Sie kriegen nichts auf die (Panzer-)Kette, können inzwischen weder Auto noch Bahn, versenken Quadrillionen in ukrainischen Schützengräben, lassen die Zahl der auf Almosen der "Tafeln" angewiesenen Menschen auf 1,5 Millionen anschwellen, verabschieden sich selbst von Relikten eines Sozialstaates und demokratischen Gepflogenheiten, aber machen dicke Backen bei der Vorbereitung des nächsten Krieges.

Im erstgenannten Kommentar des "FAZ"-Herausgebers Berthold Kohler heißt es:
»… Wer nicht bereit ist zu einer Unterwerfung, die von der AfD, der Linkspartei, Orbán und anderen als Verständigung verkleidet wird, muss alles tun, um Putin vor An- und Übergriffen auf das NATO-Gebiet abzuschrecken…«
Wieder wird überdeutlich, daß der angestrebte Krieg auch einer gegen den inneren Feind ist, wobei in bewährter Manier links und rechts gleichgesetzt werden. Was tut es zur Sache, daß sie sich in Fragen wie Wehrpflicht, Hochrüstung und US-Angriffen nicht nur marginal unterscheiden. Selbst Sozialdemokraten gehören bei diesem irrationalen Blick aus der militaristischen Blase zu den Vaterlandsverrätern:
»… Doch während Moskau schon für den nächsten Krieg rüstet, stemmen sich in Berlin Sozialdemokraten immer noch gegen die möglichst schnelle Wiedereinsetzung der Wehrpflicht und Unionspolitiker gegen eine allgemeine Musterung. So schreckt man Putin nur bedingt ab.«
Im zweiten Artikel meint Stahlhelmer Peter Carstens:
»Der Generalinspekteur der Bundeswehr hat bei einer Tagung der militärischen und zivilen Spitzen deutscher Sicherheitsbehörden dringlich dazu aufgefordert, Deutschland und die NATO umfassend auf einen kommenden Krieg mit Russland einzustellen…
Breuer sprach über den „Krieg der Zukunft“, der nicht nur anders sei als frühere, sondern gleichzeitig in allen Dimensionen. Eindringlich verwies der oberste Soldat der Streitkräfte darauf, dass dieser Krieg bereits jetzt in Teilen geführt werde, „wir leben in der dämmrigen Übergangszeit“. Es gelte, rasch zu handeln…«
In einer Videoschalte zur Bundeswehrtagung kam auch Fritz Merz zu Wort:
»…Merz bekräftigte: „Wir wollen die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in der Europäischen Union machen, wie es einem Land unserer Größe und Verantwortung angemessen ist“, und „dabei haben wir keine Zeit zu verlieren“. Deutschland müsse „schnellstmöglich verteidigungsfähig werden“.
Der Kanzler forderte die Generalität und die Spitzenbeamten der Bundeswehr auf: „Dabei kommt es ganz besonders auf Sie als Führungskräfte an, damit aus unserem Anspruch Wirklichkeit wird.“ Merz sagte: „Denken Sie außerhalb bisheriger Kategorien, entledigen Sie sich von zu langsamen und komplexen Arbeitsabläufen. Den Bedrohungen von heute können wir nicht mit den Verwaltungsvorschriften von gestern begegnen.“…«
Bürokratieabbau bei der Bundeswehr, Panzer müssen nicht mehr zum TÜV, Qualitätskriterien werden zum Glück auch hier zurückgeschraubt. Die Spitzenbeamten der Bundeswehr können, was nicht schießende Gewehre, untauchfähige U‑Boote und abstürzende Kampfflugzeuge angeht, auf eine lange Tradition zurückblicken, die die der Bahn in den Schatten stellt. Da die Führungskräfte beim Militär so befähigt und realitätsresistent sind wie die wirtschaftliche Elite allgemein, könnte man sich erleichtert zurücklehnen und zusehen, in welchem BER-Tempo die neuen Kasernen entstehen und der "Fachkräftemangel" der Bundeswehr angegangen wird. Das überaus Ärgerliche ist allerdings, daß sich in Deutschland wie in den USA der politische Fokus auf blindwütiges ideologisches Handeln verlegt, das nicht nur die eigenen wirtschaftlichen Grundlagen massakriert, sondern einen Sozialcrash ohnegleichen organisiert in dem Wahn, Russen und/oder Chinesen es mal so richtig zu zeigen.
