Unsere Werte in Gaza.
400 Besatzungsmitglieder der Gaza-Hilfsflotte festgenommen

»Nach dem Stopp der Gaza-Hilfsflotte sind der­zeit 14 Deutsche in israe­li­schem Gewahrsam, sag­te ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. „Wir gehen davon aus, dass sie danach sehr, sehr zeit­nah nach Deutschland abge­scho­ben wer­den“, so der Sprecher. Das israe­li­sche Recht sieht vor, dass die Betroffenen bin­nen 96 Stunden einem Richter vor­ge­führt wer­den. Nach den Worten des Sprechers hat­te ein deut­scher Diplomat die 14 Landsleute am Freitag und am Sonntag per­sön­lich im Gefängnis besucht.

Das israe­li­sche Außenministerium teil­te der­weil mit, 171 wei­te­re Aktivisten hät­ten Israel bereits ver­las­sen… Zuvor waren bereits etwa 200 der über 450 fest­ge­nom­me­nen Aktivisten des Landes ver­wie­sen wor­den. Vergangene Woche hat­te die israe­li­sche Marine im Mittelmeer mehr als 40 Boote mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen abge­fan­gen. Über 400 Besatzungsmitglieder aus Dutzenden Ländern wur­den in Gewahrsam genommen…

Mehrere der fest­ge­nom­me­nen Aktivisten sei­en kör­per­lich und psy­chisch miss­han­delt, gede­mü­tigt und in ihren grund­le­gen­den Rechten ver­letzt wor­den, sag­te die Anwältin der „Global Sumud Flotilla“, Lubna Tuma. Männer und Frauen hät­ten erzählt, sie sei­en mit auf dem Rücken gefes­sel­ten Händen stun­den­lang, teils unter sen­gen­der Sonne, fest­ge­hal­ten wor­den, sag­te Tuma auf einer auf Instagram über­tra­ge­nen Pressekonferenz. Einige sei­en gezwun­gen wor­den, auf den Knien zu ver­har­ren, sei­en belei­digt und ernied­rigt wor­den. Frauen sei­en beson­ders das Ziel ver­ba­ler Demütigungen gewe­sen. Eine Aktivistin habe berich­tet, sie sei gegen den Kopf getre­ten worden.

Das israe­li­sche Außenministerium beton­te, die Rechte der Aktivisten wür­den „unein­ge­schränkt gewahrt“ und warf den Aktivisten vor, Lügen zu ver­brei­ten. Das Auswärtige Amt hat eige­nen Angaben zufol­ge kei­ne Hinweise dar­auf, dass die Vorwürfe zutref­fend sind…«
sued​deut​sche​.de (7.10.25)

Die Wadepuhl-Behörde agiert wie die israe­li­sche Militärsprecherin:

sued​deut​sche​.de (6.10.25) Hervorhebung von mir

Auf die Gefahr hin, das Vorgehen der israe­li­schen Rechtsregierung zu ver­harm­lo­sen: Man stel­le sich vor, hun­der­te Menschen hät­ten Hilfgüter in die Ukraine brin­gen wol­len und sei­en dabei von rus­si­schen Militärs fest­ge­nom­men, gede­mü­tigt und aus­ge­wie­sen wor­den. Welches Echo hät­te es in den deut­schen Medien und der Politik gegeben?

Update: Natürlich war das Worte Hilfslotte in der ursprüng­li­chen Überschrift nicht korrekt…

5 Antworten auf „Unsere Werte in Gaza.
400 Besatzungsmitglieder der Gaza-Hilfsflotte festgenommen“

  1. Das zio­ni­sti­sche Israel geht als Musterexemplar eines faschi­sti­schen Staates durch, der sich sogar klas­sisch mit ver­nich­ten­dem Rassismus und einer umfas­sen­den, tota­len Militarisierung eines jeden Aspekts der Gesellschaft und Wirtschaft zeigt. Es zeigt, dass ras­si­sti­scher Faschismus jeder­zeit über­all mit jeder belie­bi­gen Ethnie oder einem ähn­li­chen „Kriterium“ erfol­gen kann. Es zeigt, dass dies inter­na­tio­nal hin­ge­nom­men wird, so, wie es aus der Vergangenheit bekannt ist. 

    Das Geschwätz von einem US-Friedensplan ist brech­reiz­erre­gend. Man hal­te einer Person eine Pistole an den Schädel und fra­ge dann, ob sie ein Problem mit der Einpferchung in ein Lager hat. Der US-Friedensplan setzt das fort, was 1947 mit der UN-Resolution begann: Die Betroffenen haben kei­ner­lei Mitspracherecht, geschwei­ge denn ein Selbstbestimmungsrecht. Das ist die Realität der UN. 

    Darüber hin­aus geht es ledig­lich um die Trennung Gazas von der eben­falls okku­pier­ten Westbank und die Errichtung eines als „Flüchtlingslager“ bezeich­ne­ten Gefängnisses für die Zukunft, aus dem es kein Entrinnen gibt. So sieht die pro­pa­gier­te Freizügigkeit aus. Noch Fragen?

      1. Können Sie eigent­lich auch jetzt hier direkt in mei­nem Posting Buchstaben und Zahlen ändern? Ich schrei­be und lese ja schon län­ger mit, aber gele­gent­lich ver­tip­pe ich mich. Ich kor­ri­gie­re das dann in dem näch­sten Kommentar.

        Meine Meinung über Maskenpflicht, "Impfungen", selt­sa­me PCR-Tests, grau­en­haf­te Ausgangssperren, unsin­ni­ge, schäd­li­che Lockdowns, noch idio­ti­sche­re "Infektionsschutzregeln" in Form von Behördenanordnungen wer­de ich nicht ändern, aber manch­mal die Schreibfehler. Zumindest habe ich es noch nicht gese­hen, dass Texte von Mitbloggern nach­träg­lich anders aus­se­hen als vorher.

        Also, Hilfslotte fin­de ich rich­tig nied­lich. Ich bin auch manch­mal eine Hilfslotte, aber mei­stens hel­fe ich mir selbst. Das ist auch so etwas, was wie­der mit dem indi­vi­du­el­len, ganz per­sön­li­chen Immunsystem zusam­men­hängt. Ich BIN ja qua­si mein eige­nes Immunsystem, ich hel­fe mir also selbst gegen alle nur denk­ba­ren Arten von Viren und Bakterien. Wozu brau­che ich dafür men­schen­ge­mach­te, frem­de, künst­li­che MOD-rna-"Schutzimpfungen"? Von außer­halb, von extern? Oder die Kopfschmerztablette. Die lin­dert nur vor­über­ge­hend Symptome, heilt aber nicht und hat eben­so Nebenwirkungen wie alle ande­ren künst­li­chen, men­schen­ge­mach­ten medi­zi­ni­schen Produkte. 

        ~ ~ ~

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