So toll schützt der neue mRNA-Grippe-Stoff. Diesmal keine Herzmuskelentzündung

Die Überlegenheit drückt sich in einer Studie von Pfizer dar­in aus, daß von 18.476 Teilnehmenden 57 in der vak­zi­nier­ten und 87 in der Placebo-Gruppe* an Influenza erkrank­ten. "Der neue Impfstoff, so errech­ne­te es das Team um Pfizer-Forscherin Kelly Lindert, war somit 34,5 Prozent wirk­sa­mer bei der Verhinderung einer Influenza-Erkrankung als die Kontrollimpfstoffe". Angesichts die­ser läp­pi­schen Zahlen spricht die Autorin vom "Potenzial, Pandemien vor­zu­beu­gen". Und: "So berich­te­te auch kein Teilnehmer über eine Herzmuskel­entzündung, die in sel­te­nen Fällen eine bekann­te Nebenwirkung der Covid-Impfstoffe auf mRNA-Basis ist". Ein unver­meid­li­cher Experte meint: "Die Nebenwirkungen sind zwar höher, aber die kann man – vor allem in Risikogruppen – für einen bes­se­ren Schutz in Kauf neh­men".

* Update: Placebo ist nicht ganz rich­tig. Die Kontrollgruppe erhielt "a licen­sed inac­ti­va­ted qua­dri­va­lent influ­en­za vac­ci­ne". Danke für den Hinweis!

11 Antworten auf „So toll schützt der neue mRNA-Grippe-Stoff. Diesmal keine Herzmuskelentzündung“

  1. Zitat:

    ".…Der neue Impfstoff, so errech­ne­te es das Team um Pfizer-Forscherin Kelly Lindert, war somit 34,5 Prozent wirk­sa­mer bei der Verhinderung einer Influenza-Erkrankung als die Kontrollimpfstoffe.…"

    Auch wenn intra­mus­ku­lä­re "Immunisierungsversuche" gegen­über respi­ra­to­ri­schen Erregern grund­sätz­lich (phy­sio­lo­gisch & immu­no­lo­gisch) nur sehr wenig bis gar nicht ziel­füh­rend sein kön­nen, so bie­ten jedoch Totimpfstoffe auf­grund der Verwendung eines voll­stän­di­gen Erregers und damit einer erheb­lich viel­fäl­ti­ge­ren Anzahl an vor­han­de­nen Epitopen (Molekülabschnitten, die letzt­lich eine Erkennung bzw. Abwehr ermög­li­chen kön­nen) im Fall einer syste­mi­schen Ausbreitung im Organismus von Grund auf deut­lich mehr "Wirkungspotential" als die modRNA-Injektionen.

    Die auf­ge­stell­te Behauptung bezüg­lich einer unter­stell­ten ver­meint­li­chen Überlegenheit gegen­über den eh auch schon sehr schlecht wirk­sa­men Influenza-Totimpfstoffen kann bzw. muss daher folg­lich fun­da­men­tal ange­zwei­felt werden!

    1. @André B.

      der Begriff Totimpfstoff ist irre­füh­rend. Viren sind kei­ne Lebewesen. Herkömmliche Impfstoffe ent­hal­ten Enzyme wel­che die spe­zi­fi­sche Abwehr akti­vie­ren. Also nur die Enzyme wel­che eine Viren-DNA (oder RNA) beglei­ten (Histone), nicht jedoch die DNA.

      MfG

  2. Eine Studie von Pfizer. Alles klar. Besser wäre, die rich­ti­gen Bücher zu lesen. Jeder Schüler einer POS in der DDR wuss­te was Messenger RNA ist und wel­che Rolle mRNA in der Proteinsynthese spielt:

    mRNA wird erst gebil­det wenn die Proteinsynthese in Gang gekom­men ist und über­trägt, über das Enzym Transcriptase gesteu­ert, die Information einer DNA-Teilsequenz auf das Ribosom.

