»…Am Mittwoch gegen 17 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass im Südosten von Erding eine verdächtige Person unterwegs ist – in Tarnkleidung und mit einem Gewehr bewaffnet. Daraufhin schickte die Einsatzzentrale ein Großaufgebot an Einsatzkräften in den Stadtteil Altenerding, auch ein Hubschrauber war im Einsatz.
Dann der folgenschwere Irrtum: Was die Polizeibeamten offenbar nicht wussten – bei dem bewaffneten Mann in Tarnkleidung handelte es sich um einen Bundeswehrsoldaten, der an der Großübung "Marshal-Power" teilnahm. Die Soldaten wiederum hielten das Anrücken der Polizei für einen Teil des Trainings-Szenarios und eröffneten das Feuer mit Manövermunition. Diese Art von Munition gibt aber nur einen Knall von sich und keine Projektile. Die Polizei, die einen echten Angriff vermutete, erwiderte mit scharfen Waffen. Dabei erlitt ein Soldat einen Streifschuss und wird leicht verletzt.«
br.de (23.10.25, Hervorhebungen von mir)
Das "Zusammenwirken im rückwärtigen Raum" klappt schon in Friedenszeiten nicht:

»... Während der Marshal Power-Übung übernehmen die Feldjäger daher, immer wieder Schulter an Schulter mit den zivilen Kräften, Aufgaben wie:
- den Schutz kritischer Infrastruktur, zum Beispiel des Kernkraftwerks Isar 2,
- die Bekämpfung illegalen Waffenhandels und die Festsetzung irregulärer Kräfte,
- das Aufspüren von Waffenlagern,
- Tatortarbeit,
- Verkehrslenkung.
Auch die Abwehr gegnerischer Drohnen sowie das Trainieren der eigenen Fähigkeit zum Einsatz von Drohnen gehören natürlich zum Übungsszenario. All dies passiert in Form einer sogenannten freilaufenden Volltruppenübung. Also nicht auf einem Truppenübungsplatz, sondern im öffentlichen Raum mitten in einer Region, in der das zivile Leben weitergeht. So trainieren die Soldatinnen und Soldaten realitätsnah die Abläufe, die im Ernstfall über Handlungsfähigkeit der Bundeswehr und Sicherheit der Bevölkerung und eingesetzter Truppen entscheiden…
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste arbeiten bei Marshal Power eng mit den Feldjägern, der Militärpolizei, zusammen…«

Eigentlich sollte mit der Übung, die inzwischen fortgesetzt wird (br.de, 24.10.25), die Bevölkerung daran gewöhnt werden, daß die Bundeswehr im Inneren eingesetzt wird. Damit wollte man anknüpfen an die Inszenierung der "Corona-Hilfen". Vielleicht darf man hoffen, daß dieser Vorfall einigen Menschen die Augen öffnet und sie sehen, wie die Militarisierung auch ihnen schadet.

