Erfolgreiche Selbstgespräche in Hornberg

Christian Hacke, ehe­ma­li­ger Professor an der Bundeswehrhochschule Hamburg, zeich­net auf tagesschau24 am 15.12.25 das unge­schmink­tes Bild einer unwirk­sa­men Show der euro­päi­schen Spitzenpolitik, die erneut die geschei­ter­ten Projekte ver­folgt. Sie steht nicht "unbe­dingt in der Blüte ihrer Kraft", ist prak­tisch plei­te und hat kei­ne "opti­mi­sti­sche Zielperspektive". Europa sitzt trotz der schö­nen Bilder "nicht mal am Katzentisch, wenn es um das Schicksal der Ukraine geht".

Brenner-Aus gestoppt

Die Befürchtungen waren groß in der deut­schen Industrie. Grün-lin­ke Ideologen in der EU-Führung beharr­ten bis zuletzt auf öko­lo­gi­schen Antrieben für Panzerfahrzeuge. Das hät­te das Aus für die über­le­ge­nen Verbrenner deut­scher Waffenschmieden bedeu­tet. Ein brei­tes Bündnis aus EVP und noch wei­ter rechts ste­hen­den Fraktionen des Europaparlaments konn­te den Kahlschlag noch ver­hin­dern. "Gemeinnutz geht vor Klimaschutz", mit die­sem grif­fi­gen Motto hat­te die Initiative "Solidarisch in den Untergang" den Umschwung her­bei­ge­führt. "Wenn der Russe 2029 kommt, gehen bei uns sowie­so die Lichter aus", begrün­de­te deren Sprecherin Strack-Rheinmetall die Entscheidung.

War es nicht schön damals?

Was waren das für schö­ne Zeiten, als die Kinder Spahnzangen tra­gen muß­ten und wir rund um die Uhr von Markus Sodom und Frank Montgomorrha beschallt wur­den! Stündlich erreich­ten uns die aktu­el­len Ingredienzien, model­lier­te Irr-Werte und Veräppelungszeiten. Seit dem Zweiten Weltkrieg, ja seit der vor­in­du­stri­el­len Zeit, waren die Deutschen nie so soli­da­risch wie in der men­schen­ge­mach­ten Pandemie. In Windeseile lern­ten sie neue Chiffren wie AHA‑L, 2G+ und mRNA (mul­ti­re­si­sten­te nutz­lo­se Agenzien) und konn­ten stau­nend der Erfindung von sym­ptom­los Erkrankten bei­woh­nen. Sie erfuh­ren, daß Holocaust‑, Klima- und Coronaleugner das glei­che ter­ro­ri­sti­sche Pack waren, die der gesund zu erhal­ten­de Volkskörper absto­ßen muß­te. Gleich die gan­ze Welt soll­te am deut­schen Impfstoffwesen gene­sen, dar­un­ter tat es die Kanzlerin nicht. Als Ausweis des Vertrauens in die Wissenschaft galt ein stolz getra­ge­ner Stofffetzen, der not­dürf­tig Mund und Nüstern bedeck­te. Man bewun­der­te einen Klabauterlach, der näch­te­lang Überschriften von Studien ver­schlang, die er nicht ver­stand, und hing an den Lippen von auf­ge­bla­se­nen Pottkastern, die um so glaub­wür­di­ger wirk­ten, je wir­rer sie logen. Die flott geca­ste­te Ethepetetikerin droh­te jung und alt mit der Buyxe der Pandora, wenn sie sich nicht den klei­nen Pieks geben lie­ßen. Die Welt war also rund­um in Ordnung damals.

Wie sehnt man sich nach die­sen glück­li­chen Tagen heu­te, wo ein Verteidigungsminister "Piss on earth" pre­digt und arm­se­lig­ste Figuren die Regierungs- und Oppositionsbänke drücken!

Wo ist der Skandal?

So könn­te man mit Christina Berndt fra­gen, der das zu den RKI-Protokollen ein­fiel. Schließlich ist es Sinn des "Sondervermögens", der Industrie Geld in die Kassen zu spü­len und eine Kriegsstimmung zu erzeu­gen (wobei der der "Tagesspiegel" hef­tig mit­wirkt). Auch ist es voll demo­kra­tisch, hat doch eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag der unbe­schränk­ten Schuldenmacherei zuge­stimmt. Gut, daß fast die Hälfte für neu­es Tarnfleck aus­ge­ge­ben wird, ist ein wenig provozierend.

tages​spie​gel​.de (13.12.25, Bezahlschranke)

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Von wegen "Das RKI wurde von der Politik getrieben". Aus dem freigeklagten Schriftwechsel zwischen BMG und RKI (11)

Am 7.12.2020 leg­te Lothar Wieler dem BMG einen "Initiativbericht" vor, der "COVID-19 in den näch­sten Wochen" plan­te:

„Von wegen "Das RKI wur­de von der Politik getrie­ben". Aus dem frei­ge­klag­ten Schriftwechsel zwi­schen BMG und RKI (11)“ weiterlesen

Wenn de dei Gosch g’halde heddsch, no hedd koi Sau gmergt, daß’d bled bisch

taz​.de (13.12.25)

»... Deutschland ist tra­di­tio­nell ein sehr impf­kri­ti­sches Land. Das hängt auch mit der zöger­li­chen Haltung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zusam­men, die anders als in ande­ren Ländern sich sehr schwer­tut, Impfungen zu emp­feh­len. Während die WHO die Influenza-Impfung für alle Menschen ab sechs Monaten emp­fiehlt, hat die Stiko sich zu die­sem Schritt trotz inten­si­ver Appelle aus der Notfall- und Intensivmedizin immer noch nicht durch­rin­gen kön­nen. „Wenn de dei Gosch g’halde heddsch, no hedd koi Sau gmergt, daß’d bled bisch“ weiterlesen