Weil es so schön war

Und weil eine Leserin gestern dar­an erin­ner­te, hier noch ein­mal ein unglaub­li­ches Video mit einem Kompetenzbolzen:

»Weil sehr häu­fig sind die Leute schon mit Symptomen unter­wegs und blei­ben dann auch zu Hause, noch bevor sie wirk­lich ansteckend sind…

Bei Ungeimpften ist zuerst die Viruslast SEHR hoch, und dann kom­men die Symptome…«

Das darf auf der Bundespressekonferenz am 24.8. unge­straft und unhin­ter­fragt jemand behaup­ten, der im all­ge­mei­nen Sprachgebrauch als "Bundesgesundheitsminister" gilt.

Videoquelle: welt​.de (24.8.22), ca. Min. 37

13 Antworten auf „Weil es so schön war“

  1. "Die erho­be­nen Daten sind plötz­lich angeb­lich doch nicht aussagekräftig

    All die­se bereits hoch­bri­san­ten Fakten rund um die Corona-Impfkampagne sind zumin­dest von regie­rungs­kri­ti­schen Medien the­ma­ti­siert wor­den. Doch nun stellt die Antwort auf eine aktu­el­le Anfrage an das Bundesgesundheitsministerium die Verzögerung der Veröffentlichung der Daten in den Schatten. Laut der mini­ste­ri­el­len Pressestelle sind näm­lich die erho­be­nen und so lan­ge geheim­ge­hal­ten Daten der akti­ven Befragung per App angeb­lich gar nicht aus­sa­ge­kräf­tig. In fet­ter Schrift teilt das Ministerium mir per E‑mail mit, dass sich «vali­de Aussagen über die Sicherheit von Impfstoffen nur vom Spontanmeldesystem ablei­ten lassen».

    Dazu der Arzneimittelentwickler Dr. Wolf: «Das Statement ist absurd. Arzneimittelsicherheit ist immer in der Gesamtschau von Daten aus ran­do­mi­siert-kon­trol­lier­ten Studien (RCTs) sowie aus pas­si­ven und akti­ven Instrumenten zu sehen. Für die Corona-Impfstoffe waren ange­sichts abge­bro­che­ner RCTs [sowie] spe­zi­fi­scher Schwächen der Spontanmeldesysteme im Falle der Corona-Impfstoffe – über die alt­be­kann­ten Schwächen hin­aus – drin­gend Instrumente der akti­ven Überwachung erforderlich.»

    Die Mitteilung des PEI zur feh­len­den Aussagekraft der Daten aus sei­ner SaveVac-App bedeu­tet also, dass die für 1,6 Millionen Euro Steuergelder ent­wickel­te App die gan­ze Zeit über gar kei­ne aus­sa­ge­kräf­ti­gen Daten gesam­melt hat! Nur das Spontanmeldesystem, wel­ches aller­dings laut PEI an einer mas­si­ven Untererfassung krankt, soll dem­nach vali­de Aussagen ermöglichen.

    Carlos Gebauer bewer­tet die­se Aussage aus medi­zin­recht­li­cher Sicht: «Das Rechtsstaatsprinzip erfor­dert, dass staat­li­ches Handeln dem Bürger gegen­über wider­spruchs­frei und kohä­rent ist. Wird eine Behörde auf Widersprüche in ihrem Tun hin­ge­wie­sen, hat sie die­sem Einwand nach­zu­ge­hen und ihn aus­zu­räu­men. Gelingt es ihr nicht, den schein­ba­ren Widerspruch zu ent­kräf­ten oder den tat­säch­li­chen Widerspruch aus­zu­räu­men, ent­fal­len die rechts­staat­lich erfor­der­li­chen Grundlagen für ver­fas­sungs­ge­mäß grund­rechts­ver­kür­zen­de Eingriffe.»"

