
»Mit dieser Wahl dürfte es sich die Jury des Westfälischen Friedenspreis nicht leicht gemacht haben. Nachdem in den vergangenen Jahren unter anderem die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer und der französische Politiker Emmanuel Macron ausgezeichnet wurden, soll der mit 100.000 Euro dotierte Preis im kommenden Jahr an das Militärbündnis Nato und dessen Generalsekretär Mark Rutte verliehen werden. Rutte ist seit Oktober 2024 im Amt und war zuvor 14 Jahre Ministerpräsident der Niederlande…
„Mit der Auszeichnung des Nato-Bündnisses würdigen wir eine Institution, die in einer Zeit globaler Unsicherheit Verlässlichkeit schafft, Partnerschaft fördert und Frieden durch Stabilität ermöglicht“, erklärt Reinhard Zinkann, der Vorsitzende der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL), die den Preis vergibt.
Abgestimmt haben eine Jury, in der unter anderem Spitzenpolitiker wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD), Cem Özdemir (Grüne) berufen wurden. Dazu gehören zudem Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft wie Georg Friedrich Prinz von Preußen (Chef des Hauses Hohenzollern), Reinhard Zinkann (Geschäftsführer Miele) und auch Jens Weidmann (ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank) sitzen…«
wiwo.de (5.11.25, Hervorhebung von mir)

Gibt es eigentlich irgendeine populären Auszeichnung, die man heutzutage als vernünftiger Mensch mit einem infinitisemalen Rest von Selbstachtung noch annehmen könnte?
Nach den inflationären Selbstbeweihräucherungen der Impfprediger in den Coronajahren, und gegenwärtig dem inzestuösen Schulterklopfen der Kriegstreiber?
Vermutlich. Allerdings fällt mir gerade keiner ein.
Westfälischer Frieden? Nun, ein Blick in die Geschichte zeigt, daß auch nach 1648 die Kriege weitergingen. Deutschland war in 365 Kleinstaaten zersplittert, die Franzosen und auch die Schweden kamen und gingen und das Deutsche Volk, von 1618–1648 auf ein Drittel zusammengeschrumpft, wurde weiter ausgeplündert und ins Elend gestürzt.
DAS! verstehen die unter Frieden.
Evi Denz TrustedFlagger™️ HateAid™️
@ElefantImRaum2
1h
Zum Narrativ “Landesverrat”
“Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen.
Später war es zu spät.
Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird.
Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist.
Man muss den rollenden Schneeball zertreten.
Die Lawine hält keiner mehr auf.”
(Erich Kästner)
Nov 7, 2025 · 6:56 AM UTC
https://nitter.net/ElefantImRaum2/status/1986689130043003063#m
Warum schweigen die Lämmer?
https://youtube.com/watch?v=-kLzmatet8w
Die einzig angemessene Reaktion auf die klassisch-ideologische Verleihung von Auszeichnungen und Preisen, egal welcher Art, ist ein müdes "Ach so.". Die sogenannten Eliten können sich gerne gegenseitig Preise bis zum Abwinken verleihen, es interessiert schlicht nicht. Je früher die nicht zur sogenannten Elite gehörende Menschheit dies erkennt, desto besser.
Genau O'Mikron. Auch die Protagonisten des Westfälischen Frieden's (1648 Münster und Osnabrück) haben sich nur selbst gefeiert. Die Liste der Namen finden Sie in Wikipedia. Vorsicht: Kotz-Risiko.
Soll man das nun als Zeichen der Stärke ("Wir tun es, weil wir es können und niemand hindert uns") oder als Zeichen des Zerfalls mit dem Symptom immer aberwitzigerer Propaganda, ähnlich wie zum Ende des 2. Weltkriegs, ansehen?
Ich tendiere zur zweiten Sichtweise. Allerdings weiß leider niemand, was bei diesem Zerfall alles noch mit in den Abgrund gerissen wird.
Wenn die Lächerlichkeit und Absurdität der Preisverleihungen ein Indiz für den Zustand unseres Staates und seiner Funktionsträger ist, dann müssen wir das Schlimmste befürchten.
Da kommt mir der altbekannte Dialog von Waldorf und Statler in den Sinn :
"Ich gehe jetzt zum Zahnarzt."
"Aber das tut doch weh !"
"Aber nicht so weh wie das hier…"
Jetzt tanzen alle Puppen…