    Pfizer, set­zen, 6

  3. Wurde die Studie auch wie­der recht­zei­tig ent­blin­det und abge­bro­chen, bevor schwer­wie­gen­de Symptome oder Nebenwirkungen auf­tre­ten konn­ten? Mit so etwas hat Pfizer ja Erfahrung – spä­te­stens seit Corona.

    Und wie wur­de "an Infulenza erkrankt" defi­niert? Als posi­ti­ver PCR-Test?

    Ist die näch­ste "Pandemie" schon in Planung, oder müs­sen wir mit der Grippe vor­lieb neh­men, solan­ge Putin die Sektkorken bei den Rüstungsktionären knal­len lässt?

  4. -Auszug aus der Analyse der Studie von TrialSiteNews

    „…Die modRNA-Impfung führ­te zu einer abso­lu­ten Risikoreduktion (ARR) von nur 0,65 % (0,62 % Infektionsrisiko in der modRNA-Gruppe gegen­über 0,94 % in der Kontrollgruppe). 

    Konkret bedeu­tet dies, dass schät­zungs­wei­se 154 Erwachsene geimpft wer­den müss­ten (NNV), um einen labor­be­stä­tig­ten Fall einer grip­pe­ähn­li­chen Erkrankung in die­ser Studie zu verhindern. 

    Die Angabe der RRR deu­tet auf einen mode­ra­ten Nutzen hin, die sehr nied­ri­ge ARR ver­deut­licht jedoch, wie sel­ten grip­pe­ähn­li­che Erkrankungen in bei­den Gruppen tat­säch­lich auf­tra­ten. Sie hebt her­vor, dass der zusätz­li­che Schutz – obwohl sta­ti­stisch signi­fi­kant – abso­lut gese­hen gering ist und sich aus­schließ­lich auf Influenza-A-Stämme beschränkt. 

    In Kombination mit einer deut­li­chen Zunahme kurz­fri­sti­ger Reaktionen und dem feh­len­den Nachweis eines Nutzens gegen das Influenza-B-Virus deu­ten die­se Effektstärken dar­auf hin, dass die tat­säch­li­che Wirkung die­ser modi­fi­zier­ten RNA-Formulierung eher inkre­men­tell als trans­for­ma­tiv sein dürfte. 

    Daher ist Vorsicht gebo­ten, bevor Behauptungen über die Überlegenheit der mRNA Plattform oder eine brei­te­re Relevanz für die öffent­li­che Gesundheit auf­ge­stellt werden. 

    Wie bei allen Produkten auf mRNA-Basis, bei denen Fragen zur lang­fri­sti­gen Nachhaltigkeit und Sicherheit noch offen sind, wer­den wei­te­re Daten aus meh­re­ren Saisons und Studien mit ver­schie­de­nen Bevölkerungsgruppen benö­tigt, bevor dies als bedeu­ten­der Fortschritt in der Grippeprävention gel­ten kann…“

    https://​www​.tri​al​si​tenews​.com/​a​/​p​f​i​z​e​r​s​-​m​o​d​r​n​a​-​f​l​u​-​s​h​o​t​-​s​h​o​w​s​-​o​n​l​y​-​m​a​r​g​i​n​a​l​-​g​a​i​n​s​-​i​s​-​t​h​i​s​-​r​e​a​l​l​y​-​t​h​e​-​f​u​t​u​r​e​-​o​f​-​i​n​f​l​u​e​n​z​a​-​v​a​c​c​i​n​e​s​-​b​7​e​9​9​040

    Meine lai­en­haf­te Ergänzung:
    Die Studie fängt an: „Die Grippe bleibt trotz zuge­las­se­ner Impfstoffe eine gro­ße Belastung für das Gesundheitssystem.“ 

    -Von Oktober 2022 bis April 2023 gab es in den USA rund 379.300 Krankenhausaufenthalte auf­grund von Grippe.
    Vergleicht man die­se Zahl mit den 34 Millionen Krankenhausaufenthalten pro Jahr in den USA so macht die Grippe etwa 1,12 % aller Krankenhausaufenthalte aus.
    (“State-Level Influenza Hospitalization Burden in the United States, 2022–2023 )