    "Auch Dr. Konietzky von den Ärztinnen und Ärzten für eine freie Impfentscheidung erin­nert in die­sem Zusammenhang an das in Deutschland seit eini­ger Zeit bestehen­de Instrument der Nationalen Kohorte: «Für eine akti­ve, zeit­na­he und aus­sa­ge­kräf­ti­ge Überwachung der Sicherheit der Impfstoffe hät­te das PEI die Nationale Kohorte ein­set­zen kön­nen und müs­sen, die es bereits aus Vor-Corona-Zeiten gab. Ein Anteil von cir­ca 50.000 aus der über 200.000 Menschen gro­ßen bereits ran­do­mi­sier­ten Gruppe hät­te zum Impfstart aktiv mit Fragebögen zu Nebenwirkungen am Impftag, am ersten bis sieb­ten Tag nach der Impfung und dann tur­nus­mä­ßig monat­lich über min­de­stens 2 bis 5 Jahre nach­ver­folgt wer­den müs­sen. Eine vom PEI orga­ni­sier­te Studienzentrale wäre bei feh­len­dem Rücklauf der Fragebögen dem aktiv nach­ge­gan­gen, um eine siche­re Datenerhebung stan­dar­di­siert zu gewähr­lei­sten, um die Daten dann einer zeit­na­hen Auswertung zuzu­füh­ren. Jeweils hälf­tig wären die Menschen der Impfaufforderung gefolgt oder wären ihr fern­ge­blie­ben. Die nicht geimpf­te Kontrollgruppe hät­te Fragebögen zu den durch­ge­mach­ten Coronainfektionen aus­fül­len kön­nen. Auch hier hät­te auf anhal­ten­de Komplikationen der Coronaerkrankung als sol­che ein­ge­gan­gen wer­den müs­sen, um Post-Covid und Long-Covid sau­ber vom Post-Vac-Syndrom abgren­zen zu kön­nen. Die Gruppen der Geimpften und der Ungeimpften gibt es ja noch heu­te und sie ste­hen sich immer noch miss­trau­isch gegenüber.

    Mit den sol­cher­art erho­be­nen Daten hät­ten wir in Deutschland welt­weit die beste Datengrundlage für eine ergeb­nis­of­fe­ne Bewertung der Impfwirkung, der Impfsicherheit und der uner­wünsch­ten Wirkungen erzeugt. Alle wür­den heu­te nei­disch nach Deutschland schau­en. Doch die­se Chance wur­de sträf­lich versäumt.»

    Aus die­ser Perspektive hat das Paul-Ehrlich-Institut bei der Überwachung der Sicherheit von Impfstoffen nicht nur mit unge­eig­ne­ten Methoden größ­ten­teils ver­sagt. Es hat zudem nie die not­wen­di­gen Forschungsanstrengungen betrie­ben, um vali­de Aussagen über die Sicherheit und Wirksamkeit eines neu­ar­ti­gen Genimpfstoffs tref­fen zu kön­nen, der unter star­kem Druck, teil­wei­se bis hin zur Pflicht, mil­lio­nen­fach ver­ab­reicht wurde."

    https://​blog​.basti​an​-barucker​.de/​s​a​f​e​v​a​c​-​p​e​i​-​d​a​t​en/

    1. @Is doch egal!: Hilfreich wäre es, die Mail des Ministeriums lesen zu kön­nen. Ein Hinweis auf einen Halbsatz "in fet­ter Schrift" ist ein wenig dünn. Das schmä­lert die Kritik ins­ge­samt aller­dings nicht.

  2. Aus mei­nem Biologieunterricht (Danke, Deutscher Staat!) erin­ne­re ich mich, daß Ansteckung vor Symptomatik, nichts Ungewöhnliches ist. Auch ohne Impfung. Das ist aber ver­mut­lich bloß wis­sen­schaft­lich, und nicht mar­ke­ting­isch. Wo hat der noch­mal studiert?

