Stimmt gar nicht. Macht sich aber gut als Überschrift.

Der Sprecher von "Securitas" teilt zu den monatlichen Kosten mit:
»… Nach oben gebe es keine Preisgrenze. Kund:innen könnten Alarmsysteme, noch mehr Überwachungstechnik, einen speziellen Eingreiftrupp oder weitere Wachleute dazubuchen. Bei einem großen Objekt würden die Kosten schnell vierstellig, so der Sprecher…
19 Prozent extra für Privatleute
Die Kosten werden üblicherweise als Nettopreis angegeben. Dieser wird für Dienstleistungen zwischen zwei Unternehmen (also „Business-to-Business“ oder „B2B“) verwendet, da diese die Mehrwertsteuer als Vorsteuer abziehen können.
Eine Villenbesitzerin, die während des Stromausfalls nun Wachpersonal vor ihrem Privateigentum aufmarschieren lässt, zahlt also noch zusätzlich 19 Prozent Mehrwertsteuer…«

Na, wer hätte das gedacht, auch ein Stromausfall generiert Profite.
Eine Rechenaufgabe ab wann sich eine "Scheinfirma" lohnt. Und die Politik kann dann frohlocken "Tausende von Neugründungen .… blablabla – Es wird ein Wiirtschafftswachstum kommen, Törrö-Törrö.…" Das Doffe daran ist bloß, die "Scheinfirmen" wieder umzufirmieren und abzumelden ist ebenso eine Rechenaufgabe. Bleibt's also beim "Törröh-Törröh" der Politiker.
Man könnte sich doch "solidarisieren". Geteilte Securitykosten sind schließlich geteilte Securitykosten. Und dann eine Firma gründen. Zugleich wäre man Gutes Vorbild für die Armen? Die tun das offenbar nämlich nicht. Solidarisieren, meine ich. Ist aber anscheinend auch unerwünscht?
Marketingtechnisch betrachtet ist "Solidarität" vermutlich eingeschränkt umsatzfördernd. "Geschützt" ist der Begriff vermutlich eher nicht. "Solidarische Befreiungsfront geknechteter Villenbesitzer GmbH&CoKG" hätt' was?!?
Braucht die FDP wieder Spenden? Oder ist dies das Resultat bereits erhaltener Spenden? Egal. Wer ein anderes Verhalten der im System etablierten Parteien, ob nun in sogenannten Parlamenten vertreten oder nicht, erwartet, der hat das herrschende System nicht verstanden. Solange das System nicht anerkannt ist, können die Rüssel nicht in die Futtertröge getaucht werden. Und darum geht es den Funktionären (vulgo: Bonzen).