Nachtrag zu Britta Jacob

im Beitrag "Ökonomen und Ethiker: Diesmal von Schweden ler­nen" war von einer Lobbyveranstaltung des Bellizismus bei der "FAZ" zu lesen. Ein Leser hat zu einer Protagonistin wert­vol­le Informationen bei­getra­gen, die hier dar­ge­stellt wer­den. Jacob ist nicht nur "Government Relations Lead bei der ARX Robotics", einer Firma, die Kampfroboter herstellt.

»2023 bin ich zur Bayer AG gewech­selt und habe dort als Senior Managerin für Geopolitik das Management zu geo­po­li­ti­schen Entwicklungen wie dem Krieg gegen die Ukraine und im Nahen Osten, zur China-Politik oder den trans­at­lan­ti­schen Beziehungen bera­ten. Seit September 2024 arbei­te ich als Expertin für Außen‑, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik bei der Denkfabrik Democratic Strategy Initiative (DSI), die ich zusam­men mit zwei Kollegen gegrün­det habe…«

»„Wir brau­chen wie­der eine posi­ti­ve Erzählung der Zukunft, die Mut macht und die ein­lädt, mit­zu­ma­chen“, erklär­te Britta Jacob in ihrer Bewerbungsrede der Versammlung. In ihrer Zeit im Bundesvorstand hat Jacob die Partei pro­gram­ma­tisch und kom­mu­ni­ka­tiv mit­ge­stal­tet…«

»… „Es sind auch Panzer dabei“, bemerkt Britta Jacob selbst­iro­nisch vor einem Auftritt, denn in vie­len ihrer Reden kom­men die Begriffe Verteidigung, Sicherheit und Rüstung vor. Da sind nur eini­ge ihrer Themen, aber weil alles mit allem zusam­men­hängt, bekommt letzt­lich auch der Klimaschutz eine sicher­heits­po­li­ti­sche Bedeutung…

"… Eine wett­be­werbs­fä­hi­ge Wirtschaft ist das Rückgrat unse­rer libe­ra­len Demokratie, eines gerech­ten Sozialstaats und nach­hal­ti­ger Sicherheit.“…«

Jacob erreich­te bei der Wahl mit 12,0 % ein noch schlech­te­res Ergebnis als die Grünen bei den Zweitstimmen (14,0 %).
wah​len​.osrz​-akdb​.de 

6 Antworten auf „Nachtrag zu Britta Jacob“

  1. B. Jacob: "… Eine wett­be­werbs­fä­hi­ge Wirtschaft ist das Rückgrat unse­rer libe­ra­len Demokratie, eines gerech­ten Sozialstaats und nach­hal­ti­ger Sicherheit.“…«

    Der Witz ist gut. Die Frau hat's drauf. Die Dame reiht sich ein in das Heer der Plapperer. Sie mag ein­mal, eben­so wie der Rest der Plapperrunde, defi­nie­ren, was Wettbewerbsfähigkeit bedeu­tet. Vorsicht: Die Wettquote für den Begriff Bürokratieabbau und Fachkräfte ist extrem gering, gegen Null stre­bend. Bleibt nur das Auspressen des Heers der Arbeitenden, Arbeitslosen, Grundsicherungsempfänger, Rentnerinnen und Rentner. Der Begriff Energie ist tabu. 

    Da Nullinformationswert mit Phrasen und euphe­mi­sti­scher Umschreibung von Kürzungsorgien sowie der Begriff Kriegsfähigkeit Minimalanforderungen für zu ver­ge­ben­de Posten sind, liegt eine über­aus qua­li­fi­zier­te Bewerbung vor. Sofern nicht pas­send, ab nach Brüssel.

  2. Was soll man auch von selbst­ver­lieb­ten Politdarstellern inkl. deren Wasserträger und PR-Strategen ande­res erwarten ?
    Richtig. Nichts, außer dem ewig glei­chen und mit hoh­len und dümm­lich­sten Phrasen durch­setz­tes Geschwafel.
    Ohren ein­fach auf Durchzug stellen.
    Und die Stille danach genießen… 😄

  3. Hass und Hetze wie­der mal im Deutschlandfunk, früh mor­gens. Sara Nanni Obfrau im Verteidigungsausschuss (Die Grünen), empört sich über rus­si­sche Staatsbürger auf der Kö…damit muss jetzt Schluss sein. Ihrer Meinung nach soll auch der Krieg wei­ter­ge­hen, sind noch nicht genug UkrainerInnen gestor­ben, weil Europa auch gewin­nen muss. Das sagt sie nicht, ist aber die Konsequenz, wenn "Europa" wie­der mal jeg­li­che Verhandlungen torpediert.

    1. https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​S​a​r​a​_​N​a​nni
      "Nanni war von 2015 bis 2020 Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Frieden und Internationales von Bündnis 90/​Die Grünen und hat in der außen­po­li­ti­schen Impulsgruppe zum Grundsatzprogramm mitgearbeitet.
      /​Nanni … schloss dort [= Technische Universität Darmstadt] 2014 mit einem Master in „Friedens- und Konfliktforschung“ ab.
      /​In der Zeit zwi­schen 2012 und 2021 arbei­te­te Nanni in ver­schie­de­nen Forschungsprojekten am Peace Research Institute Frankfurt, der RWTH Aachen und zuletzt als Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/​Neonazismus (FORENA) an der Hochschule Düsseldorf."
      Außerdem ist sie: "Amnesty International, Member"

  4. @o.W.:

    Das geht im Deutschlandfunk den hal­ben Tag so:

    "Aber Russland darf doch nicht belohnt wer­den …", "Mann muss Russland doch bestra­fen …", "Wir müs­sen uns gegen Russland schüt­zen", "Russland will uns über­fal­len", Russland will nur Böses …", "Useredemorkatie …", usw.

    Sie rotie­ren in ihrer Böserussland-Kapsel, bis ihnen schwind­lig wird, wäh­rend die Wirklichkeit außer­halb des Studios vor­bei zieht. Leider müs­sen wir die­se Selbsthilfegruppe ohne Therapeuten auch noch bezahlen.

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