Aus dem Sumpf des pharmazeutisch-politischen Komplexes

»Allein der Glaube an ein bevor­ste­hen­des Übel kann einen Menschen krank machen: Er kann Kopfschmerzen ent­wickeln, nur weil er davon über­zeugt ist, dass die Strahlung vom Handy ihm scha­det. Er kann Medikamente schlech­ter ver­tra­gen, wenn er den Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel zu sehr glaubt. Er kann sogar nach einer OP schlech­ter gene­sen, wenn die Ärztin im Vorgespräch ver­se­hent­lich Ängste schürt. Der soge­nann­te Noceboeffekt gilt in der Medizin als Gegenstück und »böser Bruder« des Placeboeffekts.«

So läu­tet der "Spiegel" am 11.9.25 ein Interview mit Ulrike Bingel, Fachärztin für Neurologie und Professorin für kli­ni­sche Neurowissenschaften, ein. Sie weiß, wie der "böse Bruder" so wirkt:

»Bingel: Ein sehr ein­drück­li­ches Beispiel waren die Impfungen in der Coronapandemie. Wir wis­sen aus dop­pelt ver­blin­de­ten Studien mit Coronaimpfstoffen , dass drei Viertel der syste­mi­schen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Übelkeit auf Noceboeffekten beru­hen. Auch unaus­ge­wo­ge­ne Medienberichte und Beiträge in den sozia­len Medien tra­gen dazu bei.«

Abgesehen davon, daß die­se Worte in einem Medium gespro­chen wer­den, für das "unaus­ge­wo­ge­ne Medienberichte" eine ver­harm­lo­sen­de Beschreibung wäre – was steht in dem zitier­ten Artikel?

»Wichtige Punkte

Frage Wie häu­fig tra­ten uner­wünsch­te Ereignisse (UE) in den Placebo-Gruppen der COVID-19-Impfstoffstudien auf?

Ergebnisse In die­ser syste­ma­ti­schen Überprüfung und Metaanalyse von 12 Artikeln, die UE-Berichte für 45.380 Studienteilnehmer umfas­sen, tra­ten bei 35 % der Placebo-Empfänger nach der ersten Dosis und bei 32 % nach der zwei­ten Dosis syste­mi­sche UE auf. In den Impfstoffgruppen wur­den deut­lich mehr uner­wünsch­te Ereignisse gemel­det, aber uner­wünsch­te Ereignisse in den Placebo-Gruppen („Nocebo-Reaktionen“) mach­ten 76 % der syste­mi­schen uner­wünsch­ten Ereignisse nach der ersten COVID-19-Impfdosis und 52 % nach der zwei­ten Dosis aus.

Bedeutung Diese Studie ergab, dass die Rate der Nocebo-Reaktionen in den Placebo-Gruppen der COVID-19-Impfstoffstudien erheb­lich war; die­se Erkenntnis soll­te bei öffent­li­chen Impfprogrammen berück­sich­tigt wer­den.«

Nehmen wir ein­mal an, die­se Metaanalyse über Publikationen, "die bis zum 14. Juli 2021 ver­öf­fent­licht wur­den" sei seri­ös. (Daß sie dies nicht ist, wird schnell beim Lesen deut­lich, da hier Äpfel, Birnen und ande­res fau­les Obst durch­ein­an­der­ge­rech­net wer­den.) Wie sind die AutorInnen vorgegangen?

»Wir haben ran­do­mi­sier­te kli­ni­sche Studien zu expe­ri­men­tel­len COVID-19-Impfstoffen ein­be­zo­gen, die Erwachsene ab 16 Jahren unter­such­ten und in eng­li­scher Sprache ver­öf­fent­licht wur­den. Studien waren geeig­net, wenn sie inner­halb von 7 Tagen nach der Injektion auf­ge­tre­te­ne uner­wünsch­te Ereignisse bewer­te­ten, eine Placebo-Gruppe (z. B. Kochsalzlösung) umfass­ten und Berichte über uner­wünsch­te Ereignisse sowohl für die Impfstoff- als auch für die Placebo-Gruppe sepa­rat lie­fer­ten. Studien wur­den aus­ge­schlos­sen, wenn das ver­wen­de­te Placebo einen Wirkstoff ent­hielt, der bestimm­te uner­wünsch­te Ereignisse hät­te ver­ur­sa­chen kön­nen (z. B. ein Adjuvans), oder wenn das Risiko einer Verzerrung als unbe­kannt ein­ge­stuft wur­de.«

Die Studien mögen dop­pelt ver­blin­det gewe­sen sein, erwähnt wird dies nicht. Neben einer will­kür­li­chen zeit­li­chen Einschränkung fin­den wir die inter­es­san­te Information, daß es offen­bar Studien gab, bei denen die Placebogruppe kei­ne Kochsalzlösung erhielt, son­dern mög­li­cher­wei­se schä­di­gen­de Inhalte.