    -Krankenhausaufenthalte auf­grund von Grippe betref­fen haupt­säch­lich Menschen über 65 (52 %) und unter 18 (13 %).
    Die unter­such­te Bevölkerungsgruppe in der Studie reprä­sen­tiert nur 35 % der 379.300 Krankenhausaufenthalte auf­grund von Grippe, also 132 755 (0,39%) von ins­ge­samt 34 Millionen Krankenhausaufenthalten.
    https://www.cdc.gov/flu-burden/php/data-vis/2022–2023.html

    Bei einer mäßi­gen Wirksamkeit in denen am Wenigsten betrof­fe­nen Altersgruppen lie­fert die Studie kei­ne Belege für Risikogruppen.

    -Auch scheint es wenig sinn­voll, eine stär­ke­re Immunantwort her­vor­zu­ru­fen, wenn die­se nicht auf die zir­ku­lie­ren­den Stämme abzielt und die Viren mutiert haben.

    Daher ist es ver­mut­lich nicht mög­lich, auf der Grundlage des Cocktails von 2022–23 Rückschlüsse auf eine zukünf­ti­ge Wirksamkeit zu ziehen.

    -Die Studie wur­de an meh­re­ren Standorten durch­ge­führt. 242 in den USA, 5 in Südafrika und 1 auf den Philippinen. Man kann sich also vor­stel­len, dass die Größe der Standorte stark vari­iert. Dies kann zu Verzerrungen füh­ren, je nach Ausbreitung des Virus und vie­len ande­ren Faktoren an bestimm­ten Standorten.

  5. ste­fa­nie
    @Quo_vadis_BRD
    Nov 20
    1/​Wieder ein­mal wird ein völ­lig neu­ar­ti­ger Impfstoff
    (kon­kret: mRNA-Impfstoff von PFIZER gegen Influenza) 

    nicht gegen rei­nes Placebo, son­dern nur gegen einen ande­ren Grippe-Impfstoff (Fluzone)

    ver­glei­chend getestet! 

    Brisant:

    Inakzeptable 1% (sic!) SCHWERE Nebenwirkungen 

    in BEIDEN Gruppen (Quelle: SCIENCEMEDIACENTER). 

    https://​www​.sci​ence​me​dia​cen​ter​.de/​e​n​/​s​e​r​v​i​c​e​s​/​m​r​n​a​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​e​-​a​l​s​-​s​c​h​u​t​z​-​v​o​r​-​g​r​i​p​p​e​-​2​5​215

    https://​nit​ter​.net/​Q​u​o​_​v​a​d​i​s​_​B​R​D​/​s​t​a​t​u​s​/​1​9​9​1​5​5​4​5​0​5​1​7​1​9​5​6​0​7​2#m

  6. Die Autoren zei­gen, dass sie nicht wis­sen­schaft­lich arbei­ten kön­nen, indem sie den Vergleich mit einer ech­ten Kontrollgruppe ver­mei­den und indem sie jene zwei sehr klei­nen Werte ver­glei­chen, wel­che angeb­lich eine Wirksamkeit zei­gen sol­len. Bestenfalls sehen wir anhand der Veröffentlichung nur, dass die Autoren mit Dreck Experimente an Menschen durchführen.

    Langzeitwirkungen des gen­tech­ni­schen Teils des Experiments wer­den weder gezeigt noch dis­ku­tiert. Die Wirkung von Zusatzstoffen wie Aluminiumverbindungen oder son­sti­gen Zugaben im klas­si­schen Teil des Experiments wer­den eben­so wenig von den Autoren gezeigt noch diskutiert.

    Es fehlt jeg­li­cher Nachweis eines Mechanismus, der die angeb­li­che Wirkung der Spritzmittel belegt. Hier wird Medizin wie im dunk­len Mittelalter praktiziert.

