"Dass die Schulen im Frühjahr 2020 geschlossen waren, hat viele, viele Leben gerettet"

Links im Bild Anthony Jekyll , rechts Anthony Hyde. Passend zum gest­ri­gen Beitrag über Faucis Empfehlung für die Doppelmaske hat die von mir hoch­ver­ehr­te Christina Berndt ein Interview mit dem Wiedergänger geführt. Unterstützt wur­de sie von einer Kollegin, die gera­de unter dem Titel "Es muss weh­tun" für noch schär­fe­re Einschnitte in das Gesundheitswesen als "bloß" ein Eintrittsgeld zur Praxis warb.

Der Einstieg läßt ahnen, in welch anbe­tungs­ar­ti­ger Haltung die Damen das Gespräch füh­ren werden:

»Anthony Fauci emp­fängt mit Anzug, Krawatte und bester Laune zum Videointerview. Von 1984 bis 2022 war er Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), wäh­rend der Pandemie hat er die US-Regierungen bera­ten. Dass er weni­ge Tage nach dem Gespräch mit der SZ, an Heiligabend, 85 Jahre alt wird, sieht man ihm nicht an…«

Historische Führungsrolle

"Die USA haben in der glo­ba­len Gesundheit eine histo­ri­sche Führungsrolle ein­ge­nom­men", behaup­tet der Mann, unter dem das System zum teu­er­sten und einem der unso­zi­al­sten der Welt wur­de. Vielleicht noch mehr als in der Bundesrepublik war das Wohl der Pharmaindustrie der aus­schlag­ge­ben­de Faktor (wor­an sich unter Trump nichts geän­dert hat und ledig­lich der Fokus weg von Impfungen ver­la­gert wird). Fauci schiebt denn auch gleich nach, wor­um es ihm bei sei­ner Aussage geht:

»Ein klas­si­sches Beispiel dafür ist das Pepfar-Programm zur Bekämpfung von Aids. Die Länder, die davon pro­fi­tiert haben, vor allem im süd­li­chen Afrika, waren den USA frü­her nicht sehr zuge­wandt. Durch Pepfar sind sie den Vereinigten Staaten gegen­über heu­te sehr posi­tiv ein­ge­stellt.«

Ob die Länder pro­fi­tiert haben oder doch eher US-ame­ri­ka­ni­sche Hersteller und "Philanthropen", sei dahin­ge­stellt. Unverhohlen bekennt Fauci jeden­falls, das Aids bis heu­te ein geo­po­li­ti­sches Kalkül darstellt.

Anerkennenswert ist der Anzeigen-Algorithmus, der dazu dies präsentiert:

Und wun­der­bar die Frage der Damen:

»Mit unwis­sen­schaft­li­chen Impfempfehlungen oder dem Entziehen von Forschungsgeldern scheint Gesundheit in den USA zu einer Machtfrage gewor­den zu sein.

Das ist ein hoch­bri­san­tes Thema. Wissenschaft soll­te das Fundament für poli­ti­sche Entscheidungen sein. Wenn man wirk­lich Politik gestal­ten will, soll­te man dies auf der Grundlage kor­rek­ter Informationen, Daten und Beweise tun. Dem läuft zuwi­der, dass Politik – nicht nur in den Vereinigten Staaten, son­dern welt­weit – zuneh­mend ver­sucht, die Richtung der Wissenschaft zu beein­flus­sen…«

Die Antwort hat es in sich. Fauci weiß schließ­lich, wovon er redet.

»Wissenschaft ist so eine außer­ge­wöhn­li­che Disziplin, weil sie auf Fakten und Informationen beruht und dem tie­fen Interesse an Erkenntnisgewinn. Die Menschen wer­den sich dage­gen weh­ren, dass sich die Politik da ein­mischt. Deshalb wird die gute Wissenschaft frü­her oder spä­ter gewin­nen…«


»Anfang März spre­chen Sie auf dem Health Tech Global Summit in Basel. Was inter­es­siert Sie an Health Tech?