Auftragsarbeiten der Konzerne

Ich habe mir nur die erste und die letz­te der ver­wen­de­ten 12 Studien ange­se­hen. "Efficacy and Safety of the mRNA-1273 SARS-CoV‑2 Vaccine" war "obser­ver-blin­ded" und ver­mel­det, daß von 30.420 Teilnehmenden 196 Fälle mit "sym­pto­ma­ti­scher Covid-19-Erkrankung" auf­ge­tre­ten sei­en. In der übli­chen Weise wird aus die­ser win­zi­gen Zahl der Erfolg der "Impfung" abge­lei­tet, weil 185 der "Erkrankten" ein Placebo erhiel­ten. Zu den AutorInnen:

»Dr. Baden berich­tet, dass er vom NIH finan­ziert wird, um kli­ni­sche Studien in Zusammenarbeit mit Crucell/​Janssen und Moderna durch­zu­füh­ren; Dr. Rouphael erhält Fördermittel von Pfizer, Merck, Sanofi–Pasteur, Eli Lilly und Quidel; Dr. Creech erhält Fördermittel von Merck, Beratungshonorare von Horizon Pharma und GSK sowie Honorare für sei­ne Tätigkeit in einem Daten- und Sicherheitsüberwachungsgremium von Astellas; Dr. Neuzil erhält Fördermittel von Pfizer; Dr. Graham hält das ange­mel­de­te Patent WO/​2018/​081318 für Präfusions-Coronavirus-Spike-Proteine und deren Verwendung sowie das ange­mel­de­te Patent 62/972,886 für den 2019-nCoV-Impfstoff; Dr. Bennett, der bei Moderna beschäf­tigt ist und Aktien und Aktienoptionen von Moderna besitzt; Dr. Pajon, der bei Moderna beschäf­tigt ist und Aktien von Moderna besitzt; Dr. Knightly, der bei Moderna beschäf­tigt ist und Aktien und Aktienoptionen von Moderna besitzt; Dr. Leav, Dr. Deng und Dr. Zhou, die bei Moderna beschäf­tigt sind; Dr. Han, der bei Moderna beschäf­tigt ist und Aktien und Aktienoptionen von Moderna besitzt; Dr. Ivarsson, der bei Moderna beschäf­tigt ist und Aktienoptionen besitzt; Dr. Miller, der bei Moderna beschäf­tigt ist und Aktien und Aktienoptionen besitzt; und Dr. Zaks, der bei Moderna beschäf­tigt ist und Aktienoptionen besitzt. Es wur­den kei­ne wei­te­ren poten­zi­el­len Interessenkonflikte im Zusammenhang mit die­sem Artikel gemel­det.«

Die zwei­te von mir ein­ge­se­he­ne Studie trägt den Titel "Safety and Immunogenicity of Two RNA-Based Covid-19 Vaccine Candidates". An ihr haben neben Özlem Türeci und Uğur Şahin zahl­lo­se wei­te­re von Pfizer finan­zier­te Autorinnen gearbeitet.

Wir haben somit einen Sumpf des phar­ma­zeu­tisch-poli­ti­schen Komplexes vor uns. Eine Metastudie stützt sich auf Aussagen der her­stel­len­den Konzerne. Sie wird von einer "Expertin" als grund­le­gend dar­ge­stellt. Ein Medium, das füh­rend an der Propagierung der Produkte der Hersteller betei­ligt war und ist, bie­tet das ent­spre­chen­de Forum. Frau Bingel schließt in die­sem Sinne:

»Mich inter­es­siert vor allem, wel­che Mechanismen dazu füh­ren, dass sich nega­ti­ve Informationen, Ängste und Sorgen so dyna­misch ver­brei­ten. Womöglich ler­nen wir dar­aus auch, wie wir hilf­rei­che und ver­läss­li­che Informationen in Zukunft bes­ser ver­mit­teln kön­nen. Auch die Medien kön­nen hier eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Funktion über­neh­men.«


Schon 2021 war auf deutsch​land​funk​no​va​.de unter Berufung auf Frau Bingel zu erfahren:

(Hervorhebungen in blau und grün nicht in den Originalen.)

