Pistorius, schau hin!

tages​spie​gel​.de (23.11.25, Bezahlschranke)

»... Die pol­ni­sche Grenzschutzbehörde mel­de­te, dass gleich im ersten Monat nach der Regeländerung mehr als 56.000 ukrai­ni­sche Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren ein­ge­reist sei­en – zehn­mal so vie­le wie im Durchschnitt der Vormonate. Im Oktober waren es wei­te­re 42.000. Zur Einordnung: In der Ukraine leben laut Institut für Demografie rund 700.000 Männer die­ser Altersgruppe.

Auch in Berlin sind die Folgen der neu­en Reiseregelung spür­bar: Im Oktober regi­strier­ten die Behörden mehr als 1300 neue ukrai­ni­sche Geflüchtete – so vie­le wie zuletzt vor zwei Jahren…« „Pistorius, schau hin!“ weiterlesen

"Die Dinge sind in einem einzigen Chaos da draußen". Aus dem freigeklagten Schriftwechsel zwischen BMG und RKI (6)

Am 14.11.20 mahn­te Jens Spahn die Beantwortung einer Frage bei Lothar Wieler an:

»Guten Tag,
Kann ich zu mei­ner Frage am Ende mei­ner dama­li­gen email bit­te noch eine Antwort bekom­men?
Danke
JS

„"Die Dinge sind in einem ein­zi­gen Chaos da drau­ßen". Aus dem frei­ge­klag­ten Schriftwechsel zwi­schen BMG und RKI (6)“ weiterlesen

Muß man so sehen

Hin und wie­der darf im Feuilleton der "FAZ" über Systemkritik geschrie­ben wer­den. Der auf­ge­klär­te Bildungsbürger (auch die ‑in) ist durch­aus inter­esssiert an der Geschichte ihrer Klasse. Hauptsache, es ändert sich nichts.

In der Rezension eines offen­bar lesens­wer­ten Buches heißt es:

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Solidarität im Glashaus. Vorwürfe ausgehoben

faz​.net (23.11.25)

»… In den ver­gan­ge­nen Tagen hat­te es Wirbel um Berichte gege­ben, wonach die Veranstalter Teilnahmepakete für meh­re­re Zehntausend Euro anbie­ten und mit mög­li­chem „Einfluss auf die poli­ti­schen Entscheidungsträger“ wer­ben… Auf die Frage, ob er ein Problem mit der Veranstaltung habe, sag­te der Kanzler:

„Da wird nichts ver­kauft. Das ist eine Veranstaltung, wie übri­gens zahl­rei­che ande­re Medienverlage sie im glei­chen Format regel­mä­ßig machen.“

Weimer hät­te sei­ne Anteile nicht ver­kau­fen müs­sen, so Merz. Das sähen die Verhaltensregeln für Mitglieder der Bundesregierung nicht vor, und Weimer habe es den­noch getan. „Damit gehe ich davon aus, dass alle Vorwürfe aus­ge­ho­ben sind“, sag­te Merz, der selbst schon zu den Gästen der Veranstaltung gehör­te.«