Al Capone läßt grüßen. Wird Selenskyj jetzt fallen gelassen?

100 Millionen US-Dollar, ver­un­treut in sei­nem unmit­tel­ba­ren Umfeld, sind kein Pappenstiel. Sondern ein Schlag ins Gesicht der Bevölkerung, die unter den rus­si­schen Angriffen auf die Infrastruktur lei­det, und eben­so eine Bloßstellung der west­li­chen Finanziers des Krieges. Gerade eine Woche ist es her, daß die EU Kiew beschei­nig­te, sein "Bekenntnis zum EU-Kurs unter Beweis gestellt und wich­ti­ge Reformen vor­an­ge­trie­ben" zu haben. Denkbar scheint, daß Selenskyj nun abser­viert wird, um aus der aus­weg­lo­sen poli­ti­schen und mili­tä­ri­schen Lage her­aus­zu­kom­men. Quelle: tages​schau​-pro​gres​si​ve​.ard​-mcdn​.de, 12.11.25

9 Antworten auf „Al Capone läßt grüßen. Wird Selenskyj jetzt fallen gelassen?“

  1. 100 Millionen Euro sind eher die Portokasse für die Akteuere des die nukrai­ni­sche Bevölkerung rasant redu­zie­ren­den Komiker-Regimes. 

    Es ist doch bekannt, dass die Ukraine der kor­rup­te­ste Staat Europas ist. Ohne Zuzahlung ging dort nie etwas, geht dort nichts und wird dort nichts gehen. In Sachen Korruption kann der oder die eine oder ande­re in der EU noch etwas ler­nen. Wahrscheinlich ist dies eine zwin­gen­de Voraussetzung, um in die EU auf­ge­nom­men zu wer­den. Die Ukraine hat die­sen Test mühe­los bestanden.

    1. O @Clarence!
      OK, Portokasse und Komiker-Regime … aller­dings bei­des nix nukraine-spezifisches.
      Woher ist "bekannt (…) dass die Ukraine der kor­rup­te­ste Staat Europas ist"?
      Vielleicht daher?
      https://​www​.trans​pa​ren​cy​.de/​c​p​i​/​c​p​i​-​2​024
      (bei aller berech­tig­ten Kritik?
      https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​K​o​r​r​u​p​t​i​o​n​s​w​a​h​r​n​e​h​m​u​n​g​s​i​n​dex ).
      Ich fin­de dar­auf min­de­stens 3 euro­päi­sche Staaten, die (noch) kor­rup­ter sind.
      Dass (auch) dort "ohne Zuzahlung (…) nie etwas" ging oder geht?
      (Bis auf das "nie": ein resi­gnier­tes Achselzucken).
      Dass aber: "dort nichts gehen [wird]"?
      Pessimistische Prognose, die, nimmt man das aus der media­len Wahrnehmung weit­ge­hend ver­schwun­de­ne nach(bürger)kriegsgeplagte (qua­si-NATO/EU-Protektorat) Bosnien-Herzegowina als mah­nen­des Beispiel, zutref­fen kann.
      Betrachtet man jedoch ein paar Jahrzehnte Nachkriegsdeutschland: eher nicht (es sei denn, man ver­all­ge­mei­nert dunk­le Gepflogenheiten bei Großprojekten)

  2. Selenskyj muss weg. Nur an der Begründung wird noch gefeilt. Korruption ist das Buzzwort, Skandal. Sensationelle Enthüllungen die der Verschleierung die­nen. Der Verschleierung der Funktionsweise eines Systems das Lenin schon vor 100 Jahren bestens beschrie­ben hat:

    Den moder­nen Kapitalismus, den Imperialismus.

  3. Was hat die "Bevölkerung, die unter den rus­si­schen Angriffen auf die Infrastruktur lei­det", in den Jahren 2014 bis 2022 unter­nom­men, als das ukrai­ni­sche Regime zusam­men mit NATO-Staaten die rus­sisch­spra­chi­ge Bevölkerung des Landes vor allem im damals ukrai­ni­schen Teil des Donbass bom­bar­dier­te. Die den Angriffen aus­ge­setz­ten Menschen waren so etwas wie die "Ungeimpften". Bei uns ging das Regime bis zu Inhaftierungen. Besser als Mord, möch­te man mei­nen. Wenn da nicht die Erfahrung aus der Vergangenheit der Menschheit und all der Hass der west­li­chem Regime wäre – und die Gegenwart, Beispiel Ukraine. Noch immer reden vie­le Ukrainer den Tod aller Russen her­bei, von den Irren unse­rer Kleptokratie mal ganz abge­se­hen. Umfängliche Berichte zu den Ereignissen gibt es von der OSZE. Details fin­det man bei­spiels­wei­se in dem Buch mit dem Titel "What I Saw in Ukraine: 2015–2022 – Diary of an International Observer" von Benoit Paré.

