"Mit Bußgeld bis zu 30.000€ beehrt". Wieder neue Protokolle

»… Dank des Informationsfreiheitsgesetzes (IfG) hat der freie Journalist Martin Rücker für die Berliner Zeitung Zugang zu den Protokollen des Krisenstabs der Senatsverwaltung erhal­ten – Dokumente, die bis­her hin­ter ver­schlos­se­nen Türen blie­ben (Hier zum Download)…«

Es bleibt lesens­wert, wie auf­ge­scheucht Senat und Ämter einer­seits auf die ersten ver­mu­te­ten Coronafälle reagier­ten, als hät­te es nicht seit Jahren aus­ge­ar­bei­te­te Pandemiepläne gege­ben. Aufschlußreich ist ande­rer­seits, wie die Charité ziel­stre­big am Aufbau einer Stimmung betei­ligt war:

In der anschei­nend ersten Sitzung des Berliner Krisenstabs am 27.1.20 wird "über den Verdachtsfall am Wochenende, der sich nich bestä­tigt hat", berich­tet. Eine aus China ange­rei­ste Frau hat­te sich krank gefühlt und sich in das DRK-Klinikum Mitte bege­ben. Da das Gesundheitsamt nicht besetzt war, wand­te man sich an das Konsiliarlabor der Charité, das von Christian Drosten gelei­tet wird.

Wegen der schlam­pi­gen Schwärzung ist zu erken­nen, daß es sich offen­bar um den Privatdozenten (nicht Prof.) Joachim Seybold, stell­ver­tre­ten­der Ärztlicher Direktor am Charité Center für Global Health, han­delt. Er wird nicht nur pro­ak­tiv tätig, son­dern wit­tert wei­te­re Chancen:

Interessant ist, wie die Angelegenheit wei­ter­ging. Das DRK Klinikum sah sich "nicht der Lage, die Probe kor­rekt ver­packt zu ver­sen­den". Was dar­un­ter zu ver­ste­hen ist, wird so aufgeführt:

Vergleicht man das mit dem Vorgehen, wie in der Folge jeder Gewerbescheinbesitzer, der sich ein Testcenter zuleg­te, mit den Abstrichen han­tier­te, dann muß man für die Anfangszeit ein durch­aus umsich­ti­ges Verständnis konstatieren.


Am 30.1.20 wird zwar fest­ge­stellt, daß nur die chi­ne­si­sche Provinz Hubei als Risikogebiet gilt, "da nur dort eine anhal­ten­de Übertragung inner­halb der Bevölkerung (com­mu­ni­ty trans­mis­si­on) nach­ge­wie­sen ist", wobei eine "sin­ken­de Letalität" zu bemer­ken sei. Dennoch wird der Krisenmodus bei­be­hal­ten, und dies höchst unprofessionell:

Für wei­te­res Chaos sorg­te die Verschärfung der ohne­hin schwam­mi­gen Definition des RKI durch den Senat, der sich auch spä­ter noch weit­rei­chen­der posi­tio­nier­te als das RKI:

Allerdings schloß man sich als­bald der ersten Definition an.


Herr Lüdenscheid (?) bittet um Informationen zu Sanktionsmaßnahmen

Der Mann heißt Larscheid. Das geht aus einem wei­te­ren Protokoll her­vor (_interneLagen_gesamt-final – Kopie.pdf). Danach hat er juri­stisch prü­fen las­sen und abgewunken.


Messe mit 80.000 Gästen

Während aus China, egal aus wel­cher Provinz, ein­rei­sen­de gesun­de BundesbürgerInnen für vier­zehn Tage kaser­niert wer­den, wird in Berlin wei­ter die Messe Fruit Logistika geplant:

Das Geschäft soll nicht gefähr­det wer­den; zu die­sem Zweck wer­den Desinfektionsmittelspender ange­bracht. "40.000 Mund-Nasen-Masken wur­den ange­schafft, jedoch nur für den Notfall, nicht für den nor­ma­len Messebetrieb".


"Mit Bußgeld bis zu 30.000€ beehrt"

Wirrnis und Sanktionierungslust kom­men am 4.2.20 noch ein­mal zur Sprache:

Ob die repa­tri­ier­ten Deutschen dem Kantonesischen ent­neh­men sol­len, ob und wie hoch sie bestraft wer­den, wenn sie die "Aussteigerkarte" nicht aus­fül­len? Doch offen­bar sol­len die­se Regeln für alle mit der Hals-Nasen-Air aus China Anreisenden gelten:

Bei der Hotline sind in der Spitze 169 Anrufe an einem Tag ein­ge­gan­gen. Deshalb: "Besetzung der Hotline ist bis Freitag mit 3 Personen und am Wochenende mit 2 Personen besetzt". Und vor­aus­ei­len­den Gehorsam gab es schon damals: "Aus China ankom­men­de Personen möch­ten oft einen Test, weil die Kita einen Negativnachweis for­dert".

