Links im Bild Anthony Jekyll , rechts Anthony Hyde. Passend zum gestrigen Beitrag über Faucis Empfehlung für die Doppelmaske hat die von mir hochverehrte Christina Berndt ein Interview mit dem Wiedergänger geführt. Unterstützt wurde sie von einer Kollegin, die gerade unter dem Titel "Es muss wehtun" für noch schärfere Einschnitte in das Gesundheitswesen als "bloß" ein Eintrittsgeld zur Praxis warb.

Der Einstieg läßt ahnen, in welch anbetungsartiger Haltung die Damen das Gespräch führen werden:
»Anthony Fauci empfängt mit Anzug, Krawatte und bester Laune zum Videointerview. Von 1984 bis 2022 war er Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), während der Pandemie hat er die US-Regierungen beraten. Dass er wenige Tage nach dem Gespräch mit der SZ, an Heiligabend, 85 Jahre alt wird, sieht man ihm nicht an…«
Historische Führungsrolle
"Die USA haben in der globalen Gesundheit eine historische Führungsrolle eingenommen", behauptet der Mann, unter dem das System zum teuersten und einem der unsozialsten der Welt wurde. Vielleicht noch mehr als in der Bundesrepublik war das Wohl der Pharmaindustrie der ausschlaggebende Faktor (woran sich unter Trump nichts geändert hat und lediglich der Fokus weg von Impfungen verlagert wird). Fauci schiebt denn auch gleich nach, worum es ihm bei seiner Aussage geht:
»Ein klassisches Beispiel dafür ist das Pepfar-Programm zur Bekämpfung von Aids. Die Länder, die davon profitiert haben, vor allem im südlichen Afrika, waren den USA früher nicht sehr zugewandt. Durch Pepfar sind sie den Vereinigten Staaten gegenüber heute sehr positiv eingestellt.«
Ob die Länder profitiert haben oder doch eher US-amerikanische Hersteller und "Philanthropen", sei dahingestellt. Unverhohlen bekennt Fauci jedenfalls, das Aids bis heute ein geopolitisches Kalkül darstellt.
Anerkennenswert ist der Anzeigen-Algorithmus, der dazu dies präsentiert:

Und wunderbar die Frage der Damen:
»Mit unwissenschaftlichen Impfempfehlungen oder dem Entziehen von Forschungsgeldern scheint Gesundheit in den USA zu einer Machtfrage geworden zu sein.
Das ist ein hochbrisantes Thema. Wissenschaft sollte das Fundament für politische Entscheidungen sein. Wenn man wirklich Politik gestalten will, sollte man dies auf der Grundlage korrekter Informationen, Daten und Beweise tun. Dem läuft zuwider, dass Politik – nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern weltweit – zunehmend versucht, die Richtung der Wissenschaft zu beeinflussen…«
Die Antwort hat es in sich. Fauci weiß schließlich, wovon er redet.
»Wissenschaft ist so eine außergewöhnliche Disziplin, weil sie auf Fakten und Informationen beruht und dem tiefen Interesse an Erkenntnisgewinn. Die Menschen werden sich dagegen wehren, dass sich die Politik da einmischt. Deshalb wird die gute Wissenschaft früher oder später gewinnen…«
»Anfang März sprechen Sie auf dem Health Tech Global Summit in Basel. Was interessiert Sie an Health Tech?
Digitale Innovationen wie KI, Big Data und Computational Biology werden die Medizin in den kommenden Jahren stark verändern und voranbringen. Schon jetzt hat KI eine außerordentliche Bedeutung bei Diagnosen und bei der Behandlung von Krankheiten. Indem wir uns Daten ansehen, die man weltweit durch die Überwachung in Kliniken oder Notaufnahmen erhält, verstehen wir zum Beispiel besser, wie sich Krankheitsausbrüche entwickeln.
Für solche Analysen werden viele Daten gebraucht. Sollten Bürger verpflichtet werden, Gesundheitsdaten der Forschung zu spenden?
