Winter-Folgen: Tausende Haushalte in der Ukraine ohne Strom

Jahrelang hat nicht nur die "Zeit" dar­an mit­ge­wirkt, Angst und Panik im Zusammenhang mit einem "neu­ar­ti­gen Atemwegsvirus" zu ver­brei­ten. An den Folgen sei aber "die Pandemie" schuld.

dpa /​zeit​.de (16.1.26)

»Demnach waren im Jahr 2024 rund 61 von 1.000 Mädchen zwi­schen 15 und 17 Jahren wegen sol­cher Probleme in Behandlung. Hochgerechnet betrifft das lan­des­weit etwa 9.500 Mädchen – ein Anstieg um 55 Prozent seit 2019, wie es im DAK-Kinder- und Jugendreport wei­ter heißt.

Und bei vie­len von ihnen ist das Problem mehr als nur eine Eintagsfliege: Die Zahl chro­ni­scher Fälle, die laut DAK jedes Quartal the­ra­piert wer­den müs­sen, hat sich mehr als ver­dop­pelt – von 6 auf 14 pro 1.000 Mädchen, also um 143 Prozent. Auffällig: Die Wachstumsraten bei Angststörungen in Baden-Württemberg sind deut­lich höher als in ganz Deutschland…«

Dazu hat Gesundheitsminister Lucha kräf­tig beigetragen.

»«Erbe der Pandemie»
Der Report zei­ge, wie hart­näckig die psy­chi­schen Folgen der Pandemie bei jun­gen Menschen in Baden-Württemberg geblie­ben sei­en, sag­te DAK-Landeschef Siegfried Euerle. Der Leiter des Stuttgarter Klinikums, Jan Steffen Jürgensen, spricht von einem «Erbe der Pandemie». Isolation, Schulschließungen und mehr Zeit in sozia­len Medien hät­ten die Ängste vie­ler Mädchen verstärkt.

«Hier sind Mädchen vul­nerabler als Jungen», sag­te Jürgensen. «Sie sehen Körperbilder, Glücks- und Zufriedenheitsideale, die kaum erfüllt wer­den kön­nen. Das erhöht das Stresslevel und kann die Ausprägung psy­chi­scher Erkrankungen ver­tie­fen.» Passend dazu: Laut DAK-Studie häu­fen sich bei jugend­li­chen Mädchen beson­ders sozia­le Phobien und Panikattacken.

Euerle warn­te zudem vor den Folgen für den spä­te­ren Lebensweg: «Psychische Erkrankungen im Jugendalter wir­ken oft lan­ge nach und bela­sten spä­ter Ausbildung, Familie und Berufsleben», sag­te er. Das Land müs­se Ideen ent­wickeln, wie sich die men­ta­le Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stär­ken las­se…«


Über einen frü­he­ren auto­ma­tisch von dpa über­nom­me­nen Artikel:

Niedersachsen: Wegsperren in die Psychiatrie soll ein­fa­cher werden

Siehe auch:

"Die Zeit" – wo Ignoranz auf Hetze trifft

Wie war das noch… mit dem »Warten auf die gro­ße Seuche«?

Impfstoff: "Viele Nebenwirkungen sind gutes Zeichen"

Berlin, still­ge­stan­den! (Und eine Falschinformation der "Zeit")

Mehr via https://www.corodok.de/?s=zeit

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