Das muß man wissen in Nordbayern

Die dpa-Schreiberin hat es zwar nicht so mit der deut­schen Sprache (dop­pelt so viel als), dafür mit der Mathematik (sie­ben von zehn – 71 Prozent). Was in Pisa-Deutschland beacht­lich ist.

Die neue Klade (Ib) hat in der BRD laut RKI bereits zu 16 Fällen geführt, ein dar­an erkrank­ter Berliner war natür­lich nicht geimpft. Weshalb eine Expertin zu Wort kommt:

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Geschäftsmodell Depression

Vermutlich mehr noch als in der Medizin geht es in die­sem Bereich nicht dar­um, (gesell­schaft­li­che) Ursachen zu ana­ly­sie­ren und zu bekämp­fen, son­dern um Individualisierung und den Absatz von (Psycho-)Pharmaka. Ganz vor­ne dabei bei dem Schüren von Ängsten und deren Verrmarktung sind wie­der ein­mal Christina Berndt und ihr Team von der "SZ". Die Zeiten sind bestens geeig­net dafür.

Könige, Staatsoberhäupter und Jens Spahn

Keineswegs über­ra­schend kom­men die mit der Wirklichkeit hart kol­li­die­ren­den Aussagen Spahns in der Enquetekommission zu den "Impfungen" (s. hier) in der dpa-Meldung vom 15.12.25 über die Sitzung nicht vor. Dafür lesen wir:

»… Die Bilder mit vie­len Toten aus dem ita­lie­ni­schen Bergamo, New York oder London „woll­ten wir für Deutschland unbe­dingt ver­mei­den“. Oberstes Ziel sei die Vermeidung einer Überlastung des Gesundheitswesens gewe­sen. Bei Material wie Masken habe gegol­ten: „Hier woll­te die gan­ze Welt gleich­zei­tig das Gleiche.“ Auch Könige und Staatsoberhäupter hät­ten sich bei den Anbietern gemel­det. „Da konn­te ich jetzt schlecht auf Referatsebene anru­fen las­sen.“…«
dpa / nn​.de (19.12.25)

Und was sagt der klei­ne SPD-Abgeordnete Pieks zu den schwe­ren Vorwürfen des Bundesrechungshofs?

»Der SPD-Abgeordnete Jens Peick, Mitglied der Kommission, sag­te mit Blick auf die Befragung Spahns: „Heute sitzt nie­mand auf der Anklagebank.“ Es gehe dar­um, offe­ne Fragen zu klä­ren, um Vertrauen zurück­zu­ge­win­nen, sag­te Peick der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei es, für die näch­ste Krisensituation bes­ser gerü­stet zu sein.«

Rüstung ist über­haupt das Angesagte heutzutage.

Black Fritzday

Es soll­te ein schö­nes Shopping-Event wer­den. Russisches Geld für lau, das lohn­te den vol­len pro­pa­gan­di­sti­schen Einsatz. Herausgekommen ist jedoch etwas, das dem von der Werbeindustrie ver­kehr­ten Begriff "Black Friday" wie­der zu sei­ner ursprüng­li­chen Bedeutung ver­hilft: Ein denk­wür­di­ges Desaster.

Krachend geschei­tert ist nicht nur der Zugriff auf frem­des Vermögen, son­dern auch die Erzählung des Führungsteams Merz/​Macron. Wie bei den flop­pen­den gemein­sa­men Rüstungsvorhaben ver­hin­der­ten diver­gie­ren­de natio­na­le Kapitalinteressen fürs erste auch das Prestigeprojekt Mercosur. Zu allem Überfluß wur­de dann auch noch der Kandidat von Merz für den Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung nicht gewählt. Einen schwär­z­e­ren Tag dürf­te der Kanzler noch nicht erlebt haben.

Historische Entscheidungen soll­ten in Brüssel getrof­fen wer­den und so sind sie zu einer histo­ri­schen Niederlage der deut­schen Großmannssucht gewor­den. Mußte Merz schon, anders als im Wahlkampf ver­spro­chen, die Schuldenbremse him­meln und gewal­ti­ge "Sondervermögen" bei den Banken auf­neh­men, so haben ideo­lo­gi­sche Verblendung und die atem­be­rau­ben­de Ausblendung der Wirklichkeit die Bundesregierung sogar dazu gebracht, das Teufelsinstrument gemein­sa­mer EU-Schulden zu akzep­tie­ren. Zwar sind die EU und ihre Mitgliedsstaaten de fac­to plei­te, den­noch kau­fen sie vor allem bei der US-Rüstungsindustrie neue Waffen in aber­wit­zi­ger Größenordnung für die Ukraine. Wie bei Corona gibt es kei­ner­lei Plan B, kei­ne Angebote an Rußland, son­dern ledig­lich ein Weiter so bis­he­ri­ger desa­strö­ser Politik.

Die über ihn ein­bre­chen­de Häme hat sich Merz red­lich ver­dient. Deshalb auch hier: "Merzilein, du mußt nicht trau­rig sein": „Black Fritzday“ weiterlesen