Wer den Kurs nicht unterstützt, kann gehen

Trumps "Friedensplan für Gaza" sieht vor, daß das Gebiet von einem "Board of Peace" kon­trol­liert wird, "des­sen Vorsitz und Leitung Präsident Donald J. Trump inne­ha­ben wird" (welt​.de, 30.9.25). Auch für den Rest der Welt wird es ungemütlich:

»US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die Militärführung dar­auf ein­ge­schwo­ren, sich auf einen mög­li­chen Krieg vor­zu­be­rei­ten. „Von die­sem Moment an ist die ein­zi­ge Mission des neu wie­der­her­ge­stell­ten Kriegsministeriums: 

Krieg füh­ren, sich auf den Krieg vor­be­rei­ten und sich auf den Sieg vor­be­rei­ten“, sag­te der Pentagon-Chef vor hoch­ran­gi­gen Militärführern in Quantico im US-Bundesstaat Virginia…

Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich inzwi­schen „Kriegsminister“ nennt, hat­te zuvor das Ende lin­ker Ideologie im Militär ver­kün­det. „Personal ist Politik“, sag­te er. Ihm gehe es um die „rich­ti­gen Leute und die rich­ti­ge Kultur“. Er wer­de im Pentagon auf­räu­men. Man habe zu lan­ge Kämpfer aus den fal­schen Gründen beför­dert – auf­grund ihrer eth­ni­schen Herkunft oder aus Gendergründen. „Wir haben die Orientierung ver­lo­ren“, sag­te er. Hegseth beschwor einen „Krieger-Ethos“ und wand­te sich gegen „toxi­schen ideo­lo­gi­schen Müll“. Es wer­de kei­ne „woke“ Gender- und Gleichstellungsideologie mehr geben. Dieser „Scheiß“ gehö­re der Vergangenheit an. Es gehe nur noch um Leistung.

Die ein­zi­ge Mission des Pentagons sei die Vorbereitung auf den Krieg. Dabei gehe es, wie Trump sage, um „Frieden durch Stärke“. Entweder man beschüt­ze sein Volk oder wer­de unter­wor­fen. Für Amerikas Feinde habe er fol­gen­de Botschaft: „FAFO“ – also: „Fuck around and find out“ – Wer Amerika krumm kom­me, wer­de sehen, was er davon habe. Um die Kultur des Ressorts zu ändern, habe er eini­ge Militärs ent­las­sen müs­sen. An die Generäle gewandt, sag­te Hegseth: Wer den Kurs nicht unter­stüt­ze, kön­ne gehen

Ein sol­ches Treffen mit der gesam­ten mili­tä­ri­schen Führung des Pentagons ist höchst unge­wöhn­lich. 800 in den Vereinigten Staaten und im Ausland ein­ge­setz­te Generäle sol­len auf den Militärstützpunkt der Marineinfanteristen süd­lich von Washington beor­dert wor­den sein. Zuvor hat­te es Berichte über Unruhe im Pentagon gege­ben...«

3 Antworten auf „Wer den Kurs nicht unterstützt, kann gehen“

  1. Haben sie wirk­lich nicht ver­stan­den wor­um es geht?Eine Armee ist eben für den Krieg da,nicht um Transgender Werbung zu machen oder Corona Brühe zu verteilen.
    Und Kriegsministerium hies das frü­her überall,Verteidigungsministerium ist doch eine Orwellsche Verdrehung.

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