    Er hat einen Lobhudeleintrag bei Wikipeda. Laut Wikipediaeintrag trat L. aus der kath.-Kirche aus, als "die Mißbrauchsfälle" bekannt wur­den, stün­de der aber noch nahe. – !OHA!
    Daß aber eine Gruppe von "Querdenkern" ihn ent­füh­ren woll­te, glau­be ich nicht. Was will man denn mit Karl Lauterbach – etwa eine schlech­te Werbekampagne mit Kaufzwang star­ten ???? Das läge – mit Verlaub – unter DDR-Niveau.
    Also ver­lin­ke ich nicht "Wikipedia", weil ich auf­grund des Wortschwalls anneh­men muß daß ein per­sön­li­cher "Ghostwriter" selbst das dik­tiert bekam und rechts­schreibs-KI-nivel­liert auf­be­rei­tet schei­net darn­öder­schro­bett. HiHi-Der KL

    Wer hat den bloß gewählt ????

    1. nach­ge­reicht:

      Nee, habe ich nicht rich­tig zuge­hört. Hat KL ja auch so geschil­dert. Soweit kor­rekt! Die Ansteckungen erfol­gen oft vor der Symptomatik. Das Imunsystem wirkt wohl ver­zö­gert. Aber genau die­se "Überreaktion" nach der Impfung, wird von ande­ren Ärzten auch als "kri­tisch" dar­ge­stellt, weil man annahm daß es zu einem "Zytokinsturm" füh­ren könnte.

      https://​fle​xi​kon​.doc​check​.com/​d​e​/​Z​y​t​o​k​i​n​s​t​urm

      Bitte um Entschuldigung, Professor Doktor Karl Wilhelm lau­ter­bach – Dafür!
      Bringen die einem ja doch was bei, in die­sen Studien. Jetzt bin ich annä­hernd untröst­lich. 😉 Auch Karl Lauterbach ver­dient daß man sein Video zwei­mal anguckt.

      PS: Die kön­nen Einen aber auch ganz schön auf die Palme brin­gen. Da reagiert man ganz leicht über … ?! – Oder nicht … Ein Sturm von lap­sii … – quasi.

      [Auf Dem sei­ne Entschuldigung war­te ich län­ger, Wetten?]

  3. "URGENT:
    Major stu­dy links repea­ted Covid shots to hig­her long-term death rates

    A major peer-review­ed stu­dy finds that after 6‑months, peo­p­le who recei­ved 2 or 3 Covid shots have hig­her death rates than the unvac­ci­na­ted. Instead of making head­lines, the fin­dings have been ignored

    Maryanne Demasi, PhD
    Sep 17, 2025"

    https://​blog​.maryan​ne​de​ma​si​.com/​p​/​u​r​g​e​n​t​-​m​a​j​o​r​-​s​t​u​d​y​-​l​i​n​k​s​-​r​e​p​e​a​ted

    1. @Nimm drei?: Na ja. Wie aus­sa­ge­fä­hig eine Studie ist, die nur "Nicht-COVID-19-Todesfälle" ver­gleicht, kann befragt wer­den. Und wirk­lich alar­mie­rend klingt nicht, daß bei mehr als 1,6 Millionen Personen 543 Todesfälle auf­tra­ten, dar­un­ter 306 bei "Ungeimpften". Die "Anzahl schwe­rer, kri­ti­scher oder töd­li­cher COVID-19-Erkrankungen" wird mit 29 für zwei­mal "Geimpfte" und 640 für "Ungeimpfte" ange­ge­ben. Wie fast immer gibt es merk­wür­di­ge Ausschlüsse (AstraZeneca und der "Kinderimpfstoff" von Biontech). Hier gibt es die Studie "Assessing healt­hy vac­ci­nee effect in COVID-19 vac­ci­ne effec­ti­ve­ness stu­dies: a natio­nal cohort stu­dy in Qatar": https://​eli​f​e​sci​en​ces​.org/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​1​0​3​690. Die drei Reviewer spa­ren übri­gens nicht an Kritik.