"Laborkapazitäten ste­hen aus­rei­chend zur Verfügung", auch "über das Labor Berlin hin­aus". Bei der Firma han­delt es sich um die Ausgründung der Charité, die mit Corona Unsummen ver­dien­te und deren "Direktor Virologie" Christian Drosten ist. Mehr dazu hier.


Ansonsten wer­den wei­te­re lusti­ge Einfälle dokumentiert:


"Keine bestätigten Fälle in Berlin"

Am 3.2.20 ist die­se lapi­da­re Information über die aus Wuhan kom­men­den und iso­lier­ten Menschen zu lesen:

Das wird offen­bar nicht dis­ku­tiert und hin­dert der Krisenstab nicht dar­an, wei­ter an eine furcht­ba­re Pandemie zu glau­ben. Doch auch am 20.2.20 wird festgehalten:

Die iso­lier­ten Personen aus dem Krankenhaus Köpenick wer­den frei­ge­las­sen. Sie sol­len bloß kei­ne Interviews geben, wie wir am 20.2.20 ver­schwur­belt erfahren:


Einem "nicht frei­ge­ge­be­nen" Protokoll der Sitzung vom 27.2.20 ist zu ent­neh­men: "In Berlin wei­ter­hin kein bestä­tig­ter Fall". Zugleich wer­den Maßnahmen zur Sonderbehandlung pre­kä­rer Menschen bekannt:

Erstmals wird über die Schließung von Schulen und Kitas gesprochen.


Am 12.3.20 kön­nen end­lich "> 100" Fälle aus Berlin gemel­det wer­den. "Aktuell sind 7 Berliner Schulen kom­plett geschlos­sen und 5 teil­wei­se (ein­zel­ne Klassen)". "Polizei: begrüßt die Allgemeinverfügung für Großveranstaltungen < 1000 [sic] Personen, die ab heu­te alle Bezirke ver­fügt haben". "LAF: bis­her wur­de in einer Flüchtlingsunterkunft ein posi­ti­ver Fall fest­ge­stellt". Die Charité kann auf "aktu­ell 3 posi­ti­ve Fälle" ver­wei­sen; es wur­den "bis­her 1286 Testungen durch­ge­führt und 45 davon posi­tiv".

Merkwürdigerweise gibt es zu die­sem Tag zwei Protokolle. In einem lesen wir einen ver­nünf­ti­gen Vorschlag. Wäre er umge­setzt wor­den, hät­te es kei­ne "Pandemie" gege­ben, kei­ne Lockdowns, aber auch kei­ne Milliardengewinne für Biontech et al.:

(Wird fort­ge­setzt.)

5 Antworten auf „"Mit Bußgeld bis zu 30.000€ beehrt". Wieder neue Protokolle“

  1. Erstaunlich, dass sich noch jemand trau­te, einen ver­nünf­ti­gen Vorschlag zu machen. Dabei gibt es vie­le ver­fünf­ti­ge Leute und klu­ge Wissenschaftler in Deutschland. Die mei­sten haben jedoch den Mund gehal­ten, was für ihre Karieren und Familien sicher ver­nüfn­tig war, inmit­ten einer hyste­ri­schen Ekstase aus Angst, Unwissen, Mitläufertum und Gier.

  2. Interessant! Die in Berlin sehen jeden über 60jährigen als Risikopatienten. Ich habe mal gehört und gele­sen und gese­hen, es gibt total gesun­de "Über60jährige". Also, in Berlin ist auto­ma­tisch jeder, jede, der den 60. Geburtstag gefei­ert hat, ein Risikopatient. Außer die­sen bedau­erns­wer­ten Opfern ihres indi­vi­du­el­len Lebensalters gibt es aber auch noch chro­nisch Kranke, die dann in jedem Alter.

    Das ist ja schreck­lich! Da lohnt es sich nicht mehr, die 60 Lebensjahre zu errei­chen, weil man damit sofort zu einem Risikopatient wird. In Berlin. Vielleicht auch über­all. Man soll­te jedem ü60jährigen schon mal einen Rollator zur Verfügung stel­len und natür­lich müs­sen alle ü60jährigen vor allen, wirk­lich vor allen Labor-Gain-of-Function- oder son­sti­gen Viren auf der Welt "geschützt" wer­den mit diver­sen "Impfungen". Un"geimpft" und ü60? Das ist lebens­ge­fähr­lich! Der Tod lau­ert, das Beatmungsbett ist nicht vor­han­den, die Schwestern, Pfleger, Ärzte sind dum­mer­wei­se zu gro­ßen Teilen mit "Impf"-mrna-Nebenwirkungen und Longcovid krank, fal­len aus, also alle "imp­fen", immer wei­ter "imp­fen".

