Alles relativ. Unterschenkel und Beine amputiert

Ein Viertel der gemel­de­ten medi­zi­ni­schen Behandlungsfehler wer­den als sol­che aner­kannt. dpa macht dar­aus eine Erfolgsgeschichte:

dpa /​stern​.de (30.10.25)

»… Gutachter des Medizinischen Dienstes Nord (MD Nord) haben in Schleswig-Holstein und Hamburg im ver­gan­ge­nen Jahr mehr als 200 Behandlungsfehler bestä­tigt. In fast einem Viertel (23,5 Prozent) der ins­ge­samt 910 im Auftrag der Krankenkassen erstell­ten Gutachten wur­de ein Zusammenhang zwi­schen Behandlungsfehlern und gesund­heit­li­chen Schäden belegt, wie der MD Nord berich­te­te. 2023 hat­te die­ser Wert noch bei 25,4 Prozent und 2022 bei 26,4 Prozent gele­gen. Allerdings wur­den den Krankenkassen im ver­gan­ge­nen Jahr mehr Verdachtsfälle gemel­det… „Alles rela­tiv. Unterschenkel und Beine ampu­tiert“ weiterlesen

Abarthig

»… gegen die beson­ders gefähr­li­chen Formen A, C, W und Y soll geimpft wer­den. 90 Prozent der Meningitisfälle hier­zu­lan­de wer­den von Erregern der Gruppen B und C ver­ur­sacht.
Die Erkrankungen kom­men sehr sel­ten vor… Die Zahlen sind rück­läu­fig, vor allem Erkrankungen mit der Untergruppe C…«

Das Spritzgut wird "noch ein paar Monate" auf sich war­ten las­sen, ob die Krankenkassen bezah­len, ist offen. GSK, Sanofi, Pfizer – alle sind wie­der dabei. Das RKI agiert wie gewohnt:

„Abarthig“ weiterlesen

Kein Klimawandel

abge​ord​ne​ten​watch​.de (24.10.25)

»Was gesche­hen ist:
Im Frühjahr 2025 deck­te die ZEIT auf: Die Software-Tochter Blackned von Rheinmetall hat­te sie­ben Bundestagsabgeordneten im Vorfeld der Bundestagswahl Unterstützung im Wahlkampf ange­bo­ten. Das Unterstützungsangebot an einen ach­ten Abgeordneten hat­te die­ser aus­ge­schla­gen. Das Rüstungsunternehmen sprach dabei bewusst Mitglieder des Haushalts- und Verteidigungsausschusses an, die wenig spä­ter im Bundestag über einen Rüstungsauftrag ent­schie­den, von dem Blackned pro­fi­tier­te… „Kein Klimawandel“ weiterlesen

"Die Branche hat sich für eine Selbstregulierung entschieden"

Am Beispiel des däni­schen Arzneimittelherstellers Novo Nordisk zeigt die "NYT" auf, wie der Konzern Ethikkommissionen (insti­tu­tio­nal review boards) instru­men­ta­li­siert, an denen er finan­zi­ell betei­ligt ist. Dessen "Abnehmspritzen" wer­den auch in deut­schen Medien redak­tio­nell beworben.

nyti​mes​.com (4.10.25)

»Wie Private Equity die Ethik der Arzneimittelforschung über­wacht Viele Arzneimittelstudien wer­den von Unternehmen geprüft, die Verbindungen zu den Arzneimittelherstellern haben, was Bedenken hin­sicht­lich Interessenkonflikten und der Patientensicherheit auf­wirft„"Die Branche hat sich für eine Selbstregulierung ent­schie­den"“ weiterlesen