Digitale Innovationen wie KI, Big Data und Computational Biology wer­den die Medizin in den kom­men­den Jahren stark ver­än­dern und vor­an­brin­gen. Schon jetzt hat KI eine außer­or­dent­li­che Bedeutung bei Diagnosen und bei der Behandlung von Krankheiten. Indem wir uns Daten anse­hen, die man welt­weit durch die Überwachung in Kliniken oder Notaufnahmen erhält, ver­ste­hen wir zum Beispiel bes­ser, wie sich Krankheitsausbrüche entwickeln.

Für sol­che Analysen wer­den vie­le Daten gebraucht. Sollten Bürger ver­pflich­tet wer­den, Gesundheitsdaten der Forschung zu spenden?

Ich fin­de nicht, dass man Menschen dazu zwin­gen soll­te, ihre Gesundheitsdaten frei­zu­ge­ben. Vielmehr soll­te man sie davon über­zeu­gen, dass eine Spende sowohl zur eige­nen Gesundheit als auch zur all­ge­mei­nen Gesundheit der Gesellschaft bei­tra­gen kann…«

Wie glaub­wür­dig ist die­se Aussage eines Menschen, der über Jahre hin­weg Kinder wie Greise gezwun­gen hat, sich expe­ri­men­tel­len Impfstoffen aus­zu­set­zen? Erinnert sei an die frei­wil­li­ge Datenspende "SafeVac 2.0". Eine Dreiviertelmillion Menschen hat dabei über die Verträglichkeit der "Corona-Impfstoffe" berich­tet. Bis heu­te wei­gert sich das Paul-Ehrlich-Institut, die Ergebnisse zu veröffentlichen.

»Europa könn­te viel­leicht auch pro­fi­tie­ren – etwa bei der mRNA-Forschung, die in den USA nun staat­li­cher­seits zurück­ge­drängt wurde …

Es hat mich getrof­fen, dass die Vereinigten Staaten die­ser Technologie ihre Unterstützung ent­zo­gen haben. Es wur­de bereits eine Menge Geld in die mRNA-Forschung inve­stiert, und wir haben gro­ße Fortschritte gese­hen – sowohl bei Impfstoffen als auch in ande­ren Bereichen wie der Krebstherapie. Nun wur­den Forschungsgelder zurück­ge­zo­gen, weil mRNA angeb­lich ein schlech­tes Werkzeug sei. Dabei ist sie in Wahrheit ein wirk­lich gutes Werkzeug…«

Wieder begeg­net uns das ver­rä­te­ri­sche Wort "pro­fi­tie­ren". Es ist genau so gemeint, nur geht es nicht um Europa, son­dern um Biontech und ande­re Firmen des eng mit dem PEI ver­ban­del­ten "Verbands for­schen­der Arzneimittelhersteller".

Kühlwagen vor den Krankenhäusern

»Gibt es auch Dinge, die Sie wirk­lich bedau­ern – etwa dass die Schulen geschlos­sen wurden?

Wenn man 3000 bis 4000 Todesfälle pro Tag hat und die Leichen nicht mehr ins Leichenhaus pas­sen und es Kühlwagen vor den Krankenhäusern braucht, um die Körper zu ver­wah­ren, dann muss man Dinge anders machen als üblich. Daher den­ke ich, dass nie­mand, der bei Vernunft ist, glaubt, dass es ein grund­sätz­li­cher Fehler war, Schulen oder Fabriken zu schlie­ßen. Was man dis­ku­tie­ren kann, ist: wie lan­ge man sie nicht wie­der öff­ne­te. Dass die Schulen im Frühjahr 2020 geschlos­sen waren, hat vie­le, vie­le Leben geret­tet…«

Brodt und Schwachsinn kom­men noch nicht ein­mal auf die Idee ein­zu­wer­fen, daß hier­zu­lan­de selbst ein Christian Dorsten (wahr­heits­wid­rig) nicht mehr im Zusammenhang mit Schulschließungen und der­ar­ti­gen Legenden genannt wer­den will.