Zitat:
"Vielleicht darf man hoffen, daß dieser Vorfall einigen Menschen die Augen öffnet und sie sehen, wie die Militarisierung auch ihnen schadet."
Zwar sehr wünschenswert, jedoch leider unwahrscheinlich.
Es ist überaus nett, wenn Uniformierte mit Waffen an jeder Ecke stehen. Und so muss man sich die Zukunft dieses Staates vorstellen. Eine durchgehende Militarisierung der Gesellschaft und des Lebens, so, wie dies in z.B. Israel der Fall ist.
Einen kleinen Eindruck durfte Deutschland im Herbst 1977 mit der Fahndung nach RAF-Mitgliedern erleiden. Es ist einfach toll, wenn an Autobahnzufahrten etc. Kontrollen mit Uniformierten mit Waffen in Bereitschaft erfolgen. Da bekommt man das richtige "Putsch-Feeling" geboten.
Uups? Ich wollte den Fuchs erschießen, weil ich dachte, er ist ein Wolf. Und dann treffe ich einen Soldaten im Wald. So wie Rotkäppchen mit dem Korb mit Kuchen und Wein. Rotkäppchen, das den bösen Wolf traf, der so tat, als sei er die Großmutter. Oder Coronaviren, die so tun sollten, befohlen von der Regierung, als könnten sie jeden töten, was aber gar nicht stimmte. Tja, ja, das Leben ist voller Gefahren und Fake. Nicht jeder Polizist ist ein Soldat, nicht jede "Impf"-Charge ist identisch mit der nächsten, und nicht jede Drohne ist einer von 99 Luftballons. Auf ihrem Weg zum Horizont.
Tja, immer wieder wird vor dem Tragen von Carmouflage-Kleidung gewarnt.
Siehe da: https://www.schweizer-illustrierte.ch/news/diese-kuriosen-fakten-sollten-urlauber-kennen-um-strafen-zu-vermeiden-613315?srsltid=AfmBOoq9IbdtOSPufuXdW3oD6ZmK9kLtCPYROrvh3saQzNSGA9uv_sNO
(Auch Scheinbar) Bewaffnete Uniformierte, sind Teil der eigenen Streitkräfte, oder im Prinzip bereits eine Kriegserklärung. In beiden Fällen hat die Polizei, millitärische Stellen in Kenntnis zu setzen. Denke ich zumindest.
Daß der "Bürger" das nicht weiß, mag sein, aber spätestens der Polizei sollte das "Problem" eigentlich klar sein. Insofern verwundert ein derartiger Zwichenfall. Haben jetzt die Soldaten "Glück gehabt" weil es "nur" einen Streifschuß ergab, oder die Polizisten daß sie nicht auf bewaffnete millitärische Kräfte im Einsatz gestoßen sind.
Trotzdem sollte man sich wirklich Gedanken machen um verschiedene "Politiker" und Medienschaffende, welche nachdrücklich den Eindruck zu vermitteln suchen, wir wären Ziel millitärischer Operationen fremder Mächte. Die "normalen" Leute (was immer genau das sein mag) machen sich wohl bereits sehr merkwürdige Vorstellungen. Das läuft auf lange Sicht darauf hinaus zu einer Art "Selbstläufer" zu werden. Wenn es nicht bereits schon einer ist.
Persönlich halte ich allerdings das Ausbildungsnbiveau der Polizisten heutzutage für mehr als fragwürdig – zumindest in einigen scheins "schwierigeren" Fällen. Eine "Schiesserei" mit übenden Angehörigen der Streitkräfte, deutet auf nichts anderes hin. Manöver sind schließlich nichts Neues.
Um 17:00 mittags kann man sehr wohl unterscheiden zwichen "Camouflage-modig" Gekleideten und regulären, bewaffneten Soldaten oder gar Milizionären. Genau Dazu tragen, zumindest die Soldaten die Uniformen. – Übrigens Verpflichtend! – Damit man sie direkt "ausmacht". Wieso weiß scheinbar und ausgerechnet die Polizei das nicht? Verstehe ich nicht, wenn ich das schon weiß .….
https://www.waz-online.de/resizer/v2/K2ZJD4KVRFCWRDUKDKL2BH33SE.jpg?auth=0a002ce717acb30e62b226f7375e01ab16481c11095401f929cbecb757016fad&quality=70
Aus einem unserer Lokalblättchen. Bei Schnee und Glätte darf demnächst niemand mehr öffentliche Wege nutzen. 2‑S(chnee) und 2‑G(lätte)-Verordnung sozusagen. Könnte man solche Schilder – SCHILDA – auch gegen Soldatenübungen im Stadtwald aufstellen? Achtung: Bundeswehrmanöver oder Polizeimanöver im Stadtbild. Stadtbild. Stadtbild? Ach, AllerseeNixe, Du hast Dich schon wieder vertippt – im Stadtwald.
Ich sehe nur keinen Schnee und glatt kann es auch werden auf Herbstblättern auf Wegen. Schaffe ich es, auch ohne Behördenhinweise nicht hinzufallen und auszurutschen? Wie komme ich durch den Winter ohne SCHILDA? Ich habe in 2021 draußen nie seltsame, kaum wirksame "Coronaschutz"- Masken getragen, egal, was da für Schilder standen "Hier herrrrrscht Maskenpflicht". Den Faden weiter gesponnen, warum soll ich bei Schnee nicht in den Park, in den Wald oder zum Allersee, Tankumsee, Mittellandkanal, Neuen Teich gehen oder mit dem Rad nach Braunschweig oder Gifhorn fahren? Wollen wir im Winter alles absperren, Lockdown wegen Schnee- und Glättegefahr? Wir bleiben zu Hause und schützen damit uns und andere? Spazieren gehen verboten! Sie könnten ausrutschen und sich das Bein brechen! Es fehlen nur noch rot-weiße-Absperrbänder an Spielplätzen: Klettern, rutschen, schaukeln verboten, das Kind kann sich das Genick brechen. Jederzeit, denn es kann vom Kletterturm stürzen, ja Klettern und Rutschen kann lebensgefährlich sein. Der Tod lauert überall!!!
(Während der "Schutzmaßnahmen"-Zeit bin ich überall rum gelaufen und habe mit einer Schere alle Absperrbänder an Spielplätzen durchgeschnitten. Die flatterten dann im Wind und mir ging es für kurze Zeit besser.)
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@AllerseeNixe:
wer aber garantiert nie ins rutschen kommt sind Merkel, Spahn, vdL, Lauterbach .… und wie sie alle heissen.
So als "Rechtschaffener" ist man wahrlich eine "laue" Nummer. Das ist wohl so!
Was ich sagen wollte, ist klar. Es hätte gereicht, Schilder im Park aufzustellen: Bei Schnee und Glätte Betreten auf EIGENE Gefahr, die Stadt haftet nicht für Unfälle. Das ist genau DAS, was ich mir seit 2020 und seit den ach-wie-tödlichen Coronaviren gewünscht hätte, so zum Beispiel:
Hinweis der Regierung: es gibt diverse neue Viren (oder Bakterien), wenn Sie sich dagegen schützen möchten, können Sie auf persönlichen Wunsch Medikamente oder "Impfungen", diverse Behandlungen dieser oder jener Art verwenden. Sie können sich, falls Sie Angst vor Ansteckung durch Aerosole Ihrer Mitmenschen haben, gern Plastikmasken aufsetzen, Sie riskieren aber beim Tragen der Masken Atemnot, Plastikpartikel zu inhalieren und Ihr eigenes C02 rückzuatmen, und sollten die Masken darum nach kurzer Zeit wieder absetzen. Wenn Sie mit Atemwegsymptomen krank sind, bleiben Sie zu Hause, wenn Sie möchten, sollten die Symptome lebensbedrohlich werden, kontaktieren Sie einen Arzt oder eine Ärztin.
Ganz einfach, mehr nicht. OB ich dann die Hinweise oder Tipps der Gesundheitsminister so umsetze oder nicht, entscheide NUR *ICH*. Sonst niemand. Ich werde im Winter bei Schnee und Glätte draußen laufen, wann immer ich will, das steht jetzt schon fest. Kein Schild wird mich vom Betreten eines Parks oder von öffentlichen Wegen abhalten, kein einziges. Und ich gehe auch weiter ganz allein durch die Natur, egal, wieviel Angst und Panik irgendwelche finsteren Gestalten verbreiten wollen. Ich bin frei, auch allein zu laufen oder Rad zu fahren. Ganz allein und ich kann mich kleiden, wie ich will. Mit Mütze oder Schal, je nach Temperatur.
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