Medikamente viel zu billig!

Das ist einem Interview der "Süddeutschen Pharmazeitung" zu ent­neh­men, das das Blatt am 21.9.25 ver­öf­fent­lich­te. Der Deutschland-Chef des israe­li­schen Konzerns Teva, zu dem Marken wie Ratiopharm gehö­ren, erklärt dort:

»… Es bleibt dabei, dass Europa zu viel regu­liert und zu wenig tut, um sei­ne Wettbewerbskraft zu stärken…

So schlimm kann es nicht sein. Teva hat für eine Milliarde Euro ein Werk für bio­tech­no­lo­gisch her­stell­te Pharmaka hier in Ulm gebaut. Wenn ich einen Standort so mies fin­de, inve­stie­re ich doch woanders!

Die Produktion läuft jetzt an, aber die Investitionsentscheidung fiel vor mehr als zehn Jahren. Da waren die Rahmenbedingungen bes­ser, seit­her hat die Wettbewerbskraft Europas nachgelassen…

Wie es aus­sieht, sol­len für Biosimilars bald die glei­chen Preisregeln gel­ten wie für Generika. Die Hersteller han­deln mit den gesetz­li­chen Krankenkassen Rabatte aus und der preis­wer­te­ste kommt zum Zug.

Das ist ein Irrsinn. „Medikamente viel zu bil­lig!“ weiterlesen

Sorry, wir haben wieder gelogen

sued​deut​sche​.de (22.9.25)

Aber Rheinmetall kann sich auf uns ver­las­sen! Die Bahn hin­ge­gen senkt ihr Pünktlichkeitsziel für das Jahr 2029 auf 70 Prozent. Sie will das mit einer "Verschlankung" errei­chen. Was irgend­wie logisch klingt. Nicht im Gespräch ist die Rückkehr zu Verbrenner-Loks. Auch von Bürokratieabbau (das lästi­ge und auf­rei­ben­de Erstellen von Fahrplänen) ist nicht die Rede.