14 Antworten auf „Aus dem Sumpf des pharmazeutisch-politischen Komplexes“

  1. Zitat:

    "Wir haben somit einen Sumpf des phar­ma­zeu­tisch-poli­ti­schen Komplexes vor uns. Eine Metastudie stützt sich auf Aussagen der her­stel­len­den Konzerne. Sie wird von einer "Expertin" als grund­le­gend dar­ge­stellt. Ein Medium, das füh­rend an der Propagierung der Produkte der Hersteller betei­ligt war und ist, bie­tet das ent­spre­chen­de Forum. Frau Bingel schließt in die­sem Sinne:"

    Ein von Ihnen völ­lig rich­tig auf­ge­zeig­tes Muster, das in den weit­hin bekann­ten „eta­blier­ten Medien" stän­dig auf Neue wie­der­holt wird. 

    Nur gut, dass sol­che Informationen wohl pri­mär nur der Beeinflussung der immer glei­chen Klientel die­nen, um für deren eigens gemach­te Fehlschlüsse oder auch wider­sprüch­li­che Wahrnehmungen letzt­lich immer eine ver­meint­lich "wis­sen­schaft­lich fun­dier­te" Erklärung anbie­ten zu kön­nen und somit eben­so das aus vie­len "grö­ße­ren" und "klei­ne­ren" Lügen bestehen­de Lügenkonstrukt zu stär­ken bzw. zu erhalten.

  2. Nicht zu ver­ges­sen, der Nobraino-Effekt. Forscher aus lego­land-City haben nach­ge­wie­sen daß sich bestimm­te Störungen im Muster der Hirnströme, posi­tiv auf die Karriere der Betroffenen aus­üben kön­nen. Diese las­sen sich ganz ein­fach durch ste­te Stringensi in den Ausbildungs- und Prüfungsgremien, durch ein­ge­impf­te "Beeblebrox-Agenten" hervorrufen.
    Der Name wur­de vom "Forscherteam" ( 😀 ) in Anlehnung an den genia­len Science.Fiction-Autor Adams aus­dis­ku­tiert und ver­ge­ben, und geht auf einen der Protagonisten sei­nes Hauptwerkes zurück, wel­cher sich zum Zwecke eines "Coups", eigens einer Hirnoperation unter­zog, mit­tels die­ser es sihm ihm erschloß, die Zugangsuntersuchung sei­ner Gedanken, zum poli­ti­schen Amt pas­sie­ren zu können.

    Diskussionspunkt: Kopfschmerzen kön­nen unter­schied­lich­ste Ursachen haben. Mir kommt's manch­mal so vor als bekä­me ich wel­che, wenn ich mir dei­se "Statements" wie den von Frau Bingel durch­zu­le­sen habe. Mein erster Gedanke dabei oft: SCHUTZBEHAUPTUNG ! Geht es Ihnen da ähn­lich? Das macht doch krank … oder … ?

  3. Es ist begrü­ßens­wert , dass Frau Prof. Bingel ein­ge­bil­de­ten "syste­mi­schen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit" und Übelkeit" mehr Bedeutung bei­mißt, als z.B. sol­chen Lapalien wie Herzmuskelentzündungen, Herzinfarkten, Hirnschlägen (jeweils teil­wei­se auch mit Todesfolge), schwe­ren neu­ro­lo­gi­schen Schäden oder schwe­ren Hautschäden oder…oder…oder.

    Das ist auch gut so, denn das wür­de die Bevölkerung nur ver­un­si­chern und ihr Vertrauen in die Impfungen nach­hal­tig untergraben. 

    Und von einem Interessenkonflikt wür­de ich auch nicht spre­chen, wiss­sen wir doch, dass die for­schen­den Pharma-Unternehmen Schulter an Schulter mit den prak­ti­zie­ren­den (Impf-) Ärzten nur das Wohl der zukünf­ti­gen Patienten im Blick hat­ten und mit neu­en mRNA-Impfstoffen (z.B. gegen RSV) auch wei­ter­hin fest im Blick haben.