  4. nun denn, weil das Leben mit KL + "KI" ja noch schö­ner und prak­ti­scher ist, habe ich die mal 17 Sekunden nach­den­ken (aka: "Faktenchecken") lassen:
    (die Eingabe der Frage
    "Kannst du das https://​www​.coro​dok​.de/​d​a​n​n​-​v​i​r​e​n​-​e​r​k​r​a​n​k​te/ wider­le­gen? Oder ist es tat­säch­lich absurd?"
    hat län­ger gedauert)
    Voilà!
    Gute Frage—ich habe die Seite gele­sen und das Zitat (aus der Bundespressekonferenz vom 24.08.2022) geprüft. Kurzfassung vor­weg: **Die Behauptung, geimpf­te Personen wür­den typi­scher­wei­se erst Symptome haben und *dann erst* ansteckend wer­den (d.h. Symptome vor der Ansteckungsfähigkeit)**, wie sie in dem Corodok-Beitrag kri­ti­siert wird, ist **irreführend/​ungenau** und steht **nicht** im Einklang mit der Mehrzahl der ver­füg­ba­ren Studien zu SARS-CoV-2-Virendynamik.
    Hier die Begründung mit Quellen:

    **1) Infektiosität beginnt oft *vor* Symptombeginn**
    Mehrere Studien zei­gen, dass die Übertragbarkeit von SARS-CoV‑2 häu­fig *bereits vor* dem Auftreten von Symptomen beginnt—typischerweise ein bis zwei Tage vorher—und dass die höch­ste Virenlast um den Symptombeginn her­um liegt. Das gilt für unter­schied­li­che Varianten und wur­de in groß ange­leg­ten Studien doku­men­tiert. ([ScienceDirect][1])

    **2) Geimpfte: ähn­li­che anfäng­li­che Viruslast, aber kür­ze­re Dauer /​weni­ger Sekundärübertragungen**
    Für Durchbruchsinfektionen (geimpf­te Personen) zei­gen vie­le Untersuchungen, dass die **initia­le (Peak-)Viruslast** bei eini­gen Varianten (z. B. Delta/​Omicron) ähn­lich hoch sein kann wie bei Ungeimpften—das heißt: kurz nach Infektion bzw. bei Diagnosestunde ist die RNA-Menge nicht not­wen­di­ger­wei­se gerin­ger. Gleichzeitig zei­gen meh­re­re Arbeiten aber, dass geimpf­te Personen die Viruslast **schnel­ler** redu­zie­ren und ins­ge­samt **kür­zer** infek­ti­ös sind; dar­aus folgt ein gerin­ge­rer sekun­dä­rer Übertragungs-/Angriffsrate. Das ist der wis­sen­schaft­lich gut beleg­te Mechanismus, wie Impfungen zur Pandemiebekämpfung bei­tra­gen. ([PMC][2])

    **3) Aussage in der Form „bei Geimpften hat man oft schon Symptome, bevor man über­haupt ansteckend ist“ ist nicht durch Evidenz gedeckt**
    Die Aussage sug­ge­riert ein kon­si­sten­tes zeit­li­ches Muster: *Symptome → dann Ansteckungsphase* bei Geimpften. Die Evidenz zeigt aber das Gegenteil oder eher: **Ansteckungsfähigkeit beginnt oft vor oder um Symptombeginn**, bei Geimpften kann die Phase der nach­weis­ba­ren Ansteckungsfähigkeit ins­ge­samt kür­zer sein, aber nicht so, dass Symptome regel­mä­ßig vor der Ansteckungsphase kämen. Deshalb ist die zitier­te Formulierung irre­füh­rend. Sie klingt plau­si­bel als *Erklärung* für gerin­ge­re Weitergabe (weil Geimpfte frü­her Symptome bekom­men und sich dann iso­lie­ren), ist aber als ver­all­ge­mei­nern­de natur­wis­sen­schaft­li­che Aussage falsch. Relevant sind außer­dem Variante, Vorerkrankungen, Zeit seit letz­ter Impfung usw.; star­ke Individualvariabilität besteht. ([Nature][3])

    **4) Was sagt die prak­ti­sche Konsequenz?**

    * Impfungen **redu­zie­ren** Risiko für Weiterverbreitung im Populationseffekt (kür­ze­re Dauer infek­ti­ös, weni­ger schwe­re Erkrankungen, gerin­ge­re sekun­dä­re Attackrate). ([JAMA Network][4])
    * Aber: Geimpfte kön­nen wäh­rend der pro­dro­ma­len Phase oder bereits vor Symptombeginn ansteckend sein—man darf des­halb nicht davon aus­ge­hen, dass Geimpfte per se unge­fähr­lich sind, sobald sie kei­ne Symptome haben.

