
»Wenn Franziska Cusumano den Stand der deutschen Debatte über Wehrhaftigkeit illustrieren will, greift sie zu zwei Broschüren. Beide sollen die Bevölkerung informieren, wie sie sich für Krisen und Katastrophen rüsten kann. Die eine trägt auf dem Cover eine Frau mit Taschenlampe, die ihre Kellervorräte prüft. Das ist die deutsche Broschüre. Die andere zeigt eine Frau mit Stahlhelm und Waffe in der Hand. Die ist aus Schweden.
Dass die Deutsche in die Defensive geht und die Schwedin in die Offensive, findet Cusumano, Chefin von Mercedes-Benz Special Trucks, bezeichnend: „Es gibt in Deutschland noch immer keine ausreichende gesellschaftliche Orientierung, wohin es in der Krise gehen soll“, sagt sie bei einem Konferenzabend zum Thema „Wehrhafte Gesellschaft“ am Mittwoch. F.A.Z. PRO Weltwirtschaft hatte Manager der Rüstungsindustrie, die Stellvertretende Generalinspekteurin der Bundeswehr, Ökonomen und Ethiker in den Frankfurter F.A.Z.-Tower eingeladen, um mit unseren Lesern zu diskutieren…«
Ethiker bleiben in dem Artikel ungenannt und kommen auch nicht zu Wort, was irgendwie auch nachvollziehbar ist. Dafür lesen wir:
»„Auch wenn es zu einem Frieden in der Ukraine kommt, haben wir keinen Grund, uns zu entspannen“, mahnt Nicole Schilling, die Stellvertretende Generalinspekteurin der Bundeswehr und damit zweithöchster Militär Deutschlands…
Cusumano von Mercedes-Benz Special Trucks ruft in Frankfurt dazu auf, dass es einen gesellschaftlichen Umdenkprozess geben müsse. Jeder müsse nun bereit sein, Verantwortung zu übernehmen, „eine wehrhafte Gesellschaft entsteht nicht durch Zufall“. Und Jacob sieht die aktuelle Lage sogar als Chance für Deutschland, sich zu modernisieren: „So schrecklich der Krieg ist, wenn man dort etwas lernen kann, sollte man das machen.“«
Frau Jacob kommt "von ARX Robotics, einem Kampfroboter-Start-up aus dem Münchner Raum". Ihre Produkte werden "auch an der ukrainischen Front " eingesetzt, wenn auch mit bescheidenen Ansprüchen: "Vielen Soldaten dort reiche mitunter schon ein funktionstüchtiger Roboter, der ihnen einfach nur hinterherfahre und für sie Waffen oder Munition trage".

Sie kreisen wie die Geier um das milliardeschwere Sondervermögen und die unbegrenzten Rüstungskredite. Mercedes-Benz Special Trucks, ARX Robotics, … und wie sie alle heißen. Jeder will ein Stück von der Leiche fleddern. Für die Bevölkerung bleibt das Gerippe eines skelettierten Sozialstaats.
Eine Gesellschaft in der eine Minderheit über die Mehrheit bestimmt kann gar nicht wehrhaft sein. Das Deutsche Volk wird von privaten Interessen beherrscht, da wäre es geradezu irrsinnig, wenn dieses Volk bereit dazu wäre, private Interessen einer Minderheit zu verteidigen. Es wird höchstens dazu gezwungen.
Mir hat noch immer keiner von diesen Pistoriussen, Freudings, Kiesewetters, Strack-Zimmermanns, Gülers, Hofreiters (und wie sie quer durch die deutsche Parteienlandschaft noch alle heißen) oder Cusumanos auch nur ansatzweise überzeugend darlegen können, warum Deutschland eine „wehrhafte Gesellschaft“ (wehrhaft gegen wen?) braucht oder gar wieder „kriegstüchtig“ werden muß.
Die AfD ist da übrigens auch mit von der Partie, was zeigt, dass sie eben auch keine wirkliche „Alternative“ für Deutschland ist!
Warum sollte sich ein Aggressor ein Deutschland ans Bein nageln, dass, ohne nennenswerte Rohstoffe, sich gerade dank grünem Energiewende- und Klima-Wahn freiwillig und ohne Not infrastrukturell und wirtschaftlich verzwergt bzw. vom technologischen Fortschritt abgekoppelt hat und sich stattdessen lediglich noch militärisch aufzublasen versucht, wie ein männlicher Frosch seine Schallblasen.
Das kennt man bisher eigentlich nur von totalitären Staaten bzw. Diktaturen, die sonst nichts anderes (mehr) vorzuweisen haben.
Nur totale Vollpfosten oder fanatische Bellizisten und/oder Rheinmetall-Aktionäre können doch versuchen, sich und ihren Mitmenschen weiszumachen, dass Deutschland vom „Russen“ GRUNDLOS, also ohne vorausgegangene massive Provokation
(die militärische Einmischung Deutschlands in den BILATERALEN Russland –Ukraine- Konflikt könnte man da allerdings schon als solche werten!) aktiv militärisch bedroht wird (sie wissen sogar schon wann: spätestens ab 2029).
Aber das würde ja voraussetzen, dass Putin genauso ein Vollpfosten wäre, wie diese bellizistischen deutschen Vollpfosten.
Dass Putin so tief sinken und sich dabei auch noch "ungestraft" nicht nur auf den NATO-Stuhl Deutschland, sondern auch noch zwischen (oder gar auf) die NATO-Stühle Polen und Frankreich setzen könnte (also darauf zu hoffen, dabei NICHT den "Bündnisfall" herauf zu beschwören), kann ich mir allerdings beim besten Willen nicht vorstellen.
Denn das käme dann tatsächlich Harakiri gleich.
Britta Jacob:
https://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/jacob-leitet-government-relations-bei-arx-robotics/
"Britta Jacob übernimmt ab sofort die Position des Government Relations Lead bei der ARX Robotics. In ihrer neuen Rolle wird sie den Bereich Government Relations des Unternehmens im Berliner Büro leiten. Sie berichtet direkt an Roberta Randerath, Head of Business Development. Vor ihrem Wechsel zu ARX Robotics war Jacob unter anderem Außen- und Sicherheitspolitische Beraterin der Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck bei der Parteizentrale Bündnis 90/Die Grünen und Pers. Referentin von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock im Auswärtigen Amt. Zuletzt war sie bei der Bayer AG als Senior Managerin Geopolitics & Global Governmental Affairs tätig."
https://britta-jacob.de/ueber-mich/
"Ich bin 44 Jahre alt, im ländlichen Niederbayern geboren und aufgewachsen und habe in Passau Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien studiert.
Mit meinem Mann und meinen Zwillingen habe ich einige Jahre im Landkreis Dachau gelebt, derzeit wohnen wir in Berlin.
Über 10 Jahre habe ich als Expertin für Außen- und Sicherheitspolitik führende Politiker*innen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beraten, sowohl in der Bundestagsfraktion, beim Bundesvorstand der Partei und auch im Auswärtigen Amt als Persönliche Referentin von Außenministerin Annalena Baerbock. Die Koalitionsverhandlungen 2021 auf Bundesebene habe ich für die grüne Seite für den Bereich Außen‑, Sicherheits- und Entwicklungspolitik koordiniert.
2023 bin ich zur Bayer AG gewechselt und habe dort als Senior Managerin für Geopolitik das Management zu geopolitischen Entwicklungen wie dem Krieg gegen die Ukraine und im Nahen Osten, zur China-Politik oder den transatlantischen Beziehungen beraten. Seit September 2024 arbeite ich als Expertin für Außen‑, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik bei der Denkfabrik Democratic Strategy Initiative (DSI), die ich zusammen mit zwei Kollegen gegründet habe.
Mir ist wichtig, dass wir nicht in Silos denken, sondern Zusammenhänge erkennen und eine konsistente Politik machen. Krisen und Kriege in der Welt haben Auswirkungen auf die globalen Lieferketten von Unternehmen.
Die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen, insbesondere im Bereich der grünen Technologien, steht zunehmend unter Druck. Cyberangriffe auf europäische Firmen und staatliche Institutionen im Auftrag von autoritären Regimen nehmen zu und bringen nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch unsere Demokratie zunehmend unter Druck.
…"
https://gruene-bruck.de/2024/08/26/britta-jacob-als-bundestagskandidatin-nominiert/
"Britta Jacob als Bundestagskandidatin nominiert
Die Mitglieder der Kreisverbände von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dachau und Fürstenfeldbruck haben im Veranstaltungsforum Fürstenfeld Britta Jacob als Bundestagskandidatin für den Stimmkreis 214 Fürstenfeldbruck (Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck ohne Germering) nominiert. Sie tritt bei der Bundestagswahl 2025 als Nachfolgerin der langjährigen Bundestagsabgeordneten Beate Walter-Rosenheimer an.
„Wir brauchen wieder eine positive Erzählung der Zukunft, die Mut macht und die einlädt, mitzumachen“, erklärte Britta Jacob in ihrer Bewerbungsrede der Versammlung. In ihrer Zeit im Bundesvorstand hat Jacob die Partei programmatisch und kommunikativ mitgestaltet. In dieser Phase hat die Partei die historisch besten Wahlergebnisse eingefahren und die Mitte der Gesellschaft erreicht: „Genau da will ich wieder hin“, hob sie hervor. „Ich freue mich sehr über die Nominierung als Direktkandidatin für die Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Fürstenfeldbruck und danke den beiden Kreisverbänden herzlich für ihr Vertrauen. Es geht um viel bei dieser Wahl im nächsten Jahr: eine starke Demokratie, eine lebenswerte Zukunft in Sicherheit und Freiheit und einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland auf dem Weg ins klimaneutrale Zeitalter. Mit einem energiegeladenen und zugewandten Wahlkampf wollen wir gemeinsam so viele Menschen wie möglich für grüne Politik begeistern. Darauf freue ich mich!“
Plan meint die Waffe der Frau sei ein spitzer Bleistift.
https://www.plan-shop.org/plan-kollektion/5er-set-bleistifte-die-waffe-der-frau.html
Fand ich seltsam. Männer tragen Gewehre, Frauen spitzen den Bleistift. Alles Waffen heutzutage.
Deutschland ist der Dreh- und Angelpunkt, die Drehscheibe, das Operationszentrum, auf dem und mittels dessen der nächste geplante Krieg stattfindet. Schon heute werden Kriege von deutschem Boden aus koordiniert und damit letztlich geführt. Die gesamte (deutsche) Gesellschaft hat sich diesem zu beugen. So die erkennbare Sicht der Dinge der dies Planenden. Damit sind allerdings nicht die nederen Chargen mit medialer Propaganda und opportunistischer Plapperrei gemeint.
Ob irgendein "Executive" Propaganda und damit einhergehende Kriegshetze dies nun ideologisch-verinnerlicht wiederkäut oder sich für eine tolle Geschäftsfrau oder ‑mann mit Sinn für Profit hält, ist zweitrangig. Eine deutsche, ja gar eine europäische Gesellschaft ist dazu gedacht, das Humanmaterial für den bewaffneten Konflikt beizusteuern. Die Ukraine dient als Muster. Bewusst auf dem Schlachtfeld, oder als "Kollateralschaden". Was danach noch übrigbleibt, kommt auf die Resterampe.
Es wird in der Tat eine wehrhafte Gesellschaft benötigt. Eine Gesellschaft, die sich gegen diesen verordneten Selbstmord wehrt. Ob sich diese wehrhafte Gesellschaft in der deutschen und EU-Geographie findet, ist eine Frage, die beim derzeitigen Bild zur tiefer Trauer führt.
Ein hübsches Trio auf dem obigen Bild: Der Raimund Harmstorf-Verschnitt zur Rechten, kriegt vor Kraft kaum die Jacke zu. Vielleicht liegt es auch am figurbetonenden Korsett, das er unterm Hemd trägt. Immerhin hat er auch eine weibliche Seite, wie das rote Menstruationssymbol in der Westentasche signalisiert. Die blonde Brunhilde in der Mitte scheint sich jedoch eher für den untersetzten Herrn auf ihrer Linken zu interessieren, dem sie mit eindeutiger Handbewegung signalisiert, was sie für Holz vor der Hütte hat. Er dagegen blickt dorthin, wo seine Krawatte hinzeigt, und was er sieht, scheint ihn wenig zu beglücken. Ein Drama.
Es ist doch immer wieder schön, wenn unsere Leistungsträger zusammen kommen.