    Wir wer­den von den Autoren mit sta­ti­sti­schen Tricksereien belä­stigt, die eine angeb­li­che rela­ti­ve (!) Wirksamkeit zei­gen sol­len, ohne dass die­se selbst einer ein­fa­chen Betrachtung stand­hal­ten. Die abso­lu­te Wirksamkeit ist wegen der klei­nen Zahlen ver­mut­lich ver­nach­läs­sig­bar, müss­te jedoch mit einer ech­ten Kontrollgruppe bestimmt wer­den (was die Autoren ver­mei­den). Die genann­ten Werte für Nebenwirkungen lie­gen selbst unter idea­len Annahmen in der Größenordnung eines hypo­the­ti­schen Nutzens. Die bereits bekann­ten Ergebnisse aus den unter Zwang durch­ge­führ­ten gen­tech­ni­schen Experimenten an Menschen wäh­rend der Inszenierung der "Covid-19 Pandemie" wer­den von den Autoren nicht her­an­ge­zo­gen. Das ist nicht nur Betrug. Es wird auch das Leben der Menschen gefähr­det, die sich sol­chen soge­nann­ten "Impfungen" aus­set­zen bzw. dazu gezwun­gen werden.

    Pfizer ist eine kri­mi­nel­le Vereinigung, die in den USA zur Zahlung von Milliarden US-Dollar an Strafen ver­ur­teilt wur­de. GlaxoSmithKline, Johnson & Johnson und vie­le ande­re Pharmakonzerne betei­li­gen sich eben­falls wie Pfizer an kri­mi­nel­len Aktivitäten, die ver­mu­ten las­sen, dass den Verantwortlichen das Leben eines Menschen einen Dreck wert ist.

    Mit der näch­sten Inszenierung einer angeb­li­chen "Pandemie" wer­den ganz sicher wie­der Menschen zur Teilnahme an einem gen­tech­ni­schen Experiment gezwun­gen, das vie­len die Gesundheit oder gar das Leben kosten wird. Zwangsmaßnahmen wer­den wie­der unser Gesundheitswesen über­for­dern. Alte und pfle­ge­be­dürf­ti­ge Menschen ster­ben wie­der an die­sen Maßnahmen. Der Terror des Regimes wird wie­der alle Bürger betref­fen und die Gesellschaft wird wie­der gespal­ten. Am Ende gibt es zur Belohnung für alle Menschen digi­ta­le Zertifikate, mit denen das bereits exi­stie­ren­de tota­li­tä­re Regime aus­ge­baut wird. Ich bin mir sicher, dass wie­der unethi­sche, kri­mi­nel­le Maulhuren von staat­li­chen und öffent­lich-recht­li­chen Organisationen sich an Kampagnen des Regimes betei­li­gen wer­den; sie nen­nen sich Wissenschaftler, Menschenfreunde, Juristen, Journalisten, Machthaber usw. (viel­leicht nicht Machthaber).

  7. Im Bezug auf die Nebenwirkungen doch eher läp­pisch. Man kann es wohl echt nur bestimm­ten "Risikogruppen" andrehen.

    Bei "Gesunden" von 99,1% zu 99,4% blie­be tat­säch­lich noch inter­es­sant eine, oder bes­ser sogar zwei Placebogruppen mit ein­zu­be­zie­hen. Die zwei­te mit extra Vitamin C und Fußbädern ver­sorgt. Wer weiß was dabei her­aus gekom­men wäre. 😀

    1. @Feißer: Das mei­ste stimmt, aber tkp betreibt mal wie­der Schindluder mit abso­lu­ten Zahlen. Beispielsweise bei den Nierenerkrankungen, die sich in bei­den Gruppen, gemes­sen an ca. 27.000 Personen allen­falls im Promillebereich befin­den. Die 49 bzw. 46 ver­stor­be­nen über 65-Jährigen dürf­ten demo­gra­phisch zu erklä­ren sein. Daß in der mRNA-Gruppe der älte­ren Menschen das Risiko, an Grippe zu erkran­ken, höher war, lese ich in der Studie auch nicht. Die Plörre ist nutz­los und hat ver­gleich­ba­re Nebenwirkungen wie die der eben­falls nutz­lo­sen Konkurrenz (2,35 % vs 2,17 % serious adver­se events bei Ü‑65). Dramatisch ist da aber nichts.

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