Ich finde nicht, dass man Menschen dazu zwingen sollte, ihre Gesundheitsdaten freizugeben. Vielmehr sollte man sie davon überzeugen, dass eine Spende sowohl zur eigenen Gesundheit als auch zur allgemeinen Gesundheit der Gesellschaft beitragen kann…«
Wie glaubwürdig ist diese Aussage eines Menschen, der über Jahre hinweg Kinder wie Greise gezwungen hat, sich experimentellen Impfstoffen auszusetzen? Erinnert sei an die freiwillige Datenspende "SafeVac 2.0". Eine Dreiviertelmillion Menschen hat dabei über die Verträglichkeit der "Corona-Impfstoffe" berichtet. Bis heute weigert sich das Paul-Ehrlich-Institut, die Ergebnisse zu veröffentlichen.
»Europa könnte vielleicht auch profitieren – etwa bei der mRNA-Forschung, die in den USA nun staatlicherseits zurückgedrängt wurde …
Es hat mich getroffen, dass die Vereinigten Staaten dieser Technologie ihre Unterstützung entzogen haben. Es wurde bereits eine Menge Geld in die mRNA-Forschung investiert, und wir haben große Fortschritte gesehen – sowohl bei Impfstoffen als auch in anderen Bereichen wie der Krebstherapie. Nun wurden Forschungsgelder zurückgezogen, weil mRNA angeblich ein schlechtes Werkzeug sei. Dabei ist sie in Wahrheit ein wirklich gutes Werkzeug…«
Wieder begegnet uns das verräterische Wort "profitieren". Es ist genau so gemeint, nur geht es nicht um Europa, sondern um Biontech und andere Firmen des eng mit dem PEI verbandelten "Verbands forschender Arzneimittelhersteller".
Kühlwagen vor den Krankenhäusern
»Gibt es auch Dinge, die Sie wirklich bedauern – etwa dass die Schulen geschlossen wurden?
Wenn man 3000 bis 4000 Todesfälle pro Tag hat und die Leichen nicht mehr ins Leichenhaus passen und es Kühlwagen vor den Krankenhäusern braucht, um die Körper zu verwahren, dann muss man Dinge anders machen als üblich. Daher denke ich, dass niemand, der bei Vernunft ist, glaubt, dass es ein grundsätzlicher Fehler war, Schulen oder Fabriken zu schließen. Was man diskutieren kann, ist: wie lange man sie nicht wieder öffnete. Dass die Schulen im Frühjahr 2020 geschlossen waren, hat viele, viele Leben gerettet…«
Brodt und Schwachsinn kommen noch nicht einmal auf die Idee einzuwerfen, daß hierzulande selbst ein Christian Dorsten (wahrheitswidrig) nicht mehr im Zusammenhang mit Schulschließungen und derartigen Legenden genannt werden will.
Zm Schluß betont Hyde:
»… Da die USA eine Führungsrolle in der öffentlichen Gesundheit einnehmen, hat dies einen positiven Einfluss auf die Menschen in aller Welt. Das ist meine Mission, seit mehr als 55 Jahren...«
Vielen Dank für das Gespräch!

Figuren wie Anthony J. & H. sind der Endpunkt einer Kultur.
Wünsche dem Chronisten des globalen Tollhauses nen guten Rutsch!
>> Wissenschaft sollte das Fundament für politische Entscheidungen sein.
Auf jeden Fall. Jedoch: In einer Gesellschaftsordnung die von privaten Interessen regiert wird, ist halt jede politische Entscheidung auch nur im Interesse privater Unternehmer.
Was natürlich eines riesigen Propagandaapparates bedarf, der seinem Volke ständig erklärt daß es dabei demokratisch zugeht und daß der Staat um die Gesundheit seiner Staatsbürger bemüht ist. Wer's glaubt.
Von den übrigen Aspekten, die Nicht die Corona-Veranstaltung betreffen, ist das Ganze bereits schlicht brechreizerregend. Gab es eine Pandemie? War das böse Virus tödlich für 99,999x% der weltweiten Bevölkerung oder gar der lokalen US-Bevölkerung ("an und mit")? Handelt es sich um Investitionen in Forschung oder um ein Mittel zum Zweck, um den Pharmakonzernen Zaster zukommen zu lassen für eine Technologie, die nicht funktioniert. Bevor überhaupt an "Impfstoffe" gedacht werden könnte, muss die modRNA-Technologie, inklusive der Verabreichung der ominösen Flüssigkeiten, zunächst ungefährlich sein. Dies war und ist nicht der Fall. Und die Milliarden"investitionen" weltweit haben nichts daran geändert, Jeder vernünftige Kapitalist würde hiervon die Finger lassen, wenn er sich nicht über die mittels Bütteln zuschanzten Gelder erfreuen könnte.
