Auf ihrer langjährigen Reise durchs wilde Absurdistan ist Christina Berndt bei einem absonderlichen und brutalen Experiment angelangt.

»… Wie heilend Nähe und Zuwendung wirken, haben Forschende der Universitäten in Zürich und Heidelberg gerade erst in einem etwas schmerzhaften Experiment gezeigt, das sie im Fachblatt Jama Psychiatry veröffentlichten: Sie setzten 80 Paaren mit einem Vakuumsauger und Hitze vier Wunden in den Unterarm – 0,7 Zentimeter große Blasen, von denen sie auch noch die Haut abzogen. Dann gaben sie den Paaren Pflaster, ein Nasenspray und die Empfehlung mit auf den Weg, ihren Partnern bis zu dreimal täglich etwas Nettes zu sagen. Das Spray enthielt entweder das Hormon Oxytocin, das im Ruf steht, Anhänglichkeit, Zuneigung und Vertrauen zu befördern, oder einen Placebo-Wirkstoff…
Eines aber hat die Heidelberger Forschenden dann doch enttäuscht: Die netten Dinge, die sich die Paare sagen sollten, hatten keinen durchschlagenden Effekt. „Wir hatten uns davon ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Wundheilung erhofft“, sagt [Studienleiterin] Beate Ditzen. Doch die Wirkung war nur klein…«
In der "Studie", finanziert vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, heißt es:
»Einschränkungen
Zu den Einschränkungen gehört, dass die Heilung nur nach 24 Stunden und 7 Tagen bewertet wurde, was die Sensitivität einschränkt. Der Oxytocin-PAT-Effekt war nicht robust gegenüber dem Ausschluss von Fällen, die PAT-Einhaltung war unvollständig (68 %) und der Zeitplan für die Aufgaben war nicht standardisiert. Die Überzeugungen bezüglich der Gruppenzuordnung wurden nur indirekt bewertet, und es fehlten standardisierte Definitionen für die Messung der Intimität. Schließlich war die Stichprobe auf junge, gesunde, heterosexuelle Paare beschränkt, was die Verallgemeinerbarkeit einschränkt.«
Oxytocin wird üblicherweise zur Geburtseinleitung verwendet. In Deutschland wird es unter dem Namen Syntocinon vertrieben:

Siehe auch:

"Sie setzten 80 Paaren mit einem Vakuumsauger und Hitze vier Wunden in den Unterarm – 0,7 Zentimeter große Blasen, von denen sie auch noch die Haut abzogen. Dann gaben sie den Paaren Pflaster, ein Nasenspray und die Empfehlung mit auf den Weg, ihren Partnern bis zu dreimal täglich etwas Nettes zu sagen."
Neben der Reise der werten Autorin durch die Weiten des Absurdistan und dem Zweifel am mentalen Gesundheitszustand der Versuchsanordnung wählenden "Forscher", kommen dann doch konsequent Zweifel ob der angewandten Medizin auf. Sofern das Hormon weggelassen wird, könnte dies im Bereich der schamanenhaften Medizin eingeordnet werden. Die Beschwörungsformel, die die Testpersonen verwenden mussten, lassen sich sicher austauschen. Ggf. wären robuste Flüche in gesteigerter Lautstärke als Alternative in Betracht zu ziehen. Unter Umständen lohnt es sich auch für die sogenannte Arbeitsagentur, Umschulungen zum Fachschamanen in das Programm aufzunehmen. Allerdings dürfte dies dann auch Haftungsfragen nach sich ziehen. Dies totz des Zustands, dass die UN Menschenrechtsorganisationen sich leider als politisch handhabbar erwiesen haben.
Ob Kalle sich auch zur Studie äußert?
@Clarence O'Mikron
Das mutet zwar unsinnig an, man wird aber wieder aufmöhken wenn einer auf die Idee käme, es mit den Kranken- und Sträflinngsversuchen der Nazis zu vergleichen.
Den Hauch des Schwachsinns, welcher den beschriebenen Handlungen wie den erwähnten, als vergleichend anzuführen, wäre doch wohl "abwegig", oder nicht? – Das ist bestimmt eine "Vorsicht-Cancel-Falle". – Ganz schön raffiniert, diese Eigentorschützenkoenigges ! pas auf, pas auf 😉
Zitat:
"Dieser Text wurde mit der Unterstützung einer generativen künslichen Intelligenz erstellt…"
Was lernen wir daraus?
Wer die Hilfe "künstlicher Intelligenz" benötigt, muß geistig noch hinter der "künstlichen Intelligenz" zurückgeblieben sein.
Selbstmord ist kein würdevoller Tod.
Dreimal abgeschnitten – immer noch zu kurz!
Contergan wurde ebenso und auch über dieselben shwarzen Kanäle beworben. Was daraus geworden ist wissen wir.
@Erfurter: Nein. Jedenfalls nicht, wenn der gut recherchierte Wikipedia-Eintrag zutrifft. Danach wurde das Mittel trotz zahlreicher Hinweise auf schwere Nebenwirkungen sogar offiziell rezeptpflichtig. Die Eltern der zehn mißgebildet geborenen Kinder in der DDR hatten das Medikament übrigens schwarz aus dem Westen besorgt, in der DDR war es nicht zugelassen.
Interessant auch, daß mehrere Nazigrößen, die u.a. Menschenversuche in Auschwitz durchführten, nach dem Krieg für den Hersteller Grünenthal arbeiteten, s. https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCnenthal_(Unternehmen).
@aa, das Einzige was in Wikipedia der Wahrheit am Nächsten kommt sind Datum und Uhrzeit 😉
@Erfurter: Gute Wikipedia-Einträge dokumentieren ihre Quellen. Gute Arbeit damit überprüft sie. Das will ich Ihnen aber nicht zumuten, da Sie ohnehin alles bereits ohne jegliche Quelle beurteilen können…
@aa, meine Quellen sind Marx, Engels, Lenin, Stalin und 40 Jahre DDR.
Und ja, auch SFB und RiAS habe ich gehört. Falls Sie die Sendung im RIAS noch kennen: Die Hörerpostbestätigung jeden Samstag, mit Lord Knud. Endlose Listen mit Namen … Post aus der DDR. Hunderte Briefe und Postkarten jede Woche. Alles frei erfunden.