
Da hatte man so schön getrickst, um die eigentlich nötige Einstimmigkeit bei der weiteren Sperrung von 210 Milliarden Euro des russischen Staates zu umgehen. Doch dann:
»... Kaum war dieser Beschluss am Freitagabend getroffen, folgte aber gleich der nächste Paukenschlag. Drei weitere Staaten schlugen sich in einer gemeinsamen Protokollerklärung auf die Seite des sich immer noch widerstrebenden Belgiens: Malta, Bulgarien und – der wichtigste – Italien. Damit ist die zweite Hürde, die Nutzung des Geldes zur Unterstützung Kiews, nun noch höher, wenn die Staats- und Regierungschefs von Donnerstag an in Brüssel darüber beraten…
Dass sich Italien auf die Seite Belgiens geschlagen hat und damit in diese Richtung drängt, ist ein Alarmzeichen. Das Land stellt die drittgrößte Volkswirtschaft der Union mit einem Anteil von rund zwölf Prozent an der gesamten Wirtschaftsleistung. Entsprechend groß wären auch die Garantien, die Rom national für ein Reparationsdarlehen gewähren müsste…
Der zweite große Wackelkandidat ist Frankreich, mit 16 Prozent die zweitgrößte Volkswirtschaft. Präsident Emmanuel Macron hat zwar allgemein ein Reparationsdarlehen unterstützt, aber könnte er auch die Garantien dafür durch die Nationalversammlung bringen?…«

Auf dem Bild scheinen sich die beiden zu verstehen:
"Küss mich, du Krieger"
"OK Schnecke, wenn du mir die Milliarden gibst."
Was dann passiert, sieht man leider nicht.
Ziel des 2. WK war die Vernichtung der UdSSR, die Unterjochung der slawischen Völker und die Aufteilung der Bodenschätze des Ostens unter dem westlichen Großkapital. Bis 1945 wurde dieses Ziel nicht erreicht. Von daher erklärte Churchill 1946 auf seiner Rede in Fulton (Missouri), daß der Westen nicht eher ruhen wird bis dieses Ziel erreicht ist.
An diesen Ziele hat sich bis heute nichts geändert!