Der letzte Absatz in dem Artikel, den Lauterbach wieder nicht gelesen hat, lautet:
»In einer großen Kohorte von US-Veteranen war die Covid-19-Impfung mit einem zusätzlichen Schutz vor schweren klinischen Folgeerkrankungen bis zu 6 Monate nach der Verabreichung verbunden. Die absoluten Unterschiede in den Ergebnissen zwischen Teilnehmern, die eine Covid-19-Impfung erhalten hatten, und denen, die keine Impfung erhalten hatten, waren gering. Die Erkenntnisse könnten zu den laufenden Diskussionen über den Wert von Covid-19-Impfstoffen in der aktuellen epidemiologischen Lage beitragen.«

In dem Artikel heißt es:
»METHODEN
Wir führten eine Beobachtungsstudie durch, in der wir anhand der elektronischen Gesundheitsakten des Department of Veterans Affairs die Wirksamkeit des Covid-19-Impfstoffs 2024–2025 bei Veteranen bewerteten, die am selben Tag den Covid-19- und den Grippeimpfstoff erhielten (164.132 Teilnehmer), sowie in einer aktiven Vergleichsgruppe von Veteranen, die nur den Grippeimpfstoff erhielten (131.839 Teilnehmer), zwischen dem 3. September und dem 31. Dezember 2024. Die Teilnehmer wurden 180 Tage lang oder bis zum Eintreten eines Ergebnisses beobachtet, je nachdem, was zuerst eintrat. Wir verwendeten inverse wahrscheinlichkeitsgewichtete Modelle, um die Wirksamkeit des Impfstoffs (berechnet als 1 minus dem Risikoverhältnis) gegen Covid-19-assoziierte Notaufnahmen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle nach 6 Monaten zu schätzen.«
Mehr als drei Viertel der Teilnehmenden waren mindestens 65 Jahre alt, fast die Hälfte älter als 75 Jahre (Anhang 1 auf nejm.org), 8 Prozent waren weiblich.
Der Hauptautor Miao Cai Yan Xie, einer von insgesamt drei Verfassern, gibt an, als Consultant für die Pfizer Inc. tätig zu sein (nejm.org).
(Hervorhebungen in blau nicht im Original.)

Dass die Autoren solcher Studien der Wissenschaft von den Spritzmittelherstellern bezahlt werden, ist natürlich reiner Zufall. Mit solchen Details kann sich Herr Lauterbach nicht beschäftigen.
"Wir verwendeten inverse wahrscheinlichkeitsgewichtete Modelle, um die Wirksamkeit des Impfstoffs (berechnet als 1 minus dem Risikoverhältnis) gegen Covid-19-assoziierte Notaufnahmen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle nach 6 Monaten zu schätzen."
MathematikerInnen have more fun.
Konfrontiert sich "die Wissenschaft" noch gelegentlich mit der Realität oder war's das jetzt mit der Moderne?
Achja die Studien. Forscher der Uni. *** haben herausgefunden, daß **** usw. Wird auch ständig wiederholt. Bis es jeder glaubt.
lauterbach sollte diese Studie mal "lesen":
https://ufhealth.org/news/2025/study-finds-covid-19-mrna-vaccine-sparks-immune-response-to-fight-cancer
October 22, 2025
"Studie zeigt, dass COVID-19-mRNA-Impfstoff Immunantwort zur Bekämpfung von Krebs auslöst
Ein Forschungsteam der University of Florida und des MD Anderson Cancer Center unter der Leitung von Dr. Elias Sayour und Christiano Marconi hat herausgefunden, dass Krebspatienten, die innerhalb von 100 Tagen nach Beginn einer Immuntherapie gegen fortgeschrittenen Lungenkrebs oder Melanome einen COVID-19-mRNA-Impfstoff erhielten, deutlich länger lebten als diejenigen, die den Impfstoff nicht erhielten.
…
Die Beobachtung von Forschern der University of Florida und des MD Anderson Cancer Center der University of Texas ist ein entscheidender Moment in mehr als einem Jahrzehnt der Forschung zur Erprobung von mRNA-basierten Therapeutika, die das Immunsystem gegen Krebs „aufwecken“ sollen. Aufbauend auf einer früheren Studie der UF
[= Published: 18 July 2025:
Nature Biomedical Engineering:
https://www.nature.com/articles/s41551-025–01380‑1
Sensitization of tumours to immunotherapy by boosting early type‑I interferon responses enables epitope spreading]
markiert diese Beobachtung auch einen bedeutenden Schritt in Richtung eines lang erwarteten universellen Krebsimpfstoffs, der die tumorbekämpfende Wirkung der Immuntherapie verstärken soll.