  4. Mag ja durch­aus sein, aller­dings spricht die Evidenz gegen die These von Frau Bingel. Was Frau Bingel nicht auf dem Schirm hat, ist die Tatsache, dass bereits ein Opfer der Gentherapie ein Opfer zu viel ist. Nocebo hin, Nocebo her. 

    Und nein, Schmerzen und gesund­heit­li­che Beeinträchtigungen sind nicht posi­tiv zu bewer­ten und zu erle­ben. Ggf. hat Frau Keitz oder Frau Bingel ja irgend­wie ein Verlangen nach die­ser Art der Wirkung, die Normalsterblichen haben es sicher nicht (so denn die ihr zuge­schrie­be­ne Aussage zutref­fend ist). Aber die­ses über­wäl­ti­gen­de Erlebnis sei ihr bzw. ihnen gegönnt. Sie bekommt/​bekom­men dar­über hin­aus ein Impf-Fleiß-Kärtchen und den Gutschein für 3 Booster.

  5. https://​www​.welt​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​a​u​s​l​a​n​d​/​p​l​u​s​2​3​4​2​2​6​7​1​8​/​C​o​v​i​d​-​P​h​i​l​o​s​o​p​h​-​B​e​n​j​a​m​i​n​-​B​r​a​t​t​o​n​-​E​i​n​-​B​e​i​s​p​i​e​l​-​i​s​t​-​d​e​r​-​K​u​l​t​u​r​k​r​i​e​g​-​u​m​-​d​i​e​-​M​a​s​k​e​.​h​tml
    Covid-Philosoph Benjamin Bratton
    „Ein Beispiel ist der Kulturkrieg um die Maske“
    Veröffentlicht am 06.10.2021
    Benjamin Bratton ist so etwas wie der welt­weit füh­ren­de Corona-Philosoph. Im Interview mit WELT erklärt er, wie Individualität durch Einatmung und Ausatmung neu defi­niert wird. Und was es wirk­lich bedeu­tet, wenn jemand das Tragen einer Maske verweigert.
    —————————–
    https://​www​.theo​rie​b​log​.de/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​/​2​0​2​1​/​0​8​/​d​i​e​-​c​o​r​o​n​a​-​p​a​n​d​e​m​i​e​-​a​l​s​-​r​a​c​h​e​-​d​e​s​-​r​e​a​l​e​n​-​e​i​n​e​-​l​e​s​e​n​o​t​i​z​-​z​u​-​b​e​n​j​a​m​i​n​-​b​r​a​t​t​on/
    Die Corona-Pandemie als Rache des Realen? Eine Lesenotiz zu Benjamin Bratton
    31. August 2021
    .…
    Zunächst arbei­tet sich Bratton [in sei­nem Buch: Die Rache des Realen (2021)] am Populismus ab: Diejenigen Staaten, wel­che die höch­sten Zahlen an Corona-Toten vor­wei­sen, sei­en „gesteu­ert vom magi­schen Denken des natio­na­len Populismus“. Er nennt Beispiele wie Brasilien, Mexiko, USA oder den Iran. Unter Populismus ver­steht er „Demagogie, volks­tüm­li­ches Sündenbock-Denken, ver­ein­fa­chen­de emo­tio­na­le Appelle, Angstmache […]“. Populismus sei zudem eine Form von „anti-gover­nan­ce“, ein Misstrauen gegen­über jeg­li­cher Form von Governance-Strukturen, eine vage Reaktion auf eine in vager Weise als ille­gi­tim emp­fun­de­ne Macht. Dies füh­re zu einem Teufelskreis, bei dem Misstrauen eine Form von Governance her­vor­ru­fe, wel­che zwei­fel­haft und inkom­pe­tent regie­re, wodurch das Misstrauen wie­der­um ver­stärkt wer­de. Mit dem geschil­der­ten Populismus und Misstrauen in Governance gin­gen – und da scheint er sich vor­ran­gig auf die USA zu bezie­hen – ein gestei­ger­ter Individualismus, Subjektivismus und Experientialismus ein­her. Die sub­jek­ti­ven Erfahrungen des Individuums wür­den als intrin­sisch wert­voll betrach­tet. All dies füh­re dazu, dass sich die Menschen nicht als Teil einer Gesellschaft oder einer den Planeten umfas­sen­den Konstellation mensch­li­cher- und nicht-mensch­li­cher Akteur*innen begrei­fen kön­nen, bei denen die Handlungen bzw. Entscheidungen eines Individuums, wie bei­spiels­wei­se kei­ne Maske zu tra­gen, unge­ach­tet der Absichten des Individuums auch ande­re betref­fen können."
    —————-
    ———-
    = Delegitimierung des Staates macht krank.
    Misstrauen in die Politik, in die Wissenschaft bedingt NoPlacebo-Effekte.
    Kritik am System macht krank oder anfällig.
    Kritik tötet.
    Individualismus gefähr­det die Gesundheit der Mitmenschen.
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    "Inhaltlich unter­brei­tet Bratton den Leser*innen jedoch eine umfas­sen­de Reihe von Vorschlägen, wie die­se post-pan­de­mi­sche posi­ti­ve Biopolitik aus­ge­stal­tet sein soll. Besonders her­vor­zu­he­ben sind fol­gen­de Aspekte: Zunächst erleich­te­re es die Pandemie, sich selbst als Teil eines mit­ein­an­der ver­bun­de­nen bio­po­li­ti­schen Netzwerks aus Menschen und Materie zu betrach­ten. Somit for­dert Bratton eine Dezentrierung des indi­vi­du­el­len auto­no­men Subjekts und statt­des­sen einen Blick aufs pla­ne­ta­ri­sche Ganze. Dessen kom­ple­xe, poli­ti­sche bzw. phi­lo­so­phi­sche Einordnungen durch­bre­chen­de unab­hän­gi­ge Realität müs­se in eine neue posi­ti­ve Governance ein­be­zo­gen wer­den. Die von Bratton eher unscharf beschrie­be­ne pla­ne­ta­ri­sche posi­ti­ve Biopolitik benö­ti­ge eine Neudefinition der Rolle des Staates und der Plattformen: Letztere sol­len nicht mehr zu einer Massenproduktion von Subjektivität bei­tra­gen, son­dern Daten, wel­che tat­säch­lich benö­tigt wür­den, in Archiven sam­meln. Datenschutzbedenken weist er ab, indem er ihnen eine zugrun­de­lie­gen­de über­hol­te Vorstellung eines sou­ve­rä­nen Subjekts unter­stellt." (Reuter)

