Endlich eine gute Atomwaffe!

Er kriegt sich kaum ein vor Begeisterung, der "Korrespondent für Innovation, Netzwelt und IT" der "Welt". Anders als bei dem mit Sanktionen beleg­ten Atomprogramm des Iran han­delt es sich hier um Wünschenswertes, geht es doch gegen China und Nordkorea.

welt​.de (28.10.25)

»Mit der „Hyunmoo‑5“ hat Südkorea erst­mals eine Rakete ent­wickelt, die als Abschreckungswaffe gegen Nordkoreas Atom-Ambitionen dient. Analysen der tech­ni­schen Daten zei­gen: Die Waffe ist auch eine sub­ti­le Botschaft an Donald Trump – und ein gro­ßer Schritt zur Atommacht… „Endlich eine gute Atomwaffe!“ weiterlesen

"Sicherstellen, dass die Impfstoffe sicher in die Arme der Kinder gelangen"

Die "Süddeutsche Zeitung" bleibt ihrem Ruf als Pharma-PR-Firma treu. Der Begriff "Fehlinformationen" ist tat­säch­lich ange­bracht. Es gibt auch eine gute Nachricht.

sued​deut​sche​.de (28.10.25)

»… SZ: Frau Nishtar, zuletzt lief es ziem­lich gut für die Organisation. Im ver­gan­ge­nen Jahr haben die von Gavi unter­stütz­ten Impfungen 1,7 Millionen Leben geret­tet – das ist ein Rekordergebnis. „"Sicherstellen, dass die Impfstoffe sicher in die Arme der Kinder gelan­gen"“ weiterlesen

Achtjähriger Junge zu Recht getötet

Mehr als 200 Medienschaffende wur­den seit dem 7.10.23 im Gazastreifen getö­tet, dazu kom­men meh­re­re Hundert Familienangehörige. Vor gut einer Woche traf ein Angriff der israe­li­schen Armee einen Techniker und einen Achtjährigen. Zumindest die Tötung des Technikers ist für die deut­schen "Qualitätsmedien" in Ordnung, da er Mitglied der Hamas gewe­sen sei. "Das ZDF begrüßt, dass die israe­li­sche Armee der Bitte nach­ge­kom­men ist, die Identität des getö­te­ten Mitarbeiters der Produktionsfirma PMP in Gaza zu klä­ren", lau­tet die dür­re Erklärung des Senders. Ausgerechnet die Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands erklärt "Die Tatsache, dass der getö­te­te Techniker Mitglied der Hamas war, lässt den Angriff in einem neu­en Licht erschei­nen" (faz​.net 28.10.25).

Selbst wenn man den Behauptungen der israe­li­schen Armee Glauben schen­ken will, blei­ben die geziel­ten Angriffe auf Medienschaffende eben­so wie die auf Krankenhäuser Kriegsverbrechen. Sich die­ser ein­fa­chen Erkenntnis zu ver­schlie­ßen, erfor­dert die deut­sche Staatsräson.