    Die 100 Millionen – ich bezwei­fel, dass es alles US-Dollar sind – sind wirk­lich nur aus der Portokasse. Zu nicht ganz so gewalt­sa­men Zeiten wer­den mit sol­chen Beträgen "Fahrradwege in Peru" gebaut. Mit gerin­ge­ren Beträgen finan­ziert unser Regime in Afrika Werke zur Spritzmittelherstellung – so die offi­zi­el­le Verlautbarung. Die Waschmaschinen müs­sen stets geschmiert wer­den, sonst funk­tio­niert das mit der Verteidigung der Demokratie nicht. Addiert man die Beträge aus all den Meldungen der Qualitätsmedien zusam­men, sind es locker meh­re­re hun­dert Milliarden Euro, die über das Projekt Ukraine flos­sen. Wo all das Geld nun ist, sol­len wir nicht erfah­ren, genau­so wenig wie die vie­len hun­dert Milliarden Euro, die von der EZB wäh­rend der letz­ten paar Jahre her­aus­ge­schleu­dert wur­den. Ein Teil davon dürf­te in den Aufbau eines tota­li­tä­ren Regimes in Brüssel gehen. Die Fantasien der Leyen als Vertreterin einer kri­mi­nel­len Bande ken­nen kei­ne Grenzen, vom Spritzmitteleinsatz, dem digi­ta­len Zentralbankgeld, der Überwachung aller Bürger, der eige­nen Wehrmacht bis hin zum eige­nen Geheimdienst. Allein von dem gestoh­le­nen rus­si­schen Vermögen in der EU, das mal 300 Milliarden Euro betra­gen soll­te, sind nur noch 140 Milliarden Euro übrig. Wo ist der Rest? Die Russen wer­den alles zurück for­dern und wir Bürger dür­fen letzt­end­lich für die Verbrechen "unse­rer Kleptokratie" aufkommen.

    Schließlich sind da noch die exor­bi­tan­ten Schulden, die soge­nann­te "Eliten" – sprich Kriminelle – in unse­rem Namen auf­ge­nom­men und unter den Strippenziehern ver­teilt haben. Klar, dass die "Eliten" der Politbüros von der Beute einen Anteil erhiel­ten und so ist das noch immer, egal ob in der Waschtonne, Brüssel, Berlin oder Kiew. Sie alle gehen über Leichen. Wer glaubt, dass die super­rei­chen Strippenzieher Millionen von ukrai­ni­schen Männern opfern und uns wie Menschen mit Rechten behan­deln, soll­te sich noch ein­mal über­le­gen, wel­chen Wert das Grundgesetz wäh­rend der Inszenierung der "Corona-Pandemie" hat­te – weni­ger als eine Rolle Scheißpapier.

