Es gibt jede Menge Dinge, die dem Regierenden Bürgermeister in Berlin vorzuwerfen sind. Er steht für das rigorose Spardiktat des schwarz-roten Senats, die zunehmende Militarisierung der Stadt, ein verfassungswidriges Polizeigesetz mit umfassenden Überwachungsszenarien und vieles mehr. Das alles verschwindet hinter der populistischen Empörungswelle sämtlicher Parteien. Wegner hat eine Stunde Tennis gespielt! Anstatt "nach einem terroristischen Anschlag in der schlimmsten Stromkrise seit Jahrzehnten bei den betroffenen Menschen vor Ort zu sein", wie der Spitzenkandidat der abstiegsbedrohten SPD gespielte Empörung formuliert. Ich weiß nicht, ob Herr Krach in der Nacht bei Edeka heißes Wasser ausgegeben hat. Die heiße Luft des Mannes, dessen Partei jede Schweinerei des Senats mitträgt, wäre aber auch dann peinlich.
Ich erinnere mich daran, wie allerorten Ursula von der Leyen staatsmännisches (-fräuliches?) Verhalten angedichtet wurde, als sie devot Trumps Golfplatz aufsuchte, um sich dessen Zollpolitik zu unterwerfen. Sport und Politik – geht doch.

Spardikatkat, Militarisierung, Polizeigesetz, Überwachung …
kann man dem Boris-Becker-Verschnitt nicht vorwerfen, weil das die Politik seiner Partei, der CDU/SPD ist, und die ist gewählt worden. Hat der Wahlleiter gesagt.
Es sind die Kleinigkeiten, wie eine schlechte Vorhand, an der die Zehlendorfer merken, dass sie den Falschen gewählt haben.
Ich habs ja schon immer gesagt: Die Menschen wählen falsch.