Auch der dritte Artikel stammt aus der Feder von Peter Carstens.
»Die deutsche Marine bekommt mehr Durchblick mit dem ersten neuen Seefernaufklärer aus den USA. Er soll U‑Boote orten und bekämpfen. Die Grünen sprechen von einem Ablenkungsmanöver…«
Da mag man noch so die Nase rümpfen über den rüpeligen Trump; wenn es um die Festigung der Abhängigkeit von den USA geht, ist die Bundesregierung einer der verläßlichsten Abnehmer von überteuertem Frackinggas wie von Militärgerät.
»Die Flugzeuge sollen eine wesentliche Unterstützung für die NATO-Verteidigung im hohen Norden leisten, wo sie sich vor allem der Ortung atomar betriebener russischer U‑Boote widmen können, die mit ihrer Reichweite und Bewaffnung auch amerikanisches Territorium potentiell bedrohen. Auch U‑Boote der inzwischen größten Marine der Erde, der chinesischen, sollen aufgeklärt werden, sofern sie sich in den genannten Gewässern bewegen…
Das Eintreffen der ersten Poseidon fand in Anwesenheit von Pistorius und des Befehlshabers der Flotte und Unterstützungskräfte, Vizeadmiral Axel Deertz, statt. Die bereits bestellten Maschinen im Wert von 3,1 Milliarden Euro sollen bis 2028 geliefert werden. Es wird erwogen, weitere vier P‑8A-Flugzeuge zu bestellen. Deutschland hatte ursprünglich gemeinsam mit Frankreich einen Airbus-Nachfolger der propellerbetriebenen, reichweitenstarken Breguet Atlantic entwickeln wollen.
Weil diese Altflugzeuge in der Marine ausgemustert wurden, mussten gebrauchte niederländische Aufklärer beschafft werden. Das deutsch-französische Projekt lief aber, wie andere Rüstungsvorhaben zwischen Paris und Berlin, nur schleppend. Daher entschloss sich die Bundesregierung 2021 zum Kauf der amerikanischen P‑8A, die auf der Basis einer Boing 737 gebaut wird.
Die Verteidigungspolitikerin Sara Nanni von den Grünen begrüßte die Anschaffung, kritisierte aber die Begrüßungsfeier als Ablenkungsmanöver von den immer größer werdenden Problemen mit der Umrüstung des Heeres auf Digitalfunk…«
So klingt Ihrer Majestät Opposition.

"Wer nicht bereit ist zu einer Unterwerfung …"
Es ist schon erstaunlich, wie unverblümt manche Leute ihre geheimen Wünsche offenbaren.
Naja, wir sind so gut durch die Pandemie gekommen, da werden wir doch wohl dieser Putinbedrohung den Garaus machen können.
Gegen die neuen Waffenvarianten Russlands wird man die Impfstoffe zügig anpassen müssen.
Der Ausnahmezustand soll herrschen, buchstäblich.
Der Ausnahmezustand hat seine eigenen Gesetzmäßigkeiten.
https://archive.ph/kJw7g#selection-1363.569‑1369.65
The Atlantic: The World Dick Cheney built
by James Mann (2020)
„Cheney hatte einen Großteil seiner Karriere damit verbracht, die Beschränkungen der präsidialen Befugnisse aufzuheben. Für ihn bedeutete die „neue Ära“ nach dem 11. September Folgendes: Die Beschränkungen waren aufgehoben. Die Grenzen, die der CIA, der National Security Agency, dem FBI und dem Justizministerium auferlegt worden waren, sollten nicht mehr gelten; die Bush-Regierung sollte bei der Verfolgung ihrer Gegner mit allen Mitteln vorgehen."
Die Antizipation des Ausnahmezustandes "Kriegsfall" ist der Ausnahmezustand. Präventiv sind "die Beschränkungen aufgehoben", das heißt: aufzuheben, zu enthemmen.
"Alle Dimensionen" sind zu reformieren.
Auch wenn der "Krieg" kalt bleibt. Der "innere Feind" ist jedenfalls zu bekämpfen, niederzuhalten.
Der "innere Feind" ist ein Krimineller, kein Oppositioneller.
Die "innere Feindschaft" ist ein Gedankendelikt.
Der "innere Feind" delegitimiert den Staat, die Souveränität, die rechtmäßige Herrschaft über die Regierten.
