Immerhin erklären solche Meldungen auch die Haltung der Bundesregierung.


Franz Josef Degenhardt: Der anachronistische Zug oder Freiheit, die sie meinen:
Aus boerse-express:
»… Fundamentale Stärke im Schatten der Angst
Paradox: Während die Aktie abstürzt, demonstriert das Unternehmen operative Exzellenz. Bei NATO-Übungen in Portugal präsentierte Rheinmetall erfolgreich die unbemannte "Mission Master"-Plattform. Die Auftragsbücher sind auf Jahre gefüllt. Die technologische Führerschaft ist unbestritten…
Das Marktumfeld bleibt hochgradig fragil – und der Düsseldorfer Konzern kann nur abwarten, ob aus Friedensgesprächen Realität wird oder die geopolitische Spannung bestehen bleibt.«
Aus dem Focus:
»… In einem Markt, der Zukunftsszenarien bewertet und nicht allein auf Bestehendes schaut, wird die Aussicht auf Frieden zu einem Faktor der Unsicherheit. Der Krieg war bisher nicht nur ein geopolitischer Faktor, sondern offensichtlich auch ein Motor für Renditeerwartung im Rüstungssektor. ..
Die ehrlichste Lektion aus diesem Kurssturz ist: Der Krieg macht Rendite. Der Frieden macht Angst. Nicht die Welt ist verrückt geworden – sondern die Erwartungshaltung jener Anleger, die so sehr in den Krieg investiert haben, dass der Frieden für sie nach finanzieller Katastrophe klingt.«

«Die technologische Führerschaft ist unbestritten…» Na Heil Dir im Siegerkranz!
Und dann kömmt Oreshnik und die «Führerschaft» zerfällt zu Staub.
https://weltexperiment.com/25011.html#oreshnik-besucht-yuzhmash
Es wird Zeit, dass die Rüstungslobby wieder aktiver wird. Kann gut sein, dass wir zukünftig wieder mehr Drohnensichtungen haben – oder ist der Drop schon gelutscht!?
Die österreichische Regierung weiß wenigstens wie sie 1,5 Milliarden Euro sinnvoll investiert: https://www.meinbezirk.at/c‑wirtschaft/oesterreich-verstaerkt-luftstreitkraefte-um-zwoelf-jets_a7859873
…und wir wissen ja woraus so ein Kampfjet besteht: https://www.facebook.com/photo/?fbid=1262159609285693&set=a.292506982917632
Viele Grüße
Walter aka Der Ösi
Man könnte fast meinen, daß Kriege die Existenz der Menschheit sichern. So wie Privatunternehmen Arbeitsplätze sichern, brennende Regenwälder die Versorgung mit Rindfleisch und Sojabohnen sicherstellen und Walfang die Margarine-Produktion.
ein neuer Begriff: "DefTech Ökosystem",
"Verteidigungstechnik Ökosystem" = nicht ein AngriffswaffenentwicklungsHUB oder ein
"AttackTech Ökosystem" = ein "AtTech Ökosystem"
02.12.2025, 13:09 Uhr – Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Senat beschließt Aufbau eines DefTech-Ökosystems in Berlin
Aus der Sitzung des Senats am 2. Dezember 2025:
Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Kai Wegner, und der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey, beschlossen, die Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft Berlins auszubauen. Mit der Entwicklung eines Defense Technology-Ökosystem (DefTech) soll der Technologie- und Innovationsstandort Berlin gestärkt und die Entwicklung von Sicherheits- und Verteidigungstechnologien gefördert werden.
Ziele des neu entstehenden DefTech-Ökosystems sind die bessere Vernetzung der Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft und Forschung sowie die Förderung von Ansiedlungen und Firmengründungen aus diesem Wirtschaftsbereich. Mit dem heutigen Senatsbeschluss wurden in einem ersten Schritt die dafür erforderlichen Strukturen im Land Berlin geschaffen. Die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH übernimmt diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und wird dabei von der Wista Management GmbH in Adlershof und der Investitionsbank Berlin unterstützt. Darüber hinaus wird in der Senatskanzlei eine Stabsstelle eingerichtet, die als zentraler Ansprechpartner für den Bund und die Europäische Union fungieren und die ressortübergreifenden Abstimmungsprozesse koordinieren wird.