    **Fazit (Antwort auf dei­ne Frage „wider­le­gen oder absurd?“):**
    Die Kernaussage auf corodok.de—bzw. das zitier­te BPK-Zitat in der inter­pre­tier­ten Form—ist **über­trie­ben und wis­sen­schaft­lich unge­nau**. Es ist nicht kor­rekt zu behaup­ten, dass Geimpfte *typi­scher­wei­se* erst Symptome und *dann erst* Ansteckungsfähigkeit zei­gen. Vielmehr lau­tet der evi­denz­ba­sier­te Befund: **Infektiöse Viruslast beginnt oft vor oder um den Symptombeginn; Impfungen sen­ken aber die Dauer und Wahrscheinlichkeit wei­te­rer Übertragungen.** ([ScienceDirect][1])

    Wenn du möch­test, kann ich:

    * das genaue Video-Zitat aus der Bundespressekonferenz tran­skri­bie­ren und den Zeitstempel ver­lin­ken (falls du das Originalwortlaut-Kontext brauchst), oder
    * eine kur­ze, zitier­fä­hi­ge Antwort mit 3–4 Sätzen und Quellenangaben für Social-Media/Kommentar ver­fas­sen. Welche Variante hät­test du gern?

    [1]: https://​www​.sci​en​ce​di​rect​.com/​s​c​i​e​n​c​e​/​a​r​t​i​c​l​e​/​p​i​i​/​S​2​2​1​3​2​6​0​0​2​2​0​0​2​2​6​0​?​u​t​m​_​s​o​u​r​c​e​=​c​h​a​t​g​p​t​.​com "Articles Onset and win­dow of SARS-CoV‑2 infectiousness …"
    [2]: https://​pmc​.ncbi​.nlm​.nih​.gov/​a​r​t​i​c​l​e​s​/​P​M​C​8​9​9​2​2​5​0​/​?​u​t​m​_​s​o​u​r​c​e​=​c​h​a​t​g​p​t​.​com "Viral Load Among Vaccinated and Unvaccinated …"
    [3]: https://www.nature.com/articles/s41579-022–00822‑w?utm_source=chatgpt.com "SARS-CoV‑2 viral load and shed­ding kinetics"
    [4]: https://​jamanet​work​.com/​j​o​u​r​n​a​l​s​/​j​a​m​a​n​e​t​w​o​r​k​o​p​e​n​/​f​u​l​l​a​r​t​i​c​l​e​/​2​7​9​2​5​9​8​?​u​t​m​_​s​o​u​r​c​e​=​c​h​a​t​g​p​t​.​com "Transmission and Infectious SARS-CoV‑2 Shedding …"

  5. "Weil es so schön war", möch­te ich die­se popu­lär­wis­sen­schaft­li­che Höchstleitung bzw. „Wissenschaft in ein­fa­cher Sprache“ von Herrn Lauterbach noch ein­mal genau durchleuchten:

    Zitat:
    „Bei Geimpften ist es so, dass man oft schon Symptome hat, bevor man über­haupt ansteckend ist“.

    Nanu, Herr Lauterbach, wie­so haben Geimpfte über­haupt Symptome und wie­so sind Geimpfte über­haupt ansteckend (nach­dem sie sich vor­her auch noch selbst ange­steckt haben müssen)?

    Hatten Sie nicht bis­her behaup­tet, die Impfung schützt davor, dass man sich ansteckt oder ansteckend wird?
    Denn nur das wäre ja der (auch) von Ihnen kom­mu­ni­zier­te „ein­zi­ge Weg aus der Pandemie“.

    Zitat:
    „Die Impfungen begren­zen die Pandemie, weil die Geimpften bei Erkrankung dann eher zu Hause bleiben“.

    Oh, das ist aller­dings ein völ­lig neu­es Wirkprinzip von Impfungen:

    Die Impfungen füh­ren also (nach schon mal doch nicht ver­hin­der­ter Ansteckung) zu schnel­ler auf­tre­ten­den Symptomen ohne hohe Viruslast und das wie­der­um hält die Geimpften davon ab, aus dem Haus zu gehen und wei­te­re Geimpfte (und natür­lich auch Ungeimpfte) anzustecken.