  6. "Die US-ame­ri­ka­ni­sche Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) berei­tet sich dar­auf vor, Beweise vor­zu­le­gen, dass 25 Kinder nach der Verabreichung von Corona-Impfstoffen seit Juli 2023 ver­stor­ben sind. Die Ergebnisse sol­len in der kom­men­den Woche auf einer Sitzung des Advisory Committee on Immunization Practices (ACIP) des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) prä­sen­tiert werden.

    Laut einem Bericht der Washington Post wur­de die Analyse von Tracy Beth Høeg, einer lei­ten­den Beraterin in der Impfstoffabteilung der FDA, zusam­men­ge­stellt. Die gemel­de­ten Todesfälle stam­men aus dem Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS), der staat­li­chen Datenbank für ver­mu­te­te Impfstoffnebenwirkungen.
    FDA über­prüft päd­ia­tri­sche Todesfälle nach Corona-Impfung

    FDA-Beamte sol­len die­se Fälle nun unter­sucht haben, indem sie Familien kon­tak­tier­ten, Autopsieberichte über­prüf­ten und medi­zi­ni­sche Akten sam­mel­ten. Zum ersten Mal seit Beginn der Impfkampagne scheint nun eine fall­be­zo­ge­ne Überprüfung der päd­ia­tri­schen Todesfälle erfolgt zu sein.

    Marty Makary, FDA-Kommissar, erklär­te am 4. September in einer CNN-Sendung: „Wir haben die Selbstberichte in der VAERS-Datenbank unter­sucht, und es gab Kinder, die nach der Corona-Impfung ver­stor­ben sind.“ Er sprach von einer „inten­si­ven Untersuchung“ und kün­dig­te einen „Bericht in den kom­men­den Wochen“ an.

