Vielleicht wollen sie nur vermeiden, einem Angriff der US-Army zum Opfer zu fallen. Andere Erklärungen für den Verzicht, die wirtschaftlichen Interessen des deutschen Kapitals zu vertreten, sind schwer zu erkennen.

»Gedacht war es als diplomatisches Mega-Ereignis. Wenn sich am 9. und 10. November die Europäische Union sowie die Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (Celac) in Santa Marta in Kolumbien zum Gipfel versammeln, repräsentieren sie eine Milliarde Menschen und 21 Prozent der globalen Wirtschaftskraft.
Teilnehmen wollte auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), doch nun hat er zum Verdruss der Gastgeber kurzfristig abgesagt. Merz bricht zwar an diesem Donnerstag nach Südamerika auf, allerdings zu einer Auftaktveranstaltung der Staats- und Regierungschefs vor dem UN-Klimagipfel im brasilianischen Belém. Die von dort geplante Weiterreise nach Kolumbien sagte er ab und wird nun von Brasilien zurück nach Deutschland fliegen…
Inzwischen droht ein großes Scheitern der Veranstaltung, auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen soll laut kolumbianischen Angaben abgesagt haben. Hintergrund der Abwesenheit der wichtigsten europäischen Politiker sei die Sorge, US-Präsident Donald Trump zu verärgern, hieß es von kolumbianischer Seite…
Besonders China investiert hohe Summen in Mittel- und Südamerika, baut Flughäfen, Straßen, Eisenbahnlinien – und sichert sich im Gegenzug Zugriff etwa auf Öl, Gas und Rohstoffe wie Lithium. Merz setzt gerade mit der Region zudem auf eine rasche Ausweitung von Handelsabkommen, irritierte aber beim jüngsten EU-Gipfel, als er den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Bolivien, Paraguay, Uruguay) verkündete, obwohl die endgültige Einigung noch aussteht.«

China investiert? Nein. Investieren tun höchstens chinesische Oligarchen. Dasselbe Gesockse wie deutsche Oligarchen. Nichts weiter als eine Horde Spekulanten und Betrüger deren Kapitalerträge auf der Aneignung gesellschaftlichen Eigentums beruhen.
@ Erfordia Vicia Faba: Das chinesische System ist ein wenig komplizierter. Ein chinesischer Oligarch kann steinreich werden und sein. Er darf nur eines nicht: Sich (deutlich) in die Politik einmischen. Im Wertewesten ist es umgekehrt: Die Oligarchen haben das politische System mit den zugehörigen Staaten okkupiert und diktieren die zu treffenden Maßnahmen. Postdemokratie.
Man kann nun ewig debattieren, ob die "westliche" Variante oder die chinesische Variante "besser" ist.
>> Ein chinesischer Oligarch kann steinreich werden und sein. Er darf nur eines nicht: Sich (deutlich) in die Politik einmischen
Da irren Sie sich mächtig gewaltig O'Mikron. Denn auch der Staat China vertritt deren Interessen und nicht etwa die Interessen des chinesischen Volkes.
@Erfordia…: Des werktätigen Volkes. So viel Zeit muß sein. Steht schon im Capitol…
Ooops @aa, da haben Sie natürlich recht, danke für die Correcture 😉
PS: Ein Unternehmer aus Erfurt hat mir mal verraten: Je mehr Angestellte Du hast, desto mehr kannste ausbeuten.
Trump? Mag sein. Allerdings sind die Ansichten in der Beihilfe zum Völkermord in der Sache palästinensisches Volk ebenfalls eklatant. Der Unterschied: Einige bezeichnen den Völkermord exakt als das, was er ist. Andere liefern Waffen und labern vom sogenannten Selbstverteidigungsrecht des Besatzers Israel gegen die von ihm besetzten (und in Annexion befindlichen) Gebiete. Kann es einen größeren Gegensatz geben?
Zur Intelligenzverhöhnung durch das in Deutschland und der EU handelnde politische Personal braucht es (leider) keiner weiteren Worte.
Einmischung in die inneren Angelegenheiten und von Selbstverteidigungsrecht faseln.