Zm Schluß betont Hyde:

»… Da die USA eine Führungsrolle in der öffent­li­chen Gesundheit ein­neh­men, hat dies einen posi­ti­ven Einfluss auf die Menschen in aller Welt. Das ist mei­ne Mission, seit mehr als 55 Jahren..

Vielen Dank für das Gespräch!

9 Antworten auf „"Dass die Schulen im Frühjahr 2020 geschlossen waren, hat viele, viele Leben gerettet"“

  1. >> Wissenschaft soll­te das Fundament für poli­ti­sche Entscheidungen sein. 

    Auf jeden Fall. Jedoch: In einer Gesellschaftsordnung die von pri­va­ten Interessen regiert wird, ist halt jede poli­ti­sche Entscheidung auch nur im Interesse pri­va­ter Unternehmer.

    Was natür­lich eines rie­si­gen Propagandaapparates bedarf, der sei­nem Volke stän­dig erklärt daß es dabei demo­kra­tisch zugeht und daß der Staat um die Gesundheit sei­ner Staatsbürger bemüht ist. Wer's glaubt.

  2. Von den übri­gen Aspekten, die Nicht die Corona-Veranstaltung betref­fen, ist das Ganze bereits schlicht brech­reiz­erre­gend. Gab es eine Pandemie? War das böse Virus töd­lich für 99,999x% der welt­wei­ten Bevölkerung oder gar der loka­len US-Bevölkerung ("an und mit")? Handelt es sich um Investitionen in Forschung oder um ein Mittel zum Zweck, um den Pharmakonzernen Zaster zukom­men zu las­sen für eine Technologie, die nicht funk­tio­niert. Bevor über­haupt an "Impfstoffe" gedacht wer­den könn­te, muss die modRNA-Technologie, inklu­si­ve der Verabreichung der omi­nö­sen Flüssigkeiten, zunächst unge­fähr­lich sein. Dies war und ist nicht der Fall. Und die Milliarden"investitionen" welt­weit haben nichts dar­an geän­dert, Jeder ver­nünf­ti­ge Kapitalist wür­de hier­von die Finger las­sen, wenn er sich nicht über die mit­tels Bütteln zuschanz­ten Gelder erfreu­en könnte.

  3. Für wen publi­ziert die Dame eigent­lich. Das liest doch kein Schwein. Die größ­te Aufmerksamkeit erhält sie ver­mut­lich auf die­sem Blog.

    Ach ja: Und natür­lich von ihren Sponsoren aus Pharma- und son­sti­gen Industriezweigen, von denen sie mit Aufmerksamkeit bedacht, und hofiert wird, und die ihre Artikel mit Werbeanzeigen begleiten.

  4. "füh­rend" in wel­che Richtung? 

    https://​www​.deutsch​land​funk​.de/​d​i​e​-​i​n​t​e​r​n​a​t​i​o​n​a​l​e​-​p​r​e​s​s​e​s​c​h​a​u​-​8​7​0​8​.​h​tml

    "…Ein Kommentator der paki­sta­ni­schen Zeitung THE DAWN aus Karatschi meint: „Der US-Präsident ist beses­sen von einem Regimewechsel in Venezuela, küm­mert sich aber wenig dar­um, dass die USA unter den Ländern mit den höhe­ren Durchschnittseinkommen in der OECD den ersten Platz in Bezug auf rela­ti­ve Armut und den zwei­ten Platz in Bezug auf Kinderarmut und Säuglingssterblichkeit einnehmen.“.…"

    Seuchenschützer" schüt­zen Seuchen​.org​.inc., nicht Menschen oder Tiere. Image und Realität sind zweierlei.

  5. Dass die­je­ni­gen, die *ihre* Regierungen bera­ten haben (egal ob jetzt als bester und erfah­ren­ster "Seuchenbekämpfer" seit Christi Geburt oder tele­ge­ner Zeitgeist-affi­ner Irgendwas-o-loge ohne beson­de­re Qualifikation oder Erfahrung in "Seuchenbekämpfung") schon allein aus Selbstschutz nie­mals zuge­ben wer­den, dass die emp­foh­le­nen "Maßnahmen" zu eben die­sem Zweck (im besten Fall: nur!) unnütz waren ist klar.
    Dasselbe gilt (z.B.) für Medienclaqueusen wie die von der SZ und erst recht für die Exekutierenden – egal ob sie die Nummer aus Überzeugung oder irgend­wann nur noch aus Staatsräson durch­ge­zo­gen haben.

    Einem Säulenheiligen wie Fauci, der ja immer noch einen drauf­setz­te, wenn die "Maßnahmen" beson­ders irre waren, wer­den auch "Wissenschaftsjournalistínnen" von der SZ nie­mals dazwi­schen­grät­schen – sogar dann nicht, wenn sie ziem­lich sicher hiervon
    https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​n​e​w​s​/​u​s​a​-​e​r​h​o​h​t​e​-​s​t​e​r​b​l​i​c​h​k​e​i​t​-​h​a​l​t​-​n​a​c​h​-​d​e​m​-​e​n​d​e​-​v​o​n​-​c​o​v​i​d​-​1​9​-​a​n​-​d​c​0​2​3​d​f​1​-​f​8​f​8​-​4​5​0​d​-​8​1​e​5​-​f​a​4​b​1​3​d​a​5​667
    (https://​jamanet​work​.com/​j​o​u​r​n​a​l​s​/​j​a​m​a​-​h​e​a​l​t​h​-​f​o​r​u​m​/​f​u​l​l​a​r​t​i​c​l​e​/​2​8​3​4​281 )
    Kenntnis haben und fra­gen könn­ten, war­um dies denn trotz "Warp-Speed-Impfstoffen" so ist (erwar­te­te Antwort, etwa: wegen Bundesstaaten, die kei­ne "Maßnahmen" ver­häng­ten, repu­bli­ka­ni­schen "Maskenverweigerern" o.ä.) und dann nach­ha­ken: dass dies doch nicht die nach dem Ende der "Pandemie" anhal­ten­de Übersterblichkeit erklärt?

    Dass die "Pandemie"-Protagonist-innen und außen ihre Legende wei­ter spinnen(sic!) kön­nen ist klar: Leichtes Spiel gegen­über Medien, die sie plat­te FAQs beant­wor­ten las­sen und einer weit­ge­hend immer noch Rechtgläubigen Bevölkerung.
    Dabei lässt sich die gebets­müll­mä­ßi­ge Selbstbeweihräucherung (wie vie­le Menschenleben denn mit­tels "Maßnahmen" und/​oder "Impfungen" geret­tet wur­den) als strunz­dum­me Schutzbehauptung ent­lar­ven, wie man auch als durch­schnitt­lich (?) gebil­de­ter Homo Sapiens Sapiens hier nach­le­sen kann:
    https://​mul​ti​po​lar​-maga​zin​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​i​n​t​e​r​v​i​e​w​-​k​u​h​b​a​n​d​ner

    *Unser* Reclam-Fauci (Dr.osten) "hat­te im Corona-Untersuchungsausschuss in Thüringen behaup­tet, dass durch die früh ver­ord­ne­ten Maßnahmen in Deutschland angeb­lich 60.000 Menschenleben geret­tet wor­den sei­en. Wenn man weiß, wie er auf die­se Zahl gekom­men ist, erkennt man, dass das mit Wissenschaft nichts zu tun hat, son­dern dass hier ver­sucht wird, mit hane­bü­che­nen Methoden die damals ver­ord­ne­ten Maßnahmen zu recht­fer­ti­gen. Das kann man nur von außen schwer erken­nen, wenn man nicht weiß, wie Wissenschaft eigent­lich wirk­lich funk­tio­niert. Wie ech­te Wissenschaft funk­tio­niert, kann man anhand einer der umfang­reich­sten Studien zum Effekt der Maßnahmen aus Stanford und Harvard illu­strie­ren. Da der Effekt von Maßnahmen auf eine Bevölkerung sehr kom­plex ist, müs­sen sehr kom­ple­xe Verfahren ver­wen­det wer­den, um zu vali­den Aussagen zu kom­men. Entsprechend wur­den in die­ser Studie fast 100.000 Modelle berech­net, basie­rend auf Daten aus 181 Ländern. Das Ergebnis: Ein Nutzen der Maßnahmen ist empi­risch nicht beweis­bar, die Mehrheit der Modelle kam sogar zum Schluss, dass die Wirkung eher nega­tiv war.
    Doch was macht nun im Vergleich dazu Christian Drosten? Er pickt sich ein ein­zi­ges Land –Großbritannien – her­aus, und zwar genau das euro­päi­sche Land, wel­ches damals in Bezug auf die gemel­de­ten COVID-19-Todesfälle an der Spitze lag. Und dann ver­gleicht er ein­fach die dort gemel­de­te Anzahl an COVID-19-Todesfällen mit der in Deutschland gemel­de­ten Anzahl an COVID-19-Todesfällen und schließt dar­aus, dank der in Deutschland ergrif­fe­nen Maßnahmen sei­en 60.000 COVID-19-Todesfälle ver­hin­dert wor­den. Das hat mit Wissenschaft rein gar nichts zu tun. Denn was wür­de pas­sie­ren, wenn Drosten anstatt von Großbritannien irgend­ein ande­res Land neh­men wür­de, das auch spät mit den Maßnahmen begon­nen, aber kaum COVID-19-Todesfälle gemel­det hat­te? Dann wür­de bei sei­ner Rechnung her­aus­kom­men, dass die Maßnahmen das Gegenteil bewirkt haben und die Anzahl der COVID-19-Todesfälle erhöht haben. Das ist ein Beispiel dafür, wie Wissenschaft als Legitimationswerkzeug miss­braucht wird."

    Dass die Übersterblichkeit ein­fach an dem Stress gele­gen haben könn­te (und immer noch liegt), der man die Bevölkerung (vor­sätz­lich!) aus­ge­setzt hat?
    Der ist natür­lich in Ländern höher, in der man die­sen eben nicht mit "Corona"-Hilfen für (eini­ge) Selbständige oder vir­tu­el­len Einladungen zu ("Corona"-)Krankmeldungen (oder ein­fach nur Müßiggang für vie­le Festangestellte/​Beamte), ein biss­chen dämp­fen konn­te (ich ken­ne unter Letzteren immer noch eini­ge, die die­ser Zeit des­we­gen fast nachtrauern …).
    Der Seychellenurlaub konn­te dann ja (trotz oder wegen ande­rer heh­rer Ziele wie "Klimaschutz") ohne beson­de­re Kollateral- und Reputationsschäden ver­scho­ben werden.
    Man (über)lebt schließ­lich nur einmal.

  6. Warum muss ich bloß an die Argumentation für die­se Gewebespenden für den guten, sozia­len Zweck den­ken, zu denen frü­hen Eugeniker des 20. Jahrhunderts auf­ge­ru­fen haben?

    Braucht ja bloß noch mehr Krisen, noch mehr Druck, dann wer­den sie verpflichtend.

    Alle drei Phänomene, die Timothy Snyder als Vorbedingungen für die Totalisierung im 20. Jahrhunderts in sei­ner Rede an Europa beschrie­ben hat, sind mitt­ler­wei­le ein­ge­tre­ten: öko­lo­gi­sche Panik, Auflösung von Staatsgrenzen und die Entmenschlichung.

    Das huma­ne Tier, der irra­tio­na­le mensch­li­che Entscheidungsfinder auf Basis der wie­der­ge­kehr­ten bio­so­zio­lo­gi­sches Stastsbürgerschaft ist längst zum Standard in der wis­sen­schaft­lich begrün­de­ten Verwaltung des Menschen geworden. 

    In gut 16 Jahren war alles unter Dach und Fach. 

    Und Deutschland, Österreich und auch die Schweiz blei­ben sich treu und erle­di­gen mit größ­ter Hingabe die Drecksarbeit. 

    Im Jänner 2020 hät­ten schlaue Köpfe schon sagen kön­nen: Nope! Den Neoliberalismus erwei­tern wir nicht zum NEURO-Liberalismus.

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