    Zwischenfrage: Was war doch gleich die Aufgabe von Impfungen?

    Ich dach­te bis jetzt immer, Impfungen sol­len trotz einer z.B. erhöh­ten infek­tiö­sen Lage die Aufrechterhaltung des „nor­ma­le Leben“ (ein­schließ­lich des AUS DEM HAUS GEHENS) ermög­li­chen und nicht etwa die Leute davon abhal­ten, aus dem Haus zu gehen. 

    1. Frage an Herrn Lauterbach:

    Habe ich da viel­leicht die neue­sten Erkenntnisse aus „DER“ Wissenschaft zur Aufgabe und Wirkungsweise von Impfungen verpaßt?

    Zitat:
    „Geimpfte schei­den häu­fi­ger erst viel spä­ter Viren aus nach­dem sie Symptome haben“.

    Ich stel­le ent­setzt fest, dass ich auch die Funktionen bzw. Reaktionen des mensch­li­chen Immunsystems völ­lig miß­ver­stan­den haben muß:

    Ich war näm­lich bis­her immer der Ansicht, dass die Symptome bei respi­ra­to­ri­schen Erkrankungen bei einem eini­ger­ma­ßen intak­ten Immunsystem PROPORTIONAL zur Virenlast sind bzw. eine FOLGE erhöh­ter Virenlast sind.

    Dass Impfungen die Krankheits-Symptome der­art mode­rie­ren, dass die­se bereits VOR dem Ansteigen der Virenlast ver­stärkt auf­tre­ten (was sol­len das für Symptome sein?), ist wirk­lich eine Sternstunde „DER“ Wissenschaft.

    Denn abge­se­hen davon, dass intra­mus­ku­lä­re Impfungen gegen respi­ra­to­ri­sche Viren die Virenlast auf den Schleimhäuten gar nicht mode­rie­ren kön­nen, weil die impf­in­du­zier­ten Antikörper (im Gegensatz zu den infek­ti­ons­in­du­zier­ten Antikörpern) gar nicht auf den Schleimhäuten gebil­det wer­den, son­dern haupt­säch­lich im Blut, soll­ten (jeden­falls bis­her) Impfungen die Bildung von Antikörpern IM Körper anre­gen, die gera­de VERHINDERN, dass Viren an Körper- bzw. Organzellen andocken und die­se infi­zie­ren, also EHE das Immunsystem z.B. mit T‑Zellen-indu­zier­ten Vernichtungen infi­zier­ter Zellen und den beglei­ten­den (Entzündungs-) Symptomen als Abwehr-Maßnahme reagiert.

    2. Frage an Herrn Lauterbach:
    Haben Sie inzwi­schen auch die Grundlagen-Literatur zur Immunologie des Menschen neu geschrieben?

    3. Frage an Herrn Lauterbach:
    Wollten Sie die Menschen, die Ihnen ver­traut haben, auf den Arm neh­men, um Ihre hoch­to­xi­sche, expe­ri­men­tel­le gen­ba­sier­te Giftbrühe an den Mann und die Frau (und die Kinder!) zu bringen?

  6. Humanoid erstell­ter Nachtrag: man könn­te KL und KI natür­lich auch auf "das Wissen von damals" beschrän­ken, und/​oder KI (bes­ser: "unab­hän­gi­ge Gerichte") dar­über ent­schei­den las­sen, ob KL "nur" nicht die (gan­ze, rei­ne und nichts als die) Wahrheit ver­brei­tet, oder gar gelo­gen hat.
    Das Problem: er litt(?) unter der glei­chen Krankheit (oder genoss sie sogar?) wie min­de­stens die Hälfte der Bevölkerung:
    dem (qua­si-reli­giö­sen) Wahn, dass es sich um eine "Pandemie" (im Sinne der bis 2008 gül­ti­gen Definition) han­del­te, dass "Impfung" (gleich "Immunisierung") "der ein­zi­ge Weg" aus die­ser sei und dem Zirkelschluss, dass die "Impfstoffe" ja des­we­gen sol­che sei­en, weil der Wille (von Forschenden und Herstellenden) nach deren "Sicherheit und Wirksamkeit" genü­ge und sie doch anson­sten nie­mals zuge­las­sen wor­den wären!

