?

    Dazu etwas aus Bayern, Nürnberg. Und das ist NUR Bayern. Betrug, wohin man oder frau blickt. Mafiöse Strukturen angeb­lich sogar. Hochgerechnet auf ganz Deutschland, Zitat aus DPA:

    Demnach könn­te der jähr­li­che Schaden umge­rech­net auf Deutschland bei etwa 30 Milliarden Euro lie­gen. Der Spitzenverband der gesetz­li­chen Krankenversicherung habe dazu im ver­gan­ge­nen Oktober eine bun­des­wei­te Studie gestar­tet, die das Ausmaß fal­scher Abrechnungen untersuchen
    soll.
    -
    Ende Zitat

    Wie gut, dass ich mich nie­mals habe testen las­sen von irgend­wel­chen Betrügern, die sich dann den 140.000-Euro-Gebraucht-Lamborghini davon ergau­nern. Real und neu ist so ein Auto ja locker min­de­stens 300.000 Euro wert, wenn nicht noch mehr, je nach Ausführung. 

    Neulich habe ich hier bei mir direkt einen Lamborghini vor­bei fah­ren sehen, ich stand an einer Ampelkreuzung mit mei­nem Fahrrad, ein unge­wöhn­li­ches Auto, wer saß da drin? Der Besitzer? Oder hat irgend­wer das Auto auf sei­ne Funktionen hin gete­stet? Ein sehr schö­nes Design, zuge­ge­ben. Aber dafür mit Testzelten und Faketests die Krankenkassen und die Allgemeinheit zu betrü­gen? So wich­tig wäre mir das nicht. 

    🙂

    Ohne " 🙂 " wei­ter: Wenn also über­all Fake-Tests und Faketestzahlen in einer Statistik auf­tau­chen, war es schon DESHALB gar kei­ne Pandemie. Niemand weiß, wie­viel Testbetrüger es gab, mal abge­se­hen vom "PCR-Test" als sol­chem, der sei­ner­seits nicht zu 100 Prozent fest­stel­len kann, ob jemand real infek­ti­ös ist oder anders: der selbst DANN noch "infek­ti­ös" mel­det, obwohl die Infektion des Getesteten schon lan­ge vor­bei ist.

    https://​apol​lo​-news​.net/​w​e​g​e​n​-​c​o​r​o​n​a​-​a​t​t​e​s​t​e​n​-​a​e​r​z​t​i​n​-​b​i​a​n​c​a​-​w​i​t​z​s​c​h​e​l​-​m​u​s​s​-​w​i​e​d​e​r​-​i​n​s​-​g​e​f​a​e​n​g​n​is/

    Die Ärztin Bianca Witzschel hat mit Sicherheit kei­nen Lamborghini sich ergau­nert, aber wird mit Gefängnis bestraft für die Tatsache, dass sie Menschen vor Masken und MRNA-Spritzen geret­tet hat. Zitat:

    "Die mitt­ler­wei­le 69-jäh­ri­ge Witzschel soll in den Jahren 2021 und 2022 in 1.003 Fällen Gutachten gegen eine zuvor ver­ein­bar­te Geldleistung erstellt haben. Die Atteste dien­ten zur Befreiung von den damals ver­häng­ten Masken‑, Test- und Impfpflichten. Witzschel soll pro Test min­de­stens 25 Euro gefor­dert haben. Insgesamt habe sie laut MDR auf die­se Weise rund 47.000 Euro erwirt­schaf­tet. Neben der Rückzahlung der Summe wur­de sie zudem mit einem drei­jäh­ri­gen Berufsverbot belegt."

    47.000 Euro "erwirt­schaf­tet" – dage­gen der (ein oder meh­re­re) Testzelt- und Statistikbetrüger? Goldbarren und Lamborghini. Tja, es ist alles rela­tiv. Ich freue mich, wenn Bianca Witzschel Schadenersatz für ihren zu viel gelei­ste­ten Gefängnisaufenthalt bekommt, obwohl ich sie nicht per­sön­lich ken­ne. Sie hat nichts falsch gemacht, sie hat nur geholfen. 

    ~ ~ ~

  4. Zufallsfund (auf der Suche nach etwas ganz Anderem):
    https://​archi​ve​.ph/​e​Z​xUX

    Ooch wat aus Berlin von vor jera­de mal eena Olympiade!
    Retrospektiv noch durch­ge­knall­ter als es damals bereits war.
    Diesen, sowie ande­re Ergüsse der recht­gläu­bi­gen Au-Torin könn­te man zwar als (unfrei­wil­li­ge) Selbstentlarvung und/​oder – a poste­rio­ri ‑Bestätigung des­sen wer­ten, was sie selbst direkt "leug­net", aber ich lese es lie­ber als blo­ße zeit­ge­nös­si­sche Beschreibung des Wahnsinns und des­sen Folgen: sei es Realitätsverleugnung, sogar und erst recht von hand­ver­le­se­nen "Experten"(egal ob aus per­sön­li­cher Angst oder nur die, bei Abweichung zu den "Bösen" ver­bannt zu wer­den), qua­si staat­lich ver­ord­ne­te Hypochondrie oder ein­fach nur die [auch-]"Impf"-induzierte Massenpsychose, die sich von kei­nem auch noch so gro­ßen IQ auf­hal­ten ließ.

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