Ablehnung unserer Werte in bestimmten Milieus

Der Kommentator der "FAZ" ist empört. Über das links-grün ver­siff­te Milieu. Das sich sich sei­ner­seits empört über den Kanzler. "Und war­um?" fragt Philip Eppelsheim.

»Weil er davon gere­det hat, dass sei­ne Regierung bei der Migration viel erreicht und neue Asylanträge redu­ziert habe. Und dann die­sen Satz sag­te: „Aber wir haben natür­lich immer im Stadtbild noch die­ses Problem und des­we­gen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr gro­ßem Umfang auch Rückführungen zu ermög­li­chen und durch­zu­füh­ren.“«

Der Vorwurf, "Merz stö­re sich an den Menschen in der Stadt, die nicht nach Sauerland aus­se­hen, son­dern nach Migrationshintergrund", ist natür­lich unbe­grün­det. Der CDU-Vorsitzende sol­le "par­tout in die rechts­extre­me Ecke" gestellt wer­den, was gar nicht geht. Denn:

»In die­ser Lesart [wird] aus­ge­blen­det, was für vie­le Bürger auch zum Stadtbild gehört: die Angst in man­chen Vierteln, Plätzen und Parks, die Messerangriffe, die Gewalt im öffent­li­chen Raum, die feh­len­de Integration und die Ablehnung unse­rer Werte in bestimm­ten Milieus. In dem Zusammenhang muss man auch die Rückführungen sehen.«

Wer mit dem Messer sticht oder die Werte der FAZ ablehnt, gerät für den hart arbei­ten­den anstän­di­gen Bürger, der mor­gens früh auf­steht und dem Russen die Stirn bie­tet, in einen Zusammenhang mit Rückführungen. Madagaskar war da mal im Gespräch.

8 Antworten auf „Ablehnung unserer Werte in bestimmten Milieus“

  1. Cynthia Chung schreibt auf ihrem Substack über unser der­zei­tig pro­pa­gier­tes System:

    Es ist ein System der Versklavung, das sei­ne Sklaven dazu anregt, gegen­ein­an­der um „Tischabfälle” zu kämp­fen und nie­mals die Hand in Frage zu stel­len, die ihnen die­se vor­ent­hält. Das System, das fal­sche Knappheit schafft und Antagonismus gegen­über künst­li­chen Stressfaktoren fördert.

    Uns wird bei­gebracht, die Regeln, die uns in die­sen spiel­theo­re­ti­schen Szenarien vor­ge­ge­ben wer­den, nie­mals in Frage zu stel­len, son­dern ent­spre­chend auf das zu reagie­ren, was uns als begrenz­te Auswahl an Optionen in einem künst­li­chen Szenario defi­niert wurde.

    In einem sol­chen künst­li­chen Szenario wer­den wir sozi­al kon­di­tio­niert, wie eine Meute sab­bern­der Pawlowscher Hunde, zu glau­ben, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Welt unter­geht und wir uns mit einem Klingeln der Glocke unse­res Herrn gegen­sei­tig an die Kehle gehen.

    Wenn wir jedoch das Undenkbare den­ken wür­den, dass wir von Natur aus gut sind und daher die beste Strategie zum „Überleben” dar­in besteht, die Spielregeln abzu­leh­nen und zu koope­rie­ren, anstatt uns gegen­ein­an­der zu wen­den, wür­den wir begin­nen, eine Zukunft auf­zu­bau­en, die end­lich unse­re eige­ne ist. 

    Eine Zukunft, die nicht vor­be­stimmt ist oder uns durch eine begrenz­te Auswahl an Möglichkeiten auf­ge­zwun­gen wird, wie ein Labyrinth, das uns zu einem kon­trol­lier­ten Zielpunkt führt, son­dern eine Zukunft, in der sol­che Mauern ein­ge­ris­sen wer­den können.

    (Deepl Übersetzung aus dem Englischen)

    1. > Wenn wir jedoch das Undenkbare den­ken wür­den, dass wir von Natur aus gut sind und daher die beste Strategie zum „Überleben” dar­in besteht, die Spielregeln abzu­leh­nen und zu koope­rie­ren, anstatt uns gegen­ein­an­der zu wen­den, wür­den wir begin­nen, eine Zukunft auf­zu­bau­en, die end­lich unse­re eige­ne ist. 

      Auf jeden Fall. Konkret heißt das, sich mit den öko­no­mi­schen Grundlagen des Systems, sprich mit den Eigentumsverhältnissen aus­ein­an­der­zu­set­zen. Produktionsmittel gehö­ren in die Hand des Werktätigen Volkes!

      Sonst wird das nichts mit der Zukunft.

  2. Was sind denn unse­re Werte? Und wer ist wir? Also eine pro­fit­ge­trie­be­ne Produktion mate­ri­el­ler und kul­tu­rel­ler Güter ist ganz sicher nicht im Interesse der Menschheit son­dern höch­stens im Interesse Einzelner!

  3. Rasismus kommt aus der Zuechtersprache. Ich ver­su­che es gar nicht mehr zu benut­zen. Bin näm­lich Keiner!
    Unter "Migrationshintergrund" fällt sehr viel. Benutze ich auch ungern. – Was bedeu­tet das eigent­lich? Ernstgemeinte Frage.

    Mir miß­fällt die Steurung der Bevölkerungsentwicklung. Das ist mir ein­fach zu "NS", lie­be Leute. Einfacher kann ich es fast gar nicht beschreiben !?

    Selbstverständlich stel­len "Rueckführungen" ein "Problem" dar. Möglicherweise ein spe­zi­el­les Wort einer "Politikersprache? – Schwierig!

  4. Damit zu prah­len, dass man die Anzahl der Asylanträge redu­ziert habe, ist ein Armutszeugnis. Die Frage ist doch, war­um die Straftaten von Asylbewerbern zunehmen. 

    Ich bin durch­aus für die Rückführung von Friedrich M. ins Sauerland. Das Sauerland gilt doch sicher­lich als siche­res Herkunftsland. Oder hat das Sauerland Friedrich M. aus­ge­wie­sen auf­grund unge­bühr­li­chen Verhaltens oder gar auf­grund der Gefährdung der öffent­li­chen sau­er­län­di­schen Sicherheit?

  5. "Wir haben natür­lich immer im Stadtbild noch die­ses Problem…"

    Das kommt dabei her­aus, wenn ein Millionär mit Haus am Tegernsee glaubt, er müs­se in Berlin arbei­ten, und dort müs­se es dann so aus­se­hen wie im sei­nem ober­bay­ri­schen Disnelyand für Reiche.

    Oder mein­te er etwa die Pfandsammler und Obdachlosen, deren Armut er mit sei­ner men­schen­feind­li­chen Politik zugun­sten von Aktionären und Unternehmern erzeugt?

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