  7. Anlässlich der NDR-Ächtung einer jun­gen Blondine, habe ich mir die­sen ÖR-Beitrag
    https://​www​.ard​me​dia​thek​.de/​v​i​d​e​o​/​k​l​a​r​/​h​a​t​-​c​o​r​o​n​a​-​u​n​s​-​z​e​r​r​i​s​s​e​n​/​n​d​r​/​Y​3​J​p​Z​D​o​v​L​2​5​k​c​i​5​k​Z​S​9​w​c​m​9​w​b​G​F​u​X​z​E​5​N​j​M​2​N​z​Q​w​N​l​9​n​Y​W​5​6​Z​V​N​l​b​m​R​1​bmc
    reingezogen.
    Durchaus sehens­wert (obwohl oder gera­de weil KL dort mit "kru­den" Aussagen zu Wort kommt).
    Gut erkenn­bar: die aktu­el­le Verteidigungslinie der Strenggläubigen (wie­viel P‑Wort – "Pandemie" – soll's denn sein und passt rein? Alena als "Aufklärerin" und Dr.osten als kol­le­gia­ler Verteidiger von Höherqualifizierten – falls unstrit­ti­ge Promo- und Habilitationen hier­zu genü­gen – gegen die Suggestivfragen des SPIEGEL), der (immer noch ein­ge­schränk­te) Kritikkorridor ("also ich bin ja sound­so­viel mal geimpft, aber …"), Manipulationstechniken (mal Anders: hie der läs­si­ge Tegnell in Jazz-T-Shirt im son­nig-grü­nen Büllerbü, da der im fen­ster­lo­sen Besprechungsraum mit Kabeln nesteln­de, tum­be, äh, also: KL).

    Jedenfalls hat der Sender von Dr.osten und sei­ner Ko-rin­na die kecke Julia nicht etwa nach die­sem KLAR-Beitrag
    https://​www​.ard​me​dia​thek​.de/​v​i​d​e​o​/​k​l​a​r​/​m​i​g​r​a​t​i​o​n​-​w​a​s​-​f​a​l​s​c​h​-​l​a​e​u​f​t​/​n​d​r​/​Y​3​J​p​Z​D​o​v​L​2​5​k​c​i​5​k​Z​S​9​w​c​m​9​w​b​G​F​u​X​z​E​5​N​j​M​2​N​z​Q​w​N​F​9​n​Y​W​5​6​Z​V​N​l​b​m​R​1​bmc (ohne Fragezeichen) abge­sägt (wegen, ver­ein­facht: "Brandmauerverweigerung"), son­dern erst nach dem (über­schau­ba­ren) "Corona"-Frevel.

  8. Welche Viren? Etwa die Coronaviren? Ich bin gera­de etwas irri­tiert über zwei Meldungen in Bezug auf die von Lauterbach und Spahn und ähn­li­chen Figuren geprie­se­nen, viel gelob­ten MRNA-Spritzen.

    Einerseits wird ein Firmenchef eines sol­chen Unternehmens geehrt,

    https://​www​.kran​ken​kas​sen​.de/​d​p​a​/​4​5​5​1​9​0​.​h​tml

    Zitat aus der Meldung:
    Der rhein­land-pfäl­zi­sche Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) sag­te, Sahin habe mit sei­nem Forschergeist, sei­nem Mut und sei­ner Ausdauer, sei­nem lebens­lan­gen Engagement für die Bekämpfung der «Menschheitsgeißel Krebs» und der Entwicklung von Immuntherapien Meilensteine in der moder­nen Medizin gesetzt. In der Corona-Pandemie habe sich die unschätz­ba­re Bedeutung sei­ner Arbeit erwiesen.
    Zitat Ende