Die Ergebnisse einer Analyse von mehr als 1.000 Patientenakten am MD Anderson sind vorläufig, aber wenn sie in einer derzeit in Planung befindlichen randomisierten klinischen Studie validiert werden, könnte die Studie weitreichende klinische Auswirkungen haben.
…
The new study involved records of 180 advanced lung cancer patients who received a COVID vaccine within a 100-day period before or after starting immunotherapy drugs and 704 treated with the same drugs who did not receive the vaccine. Getting the vaccine was associated with a near doubling of median survival, from 20.6 months to 37.3 months."
@holger…: Auch bei dieser Studie gibt es keinen Pharmakonzern, der unter "Competing interests" nicht auftaucht, wobei AstraZeneca noch vor Biontech liegt (https://www.nature.com/articles/s41586-025–09655‑y#Ack1).
die Studie könnte weitreichende klinische Auswirkungen haben, wenn sie in einer derzeit in planung befindlichen randomisierten studie validiert würden und zwar die ergebnisse, die vorläufig sind.
die studie, von der hier die rede ist, gibt es gar nicht, oder verstehe ich das falsch?
Ach @holger blank, lassen Sie sich doch nicht von den Erfindern derartiger "Studien" an der Nase herumführen.
Vielleicht sollte twitter (X) unter dem Gezwitscher von Herrn Lauterbach konsequent einen Abschnitt mit Interessenkonflikten einfügen – also alle Pharmaunternehmen, für die er tätig ist. Und natürlich, dass er das nicht für Geld macht, sondern für Aufmerksamkeit.
Die bekommt man, man den Menschen Angst macht, und gleichzeitig Erlösung verspricht. Die Masche eines Karlatans.
"Sichere Kinderimpfungen?
In den USA wird derzeit auf höchster politischer Ebene diskutiert, ob der enorme Anstieg chronischer Krankheiten etwas mit dem parallel dazu stark angewachsenen Impfprogramm zu tun hat. Gesundheitsminister Kennedy nannte aluminiumhaltige Wirkverstärker als mögliche Auslöser. Sie sind in zwei Drittel aller Kinderimpfstoffe enthalten. Präsident Trump kündigte Ende September öffentlich an, man werde – nach Quecksilber – nun auch Aluminium aus Impfungen verbannen. Zugleich tobt ein Kampf um die Deutung von Studien zum Thema. Der Wissenschaftsjournalist Bert Ehgartner beleuchtet für Multipolar die Hintergründe."
https://multipolar-magazin.de/artikel/sichere-kinderimpfungen
Studienschwachsinn mit Kalle, Folge 991: Wie bastele ich eine absurde Studie zu einem günstigen Tarif. Powered by Pfizer.
Zum Panel und dem sogenannten Studiendesign braucht es keine Worte mehr.
Was leistet (sich) Kalle eigentlich im Forschungsausschuss? Es kann ja nicht angehen, dass dort lobbyistisch nichts läuft.
Sensible Medicine hat die Studie analysiert ( sensible medicine ist eine gemeinsame Website, auf der führende Ärzte, Wissenschaftler und Denker zu Wort kommen sollen u.a. Vinay Prasad).
Das Fazit:
Diese Studie ist mehr als nur eine weitere Beobachtungsstudie, in der schlecht aufeinander abgestimmte Gruppen verglichen werden, oder eine weitere Untersuchung zur Antikörperreaktion.
Dennoch reicht sie nicht an eine randomisierte kontrollierte Studie heran, die die Wirksamkeit des COVID-Impfstoffs zum jetzigen Zeitpunkt belegt.
In diesem Fall ist diese Unzulänglichkeit weniger auf das Beobachtungsdesign zurückzuführen als vielmehr auf das Fehlen von Daten zu Krankenhausaufenthalten und Mortalität aufgrund aller Ursachen.
https://www.sensible-med.com/p/association-of-2024–2025-covid-19
SoldatInnen als Versuchskanninchen. Das hat Tradition. Dem Eid verpflichtet lassen sie sich alles Mögliche verabreichen. Grippeimpfung u.a,m. schon lange. Schließlich haben Sie mit dem Eid auch ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit. Wurde mir im Ernst so authentlich erklärt. "Wie bequem, keine eigene Entscheidung treffen zu müssen" antwortete ich, so ironiefrei wie eben möglich, (oder meinte ich das etwa genau so?).