    Noch zwei Details, die in der Berichterstattung über die Angriffe auf die Energieversorgung kei­ne Beachtung fin­den. Die ukrai­ni­schen Streitkräfte sind trotz all der Vorbereitung und lau­fen­der Unterstützung durch die NATO-Staaten die Energieversorgung in Russland wirk­sam zu beein­flus­sen. In der Tat wird nur die rus­si­sche Bevölkerung in klei­nen Orten oder Stadtteilen für Stunden und Tage beein­träch­tigt und gefähr­det. Unsere Maulhuren fei­ern jedes die­ser Ereignisse als Erfolge. Die rus­si­schen Streitkräfte grei­fen seit Herbst 2022 die ukrai­ni­sche Energieversorgung an. Anfangs hieß es, es ging um Vergeltung für ukrai­ni­sche Angriffe, was zwar pass­te, aber den­noch nicht der Wahrheit ent­sprach. Es geht dar­um, dass für die rus­si­schen Streitkräfte die Kontrolle über die Energieversorgung ein Schlüssel zur Bekämpfung der ukrai­ni­schen und west­li­chen Streitkräfte (in fal­schen Uniformen) ist. Die Zerstörung eines ein­zel­nen Kraftwerks bedeu­tet noch lan­ge kei­ne Kontrolle. Nach ein paar Tagen, wenn nicht gar Stunden ist das Kraftwerk wie­der ein­satz­be­reit. Es geht dar­um, die gesam­te Energieversorgung nach Belieben dau­er­haft aus­zu­schal­ten. Das haben die rus­si­schen Streitkräfte geprobt und vor einer Woche erst­ma­lig erfolg­reich erreicht. Es gibt noch zwei Punkte, die aus rus­si­scher Sicht noch nicht geklärt sind, näm­lich die bei­den ver­blei­ben­den ukrai­ni­schen Kernkraftwerke und die Versorgung aus dem Westen (ein­schließ­lich Ungarn). Deshalb waren nun jener Teil des Stromnetzes Ziel der Angriffe, der zur Versorgung (!) der Kernkraftwerke dient. Ohne die kann man kein Kernkraftwerk sicher betrei­ben. Letztendlich wer­den bei­de Kernkraftwerke abge­schal­tet wer­den müs­sen, wenn man (im Westen der Ukraine) kei­ne Katastrophen ris­kie­ren möch­te. Und wenn dann die gesam­te Energieversorgung in der Ukraine auf Befehl von den rus­si­schen Streitkräften abge­schal­tet wer­den kann, bricht alles in der Ukraine zusam­men. Dann kommt die letz­te gro­ße Offensive der rus­si­schen Armee. Dann wird Odessa ein­ge­nom­men, die Verbindung zu Transnistrien erreicht (wir erin­nern uns an ukrai­ni­sche Drohungen gegen Transnistrien), die Ukraine vom Schwarzen Meer getrennt, die "Demokratie à la EU" in Kiew been­det und ein Staat für all die Russenhasser im Westen der Ukraine eingezäunt.So viel zu den "Reformen", die die Qualitätsmedien nun in Aussicht stellen.

    1. @Peter Pan, "Fahrradwege in Peru" ist nur ein Synonym für Seltene Erden. Und natür­lich die sog. Schürfrechte mit denen ja schon gehan­delt wird bevor die Claims abge­steckt sind.

      Nurmalso neben­bei. Im Übrigen geht es im Ukraine-Krieg nicht um Rohstoffe die sich in der Ukraine befin­den son­dern um Rohstoffe die sich in den Donbass-Republiken und auf rus­si­schem Staatsgebiet befin­den. Die Ukraine ist längst auf­ge­teilt, 80% ukrai­nisch-land­wirt­schaft­li­cher Nutzlächen befin­den sich in den Händen aus­län­di­scher Besitzer, dank Jelzin und Gorbatschow.

      1. Drei Ereignisse habe ich vorhergesagt:
        1) Die Russen wer­den ihr von der EU gestoh­le­nes Vermögen zurück fordern.
        2) Die bei­den ukrai­ni­schen Kernkraftwerke wer­den abgeschaltet.
        3) Die Russen wer­den bis nach Transnistrien vor­sto­ßen und dabei Odessa einnehmen.

        Dafür braucht man kei­ne Glaskugel. Im Gegenteil, man muss den gan­zen Tag vor der Glotze hän­gen, um noch zu glau­ben, dass die­se Ereignisse nicht gesche­hen werden.

  4. Frage ist, ob und wie sich dann etwas ändern könn­te. Unter Kriegsrecht sind Wahlen in der Ukraine nicht mög­lich, soweit ich weiß. Und ob sei­ne Nachfolger der Ukraine und dem Ende des Krieges dien­li­cher sein wür­den, ist eben­so frag­lich. Es gibt zu vie­le die sich eine mili­tä­ri­sche Auseindersetzung her­bei­zu­seh­nen schei­nen. Sonst wür­den sie nicht die Backen so auf­bla­sen. Und sowie­so will Deutschland füh­ren. Daran müs­sen die BürgerInnen die­ses Landes hier­zu­lan­de etwas ändern. Nicht zuletzt ist zu erwäh­nen, daß auch die Rechtsextremen Korruption anpran­gern und dadurch Stimmen gewin­nen. Dass die rechts­extre­men Regierungen selbst zu den Korruptesten gehö­ren, wird ausgeblendet.

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