    Die ange­kün­dig­te Aufarbeitung der Nebenwirkungen mach­te sich auch an der Börse bemerk­bar: Pfizers Aktien fie­len am Freitag um mehr als 3 Prozent, wäh­rend die Aktien von Moderna um über 7 Prozent san­ken. Novavax, der Hersteller pro­te­in­ba­sier­ter Covid-Impfstoffe, ver­lor mehr als 4 Prozent. Insgesamt haben Unternehmen wie Pfizer und Moderna seit Jahresanfang rund 20 Prozent bezie­hungs­wei­se 49 Prozent ihres Aktienwerts eingebüßt."

    https://​www​.ber​li​ner​-zei​tung​.de/​n​e​w​s​/​f​d​a​-​p​r​a​e​s​e​n​t​i​e​r​t​-​b​e​w​e​i​s​e​-​f​u​e​r​-​2​5​-​k​i​n​d​e​r​-​t​o​d​e​s​f​a​e​l​l​e​-​n​a​c​h​-​c​o​r​o​n​a​-​i​m​p​f​u​n​g​-​l​i​.​2​3​5​6​644

  7. Voll/​ksgesundes Anreizsystem?

    "Grok@grok 5h
    Replying to @Ende_mie @UlfKollwitz

    Ja, das stimmt. Ab 1. Januar 2026 wird die Vorhaltepauschale für Hausarztpraxen um 40 % gekürzt, wenn weni­ger als 10 Schutzimpfungen pro Quartal durch­ge­führt wer­den. Das bestä­ti­gen offi­zi­el­le Quellen wie KBV und Deutsches Ärzteblatt. Es gibt Ausnahmen für bestimm­te Spezialpraxen."

    https://​nit​ter​.net/​g​r​ok/

    1. @ Impfen…: Statt grok viel­leicht die zuver­läs­si­ge Quelle KBV: "Neu ist ein Abschlag für Hausarztpraxen, die weni­ger als zehn Schutzimpfungen im Quartal durch­füh­ren. Ihre Vorhaltepauschale wird um 40 Prozent gekürzt, da Impfen zur haus­ärzt­li­chen Grundversorgung gehört." (https://www.kbv.de/praxis/tools-und-services/praxisnachrichten/2025/08–19-extra/vorhaltepauschale-fuer-hausaerzte-neu-geregelt-kbv-und-gkv-spitzenverband-beschliessen-die-details)

  8. "Dr. rer. nat. Valentin Bruttel
    @VBruttel 3h

    @PeterDaszak soll über Pandemievorbeugung vortragen!!
    Das ist der end­gül­ti­ge Beweis dafür, dass es nie­mals eine frei­wil­li­ge selbst­kri­ti­sche Auseinandersetzung mit Fehlverhalten und dem Ursrpung von SARS-CoV‑3 oder gar Konsequenzen aus der Virologie oder Wissenschaft geben wird.
    Rebecc@ ███████
    @Rebecca21951651
    Sep 12
    What hap­pens when the­re is no accountability?

    Boltzmann Institute is start­ing a semi­nar series.….where @PeterDaszak will talk about Pandemic Preparedness becau­se he's an expert in crea­ting pandemics: 🤣

    @florian_krammer @angie_rasmussen @johnstravis

    soap​.lbg​.ac​.at/​u​p​c​o​m​i​n​g​-​o​ne-…
    Dr. rer. nat. Valentin Bruttel
    @VBruttel 3h

    Jeder objek­ti­ve Betrachter kann heu­te nach­voll­zie­hen, dass SARS-CoV‑2 mit nahe­zu abso­lu­ter Sicherheit in einem Labor ent­stan­den ist (vbrut​tel​.sub​stack​.com/​p​/​w​hy-…).
    Dr. rer. nat. Valentin Bruttel
    @VBruttel
    3h
    Peter Daszak plan­te 2018, in Wuhan unter kata­stro­pha­len Sicherheitsbedingungen (ohne Maskenpflicht) hoch­ge­fähr­li­che neue Elemente wie Furinspaltstellen oder an Menschen ange­pass­te Teile des Rezeptors in Fledermaus-Coronaviren einzubauen.
    Dr. rer. nat. Valentin Bruttel
    @VBruttel
    3h
    Die SARS-CoV‑2 Pandemie brach in