    Praktisch neben­wir­kungs­frei. Theoretisch nicht, aber das ist Verschwörungstheorie. Nein, nein, jeder ü60 ist ein Risikopatient. Dürfen Risikopatienten eigent­lich über­haupt noch fei­ern, Spaß haben, ver­rei­sen oder arbei­ten? Müssten die nicht alle vor­sorg­lich in die Frührente geschickt wer­den? Sollten die­se bedau­erns­wer­ten Risikopatienten nicht gene­rell eine Ausgangssperre erhal­ten? Sie könn­ten sich trotz "Schutzimpfung" drau­ßen anstecken, wer sam­melt die Leichenberge der ü60jährigen dann von den Straßen in Berlin?

    1. @ü50-ü60

      Das System arbei­tet kosten- und gewinn­op­ti­miert. Die idea­le "Breitenheilung" erreicht man dadurch, daß ein jeder sei­ne sta­ti­sti­sche Erkrankung auch annimmt! Das ist halt so, in der Industrie. Da kann nicht jed­rer einen auf "Individuell" machen wollen.

      Wer viel Geld hat, den inter­es­siert die­ser "Quatsch" über­haupt nicht. Gerade bei Ü60'ern. Die leben ganz gut, und zwar durch "Das System". Die "mana­gen" ihr Leben meist selbst – sei es auch Berlin, München etc. oder von den Malediven, Kanaren oder Gottweißwo.

      Dieses gan­ze "Mediengedöhns" dient zur "Beschäftigung" der ärme­ren Leute. So lan­ge die sich gegen­ein­an­der auf­het­zen las­sen bie­ten sie zwei­er­lei. Die Reichen haben beim zuschaun immer was zu lachen, und die Betreffenden kön­nen sich nicht "ver­schwö­ren". Na däm­mert da jetzt etwas ? Vor was fürch­ten die sich .…..

      Frag doch mal beim Denunzianten Deines Vertrauens. 😉

      [Für Denunzianten schrei­be ich am lieb­sten, weil die dann was krie­gen könn­ten womit .… igitt-bäh!]

  3. Wie kann man Gesundheitsämter (nicht nur in Berlin) lahm­le­gen? LaGeSo = GÄ = Hotlines? Plandemie insze­nie­ren. Die gehor­sa­men, bra­ven, ange­pass­ten, von Kindheit an mani­pu­lier­ten Schlafschafe glau­ben alles, was der Fernseher ihnen erzählt. Wieviel gläu­bi­ge Schafe vor den Fernsehern gibt es in Deutschland? Von 83 Mio. Einwohnern in Deutschland ange­nom­men die Hälfte. 40 Mio. Personen, die sich in Panik ver­set­zen las­sen. Wenn der Fernseher denen erzählt: rufen Sie Ihr Gesundheitsamt oder die Notaufnahmen oder alle Rettungsstellen, alle Krankenhäuser an, wenn Sie Husten oder Schnupfensymptome an sich beob­ach­ten, dann machen die das. Der Fernseher hat es ja gesagt, an Schnupfen kann jeder ster­ben, wenn es Coronaviren sind. Der Fernseher sagt: Bei Schnupfen sofort einen Coronatest machen, bei Schnupfen auch sofort einen Influenza- oder AIDS-Test machen. Lassen Sie sich auch auf alle ande­ren Krankheiten gleich mit­te­sten. Sie könn­ten infi­ziert sein. 

    In dem Moment ist das Chaos per­fekt. Es GIBT kei­ne gefähr­li­chen Krankheitserreger, son­dern nur die Warnmeldung: rufen Sie die besag­ten Stellen sofort an! Die pani­schen Schafe blockie­ren zu Millionen die Stellen, die sich um wirk­li­che Notfälle küm­mern im Normalfall. Die lei­der ster­ben dann ohne Rettung, weil alle Telefone besetzt sind. Genial-böser Hackertrick. Hacker sind gar nicht mehr nötig, eine ein­zi­ge Fakemeldung im Fernseher, in einem Medium, das Millionen erreicht – Telekommunikation = lahmgelegt.

    https://​kodo​roc​.de/​2​0​2​6​/​0​1​/​0​7​/​a​u​f​-​d​e​r​-​h​o​e​h​e​-​d​e​r​-​z​e​it/

    Eine ein­zi­ge Panik-Fakenews auf die Smartphones der Schafe tuts auch, ALARM! EXTREME GEFAHR! Retten Sie sich vor Stromausfall und vor Virenbedrohungen! Gehen Sie in den näch­sten Bunker! Sonst ster­ben Sie!

    So kann man ein Land in Chaos stür­zen, ohne eine ein­zi­ge Bombe abzu­wer­fen, man braucht nur Fernsehen und Radio und Fake-Alarme für Millionen Schafe, die gern die Herdenimmunität hät­ten. Mäh, mäh.

    Wähle drei-drei-drei auf dem Telefon, wäh­le drei-drei-drei …

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