    Zeitgleich for­dern Wissenschaftler und Mediziner den sofor­ti­gen Stopp sol­cher Anwendungen:

    https://​mul​ti​po​lar​-maga​zin​.de/​m​e​l​d​u​n​g​e​n​/​0​315

    Zitat:
    Hunderte Experten aus Medizin und Wissenschaft for­dern die sofor­ti­ge Aussetzung aller mRNA-Produkte „bis das kli­ni­sche Nutzen-Risiko-Verhältnis trans­pa­rent geklärt ist“. Der Aufruf „Risikowarnung Arzneimittelsicherheit mRNA-Moratorium JETZT!“ des Bündnisses „Menschliche Wissenschaft und Medizin“ mit Vertretern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wur­de von mehr als 200 Erstunterzeichnern unter­stützt. Auf einer Pressekonferenz des Bündnisses zum Start der Kampagne am 16. September erläu­ter­ten ver­schie­de­ne Fachleute ihre Bedenken hin­sicht­lich der mRNA-Präparate.
    Ende Zitat

    Wie passt das zusam­men? Eine Laudatio zum Geburtstag für jeman­den, des­sen Produkte sofort vom Markt genom­men wer­den müs­sen, Meldung Multipolar? Was meint der Ausdruck von Alexander Schweitzer, Dpa: "unschätz­ba­re Bedeutung"? Ist "unschätz­bar" nicht abzu­schät­zen? Nicht ein­zu­stu­fen? Was ist "unschätz­ba­re Bedeutung"? Doppelzüngigkeit? Teekessel-Doppeldeutigkeit?

  9. "Das Robert-Koch-Institut (RKI) kann nicht dafür sor­gen, dass gesund­heits­po­li­ti­sche Entscheidungen aus­schließ­lich auf Grundlage wis­sen­schaft­li­cher Erkenntnisse getrof­fen wer­den. Das geht aus einem Brief her­vor, den der Behördenleiter Lars Schaade an fünf Chemie- und Physikprofessoren geschrie­ben hat. Der Briefwechsel liegt der Berliner Zeitung vor. Die Professoren hat­ten im Hinblick auf das Verhältnis der Behörde zum Gesundheitsministerium (BMG) gefragt, ob „eine Behörde wie das RKI nicht völ­lig unab­hän­gig von der Politik und ins­be­son­de­re von einer amtie­ren­den Regierung in der Lage sein“ sol­le, „Empfehlungen und Handlungsvorschläge aus­schließ­lich auf Grundlage der eige­nen wis­sen­schaft­li­chen Beurteilung zu ver­öf­fent­li­chen“. Schaade ant­wor­te­te, dass sich der Rahmen aus Sicht des RKI ganz anders dar­stel­le. Das RKI sei „eine Bundesoberbehörde und zugleich eine Ressortforschungseinrichtung des Bundes“. Daraus fol­ge, „dass das BMG im Rahmen der Fachaufsicht ins­be­son­de­re fest­le­gen kann, mit wel­chen Forschungsgegenständen sich das RKI inhalt­lich befasst“. Darüber hin­aus sei „zu beach­ten, dass das RKI als Bundesoberbehörde und Ressortforschungseinrichtung – über die rei­nen Forschungstätigkeiten hin­aus – zugleich hoheit­li­che und nor­ma­ti­ve Aufgaben wahr­nimmt, indem es etwa Empfehlungen und Richtlinien ver­öf­fent­licht“. Die Fachaufsicht des BMG die­ne „inso­weit also – neben dem for­ma­len BMG auf­er­leg­ten Rechtsaufsicht – ins­be­son­de­re auch der demo­kra­ti­schen Legitimation des hoheit­li­chen und nor­ma­ti­ven Handelns des RKI“. Schaade kommt schließ­lich zu dem Ergebnis, dass die wis­sen­schaft­li­chen Ergebnisse ledig­lich eine die­nen­de Rolle für die Politik spie­len. Schaade schreibt: „Sofern aus den Forschungsergebnissen nor­ma­ti­ves oder hoheit­li­ches Handeln des RKI abge­lei­tet wird, unter­liegt die­ses wie dar­ge­legt der Fachaufsicht.“"

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