Zugleich ist die Souveränität die Existenz des Staates in der Außenwelt.
Die Souveränität ist das Existenzrecht eines Staates, die er im Inneren und im Außen verteidigt, sogar ausweitet.
Die Menschen in Deutschland werden nicht Arbeitssklaven, versklavt, sondern Arbeiter und Soldaten, Arbeitersoldaten und Soldatenarbeiter.
Wehrkraftzersetzung delegitimiert die Herrschaft, die über die Zukunft bestimmt, wobei die Zukunft drohende Gewalt ist.
Eine Gewaltandrohung wird mit Gewalt abgewendet.
Wer zum Gewaltverzicht aufruft, tut der Gewalt Abbruch, auf die der Staat das Monopol hat. Der Staat wird gewalttätig gegen die Gefährder, Störer, seines Monopols.
Die Gewalt ist notwendig, um die Menschen zu mobilisieren und Mobilisierung bedeutet Verwertung des Kapitals.
Deutschland ist ein Kapitalstandort oder kaputt.
"Anspruch und Wirklichkeit"
"wie es einem Land unserer Größe und Verantwortung angemessen ist"
Man könnte fast meinen, er ist wieder da…
Nur handelt es sich bei diesem Zappel-Ph… ääh, ‑Fritze nur um eine Sprechpuppe, von dem kam noch nie etwas wirklich Eigenes.
Aber das sind halt genau die technokratischen und willfährigen
Erfüllungsgehilfen, die gebraucht werden, um den ganzen Wahnsinn auf die Spitze zu treiben.
Da ist der Begriff vom Hohlraumgeschoss ziemlich passend…
Insbesondere wenn Deutschland v.a. US amerikanische Interessen bedient kann Deutschland auch schnell. So bspw. die FrackinggasAndockstationen. Oder auch das Tempo mit den Test- und Impfzentren und vor allem die gesundheitsschädlichen Praktiken mit Masken und Desinfektionsmitteln komplett wirklichkeitsfremd durchgesetzt wurden und von der Bevölkerung weitgehend mitgetragen. Das ging innerhalb weniger Monate. Ich würde sie daher nicht unterschätzen.
" .… wobei in bewährter Manier links und rechts gleichgesetzt werden. "
Weil sie den Unterschied nicht kennen. Vermutlich weil es ihnen völlig "Wurscht" ist. – Politik halt! – Hat gezwungenermaßen was "liberales". Da liegt wohl das Problem dieser "Kreise", will ich wohl meinen. Wohl.
Ob "angestrebt" oder nicht. (Der Krieg) Es steuert darauf hin. Bloß, ob so wie zu erwarten, bleibt abzuwarten. Das kann erstens auch anders kommen, und zweitens als erwartet. In Anlehnung an eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens.
>> Wieder wird überdeutlich, daß der angestrebte Krieg auch einer gegen den inneren Feind ist,
Ja sicher, das hat doch die Geschichte der Menschheit gezeigt:
Der größte Feind des kapitalistischen Staates ist das werktätige Volk. Damit ist Krieg nur eine andere Art von Klassenkampf.
"Berliner Wissenschaft darf das Militärische nicht ausgrenzen"
Technologien aus der Verteidigungsforschung – etwa Drohnenabwehr, Satellitenkommunikation oder Energieversorgung – hätten schließlich auch zivile Schutzfunktionen. Gerade Berlin habe eine besondere Verantwortung, so Kiesewetter: "Die Hauptstadt muss sich auch gegen äußere Bedrohungen schützen – etwa Drohnen, Cyberangriffe oder Stromausfälle, wie zuletzt im Südosten der Stadt.
Die TU Berlin sieht sich in einer anderen Tradition: Es dürfen keine militärisch relevanten Aufträge oder Zuwendungen angenommen werden. Im Zweifel müssen Forschende nachweisen, dass ihr Projekt nicht primär militärischen Zwecken dient. Eine Lehre, die die Hochschule aus ihrer Rolle in der Kriegsforschung während des Zweiten Weltkriegs gezogen hat.
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https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2025/11/berlin-falling-walls-science-summit-forschung-ruestung-kuenstliche-intelligenz.html
@Forschende haben herausgefunden daß der Flug jeder Rakete, jeder Drohne, jeder Kanonenkugel, jeder Granate, jeder Fliegerbombe physikalischen Gesetzen folgt.