Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf

Zwei Meldungen der heu­ti­gen "Tagesschau": Frau Nahles, geübt im Verkünden sin­ken­der SPD-Wahlergebnisse, berich­tet von fal­len­den "Jobzahlen". Direkt im Anschluß erklärt Anja Kohl den Boom deut­scher DAX-Konzerne. Sie sei­en glo­bal auf­ge­stellt und ver­dien­ten irgend­wo immer. 

Kann Nikodemus​.AI helfen?

Was daher­kommt wie ein Naturgesetz (oder gar ein gött­li­ches?), beschreibt in Wirklichkeit ein Grundprinzip des Kapitalismus, in dem ein Jegliches dem Erzeugen von Profit unter­ge­ord­net ist. Verschärft wird der Trend durch die poli­ti­schen Handlanger, die mit Kriegsvorbereitung wie zuvor mit "Pandemiemaßnahmen" die einen hät­scheln und die vie­len ande­ren die Zeche zah­len las­sen. An die­sem Prinzip will kei­ne der rele­van­ten Parteien etwas ändern. Uneinig ist man sich allen­falls dar­in, wel­che Minderheit man aktu­ell zur Jagd frei­gibt, um vom Wesentlichen abzulenken. 

Auf der Höhe der Zeit

Wenige Stunden, bevor die Medien ver­kün­de­ten, daß 99,9 Prozent der betrof­fe­nen Haushalte wie­der über Strom ver­füg­ten, mach­te der Berliner Senat per Handy-Warnung noch auf Panik. Der genann­te Link ist nicht mehr vor­han­den, "Es liegt ggf. eine Entwarnung für die­se Meldung vor".

Aktuell wird vor "mar­kan­tem Wetter" gewarnt:

Wer war es dann?

"Verfassungsschutz", Medien und eigent­lich ziem­lich alle wuß­ten sehr schnell, wer hin­ter dem ver­meint­li­chen (?) Brandanschlag auf das west­ber­li­ner Stromnetz steck­te. Nun hat sich die ver­meint­li­che (?) Vulkangruppe erneut auf indy­me­dia (gera­de schwer erreich­bar) geäußert:

Anders als die ver­meint­li­chen (!) Vulkanier Deutschland stimmt man in das anti­rus­si­sche Narrativ ein: "Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine 2014 hat sich der Kontext grund­le­gend ver­scho­ben. Was zuvor als Kritik an west­li­cher Militärpolitik for­mu­liert wer­den konn­te, geriet in eine Lage, in der jede Form von Infrastrukturangriff objek­tiv Teil einer all­ge­mei­nen Destabilisierug wird". Die Frage der Überschrift wird sich vor­erst nur mit dem zuver­läs­si­gen "Wem nützt es?" beant­wor­ten lassen.

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FDP: Mehrwertsteuer für Sicherheitsdienste in Wilmersdorf senken!

Stimmt gar nicht. Macht sich aber gut als Überschrift.

tages​spie​gel​.de (6.1.26)

Der Sprecher von "Securitas" teilt zu den monat­li­chen Kosten mit:

»… Nach oben gebe es kei­ne Preisgrenze. Kund:innen könn­ten Alarmsysteme, noch mehr Überwachungstechnik, einen spe­zi­el­len Eingreiftrupp oder wei­te­re Wachleute dazu­bu­chen. Bei einem gro­ßen Objekt wür­den die Kosten schnell vier­stel­lig, so der Sprecher…

19 Prozent extra für Privatleute

Die Kosten wer­den übli­cher­wei­se als Nettopreis ange­ge­ben. Dieser wird für Dienstleistungen zwi­schen zwei Unternehmen (also „Business-to-Business“ oder „B2B“) ver­wen­det, da die­se die Mehrwertsteuer als Vorsteuer abzie­hen können.

Eine Villenbesitzerin, die wäh­rend des Stromausfalls nun Wachpersonal vor ihrem Privateigentum auf­mar­schie­ren lässt, zahlt also noch zusätz­lich 19 Prozent Mehrwertsteuer…«

"Der Drosten macht halt wieder die Leute wuschig". Aus dem freigeklagten Schriftwechsel zwischen BMG und RKI (15)

Immer wie­der ist der Schriftwechsel zwi­schen Jens Spahn und Lothar Wieler ein Born der Erkenntnis wie der Verlustierung. So ist fast schon bedau­er­lich, daß ich nun mit den 366 Seiten durch bin. Aber es kommt ja noch der Teil von Lauterbach.

Am 2.9.21 bedankt sich Spahn bei Wieler für die Antwort auf eine Anfrage so:

Warum den­ke ich, daß die Schwärzung so auf­ge­löst wer­den sollte?

„"Der Drosten macht halt wie­der die Leute wuschig". Aus dem frei­ge­klag­ten Schriftwechsel zwi­schen BMG und RKI (15)“ weiterlesen

Na so was! Grundimmunität ganz ohne Impfung

Dabei hat­ten sich Drosten, Eckerle und Löfflers Fritze so viel Mühe gege­ben, eine neue Pandemie her­bei­zu­re­den. Schon 2024 hat­te sich die EU 40 Millionen Impfdosen gesi­chert – für Geflügelzüchter und Tierärzte (s. hier).

»…In ganz Deutschland waren laut Ministeriumsangaben knapp 20.000 Kraniche betrof­fen, was etwas mehr als vier Prozent der west­li­chen Zugpopulation entspricht.

Fachleute ver­mu­ten dem­nach, dass die­se zeit­lich begrenz­ten Verluste von der Kranichpopulation rela­tiv schnell aus­ge­gli­chen wer­den kön­nen. Zudem sei davon aus­zu­ge­hen, dass sich in der Population nach dem Ausbruch eine Grundimmunität bil­den, die die Vögel lang­fri­stig bes­ser vor ver­gleich­ba­ren Ereignissen schützt, hieß es aus dem Ministerium.«