Für wen publiziert die Dame eigentlich. Das liest doch kein Schwein. Die größte Aufmerksamkeit erhält sie vermutlich auf diesem Blog.
Ach ja: Und natürlich von ihren Sponsoren aus Pharma- und sonstigen Industriezweigen, von denen sie mit Aufmerksamkeit bedacht, und hofiert wird, und die ihre Artikel mit Werbeanzeigen begleiten.
"führend" in welche Richtung?
https://www.deutschlandfunk.de/die-internationale-presseschau-8708.html
"…Ein Kommentator der pakistanischen Zeitung THE DAWN aus Karatschi meint: „Der US-Präsident ist besessen von einem Regimewechsel in Venezuela, kümmert sich aber wenig darum, dass die USA unter den Ländern mit den höheren Durchschnittseinkommen in der OECD den ersten Platz in Bezug auf relative Armut und den zweiten Platz in Bezug auf Kinderarmut und Säuglingssterblichkeit einnehmen.“.…"
Seuchenschützer" schützen Seuchen.org.inc., nicht Menschen oder Tiere. Image und Realität sind zweierlei.
Dass diejenigen, die *ihre* Regierungen beraten haben (egal ob jetzt als bester und erfahrenster "Seuchenbekämpfer" seit Christi Geburt oder telegener Zeitgeist-affiner Irgendwas-o-loge ohne besondere Qualifikation oder Erfahrung in "Seuchenbekämpfung") schon allein aus Selbstschutz niemals zugeben werden, dass die empfohlenen "Maßnahmen" zu eben diesem Zweck (im besten Fall: nur!) unnütz waren ist klar.
Dasselbe gilt (z.B.) für Medienclaqueusen wie die von der SZ und erst recht für die Exekutierenden – egal ob sie die Nummer aus Überzeugung oder irgendwann nur noch aus Staatsräson durchgezogen haben.
Einem Säulenheiligen wie Fauci, der ja immer noch einen draufsetzte, wenn die "Maßnahmen" besonders irre waren, werden auch "Wissenschaftsjournalistínnen" von der SZ niemals dazwischengrätschen – sogar dann nicht, wenn sie ziemlich sicher hiervon
https://www.aerzteblatt.de/news/usa-erhohte-sterblichkeit-halt-nach-dem-ende-von-covid-19-an-dc023df1-f8f8-450d-81e5-fa4b13da5667
(https://jamanetwork.com/journals/jama-health-forum/fullarticle/2834281 )
Kenntnis haben und fragen könnten, warum dies denn trotz "Warp-Speed-Impfstoffen" so ist (erwartete Antwort, etwa: wegen Bundesstaaten, die keine "Maßnahmen" verhängten, republikanischen "Maskenverweigerern" o.ä.) und dann nachhaken: dass dies doch nicht die nach dem Ende der "Pandemie" anhaltende Übersterblichkeit erklärt?
Dass die "Pandemie"-Protagonist-innen und außen ihre Legende weiter spinnen(sic!) können ist klar: Leichtes Spiel gegenüber Medien, die sie platte FAQs beantworten lassen und einer weitgehend immer noch Rechtgläubigen Bevölkerung.
Dabei lässt sich die gebetsmüllmäßige Selbstbeweihräucherung (wie viele Menschenleben denn mittels "Maßnahmen" und/oder "Impfungen" gerettet wurden) als strunzdumme Schutzbehauptung entlarven, wie man auch als durchschnittlich (?) gebildeter Homo Sapiens Sapiens hier nachlesen kann:
https://multipolar-magazin.de/artikel/interview-kuhbandner
*Unser* Reclam-Fauci (Dr.osten) "hatte im Corona-Untersuchungsausschuss in Thüringen behauptet, dass durch die früh verordneten Maßnahmen in Deutschland angeblich 60.000 Menschenleben gerettet worden seien. Wenn man weiß, wie er auf diese Zahl gekommen ist, erkennt man, dass das mit Wissenschaft nichts zu tun hat, sondern dass hier versucht wird, mit hanebüchenen Methoden die damals verordneten Maßnahmen zu rechtfertigen. Das kann man nur von außen schwer erkennen, wenn man nicht weiß, wie Wissenschaft eigentlich wirklich funktioniert. Wie echte Wissenschaft funktioniert, kann man anhand einer der umfangreichsten Studien zum Effekt der Maßnahmen aus Stanford und Harvard illustrieren. Da der Effekt von Maßnahmen auf eine Bevölkerung sehr komplex ist, müssen sehr komplexe Verfahren verwendet werden, um zu validen Aussagen zu kommen. Entsprechend wurden in dieser Studie fast 100.000 Modelle berechnet, basierend auf Daten aus 181 Ländern. Das Ergebnis: Ein Nutzen der Maßnahmen ist empirisch nicht beweisbar, die Mehrheit der Modelle kam sogar zum Schluss, dass die Wirkung eher negativ war.
Doch was macht nun im Vergleich dazu Christian Drosten? Er pickt sich ein einziges Land –Großbritannien – heraus, und zwar genau das europäische Land, welches damals in Bezug auf die gemeldeten COVID-19-Todesfälle an der Spitze lag. Und dann vergleicht er einfach die dort gemeldete Anzahl an COVID-19-Todesfällen mit der in Deutschland gemeldeten Anzahl an COVID-19-Todesfällen und schließt daraus, dank der in Deutschland ergriffenen Maßnahmen seien 60.000 COVID-19-Todesfälle verhindert worden. Das hat mit Wissenschaft rein gar nichts zu tun. Denn was würde passieren, wenn Drosten anstatt von Großbritannien irgendein anderes Land nehmen würde, das auch spät mit den Maßnahmen begonnen, aber kaum COVID-19-Todesfälle gemeldet hatte? Dann würde bei seiner Rechnung herauskommen, dass die Maßnahmen das Gegenteil bewirkt haben und die Anzahl der COVID-19-Todesfälle erhöht haben. Das ist ein Beispiel dafür, wie Wissenschaft als Legitimationswerkzeug missbraucht wird."
Dass die Übersterblichkeit einfach an dem Stress gelegen haben könnte (und immer noch liegt), der man die Bevölkerung (vorsätzlich!) ausgesetzt hat?
Der ist natürlich in Ländern höher, in der man diesen eben nicht mit "Corona"-Hilfen für (einige) Selbständige oder virtuellen Einladungen zu ("Corona"-)Krankmeldungen (oder einfach nur Müßiggang für viele Festangestellte/Beamte), ein bisschen dämpfen konnte (ich kenne unter Letzteren immer noch einige, die dieser Zeit deswegen fast nachtrauern …).
Der Seychellenurlaub konnte dann ja (trotz oder wegen anderer hehrer Ziele wie "Klimaschutz") ohne besondere Kollateral- und Reputationsschäden verschoben werden.
Man (über)lebt schließlich nur einmal.
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Warum muss ich bloß an die Argumentation für diese Gewebespenden für den guten, sozialen Zweck denken, zu denen frühen Eugeniker des 20. Jahrhunderts aufgerufen haben?
Braucht ja bloß noch mehr Krisen, noch mehr Druck, dann werden sie verpflichtend.
Alle drei Phänomene, die Timothy Snyder als Vorbedingungen für die Totalisierung im 20. Jahrhunderts in seiner Rede an Europa beschrieben hat, sind mittlerweile eingetreten: ökologische Panik, Auflösung von Staatsgrenzen und die Entmenschlichung.
Das humane Tier, der irrationale menschliche Entscheidungsfinder auf Basis der wiedergekehrten biosoziologisches Stastsbürgerschaft ist längst zum Standard in der wissenschaftlich begründeten Verwaltung des Menschen geworden.
In gut 16 Jahren war alles unter Dach und Fach.
Und Deutschland, Österreich und auch die Schweiz bleiben sich treu und erledigen mit größter Hingabe die Drecksarbeit.
Im Jänner 2020 hätten schlaue Köpfe schon sagen können: Nope! Den Neoliberalismus erweitern wir nicht zum NEURO-Liberalismus.
@Inge Palme: ??