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Berlin steht, wie ganz Deutschland und die internationale Staatengemeinschaft in der Europäischen Union, vor einer hybriden Gefährdungslage. Diese hat sich insbesondere durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verschärft. Wir alle sind uns der Gefahren und der Bedrohung für unsere Sicherheit, für unsere Demokratie und Freiheit bewusst. Gerade als deutsche Bundeshauptstadt haben wir eine besondere Verantwortung in den Bereichen Resilienz und Sicherheit. Deshalb ist unser Ziel ist es, in Berlin ein DefTech-Ökosystem aufzubauen. Berlin soll zu einem europäischen Leuchtturm im Bereich Sicherheitstechnologien werden, um Unternehmensgründungen und ‑ansiedlungen zu fördern. Für den Aufbau eines erfolgreichen DefTech-Ökosystems bietet Berlin bietet mit seinen Unternehmen und Start-ups, mit den Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen exzellente Voraussetzungen.“
Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Mit dem Aufbau eines DefTech Ökosystems stärken wir Berlin als Innovations- und Technologiestandort. Wir haben eine exzellente Forschungslandschaft und unsere Start-ups holten im letzten Jahr rund 1,5 Milliarden Euro Venture Capital in die Stadt. Die Investments in DefTech-Start-ups steigen dabei kontinuierlich. Schon heute sind 130 Unternehmen aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in der Hauptstadtregion ansässig. Dazu kommen über 400 Unternehmen, die im Dual Use Bereich Produkte, Software oder Technologien erarbeiten, die sowohl für zivile als auch für militärische Zwecke verwendet werden können. Dieses Potenzial für den Wirtschaftsstandort Berlin wollen wir noch effektiver heben und mehr Unternehmen und Start-ups nach Berlin holen. Künstliche Intelligenz, Cyber Security, Health Tech, Drohnentechnologie, Optik, Photonik, Robotik oder auch Luft- und Raumfahrttechnik und Sensorik sind dabei hochinnovative Technologiebereiche und Zukunftsmärkte, die wir weiter entwickeln werden.“
Doppelt unangenehm, weil man die Flauten der zivilen Industrien wohl mit Rüstung aufrecht zu erhalten gedachte. Dann wird das Problem der "Führung" um so deutlicher, für "Jedermann" erfahrbar werden.
Oh, der Begriff "Freiheit" wird sich natürlich in Frage stellen, wohl. Tiefergehend fehlt's mir aber auch oftmals an der Fähigkeit der Nachvollziehbarkeiten, vom Komplexeren vermutlich. Nicht immer ein Nachteil .… ?! Wer weiß.
Es gibt aber bestimmt noch andere deprimierende Aussichten für die Anführer. Für Unsereinen mit Sicherheit auch. – Natürlich!
Cornelia Stolze
@CorneliaStolze
23h
„Es sollte jedem klar werden, dass eine gescheiterte Regierung mit gescheiterten Parteien mit der Einführung der Kriegswirtschaft versucht, ihre zerbröckelnde Macht zu erhalten.“
Frank Pasemann
@Frank_Pasemann
Dec 3
DIE KRIEGSWIRTSCHAFT WIRD EINGEFÜHRT!
„Die Trennung zwischen Rüstungs- und ziviler Industrie macht keinen Sinn“, sagt Verteidigungsminister Pistorius @BMVg_Bundeswehr.
…
[Video]
Dec 4, 2025 · 6:28 AM UTC
https://nitter.net/CorneliaStolze/status/1996466601986752843#m
@Die Trennung…: In einem Kommentar dazu werden die "Kartellparteien" dafür verantwortlich gemacht. Gibt es Hinweise darauf, daß die AfD bei diesem Thema nicht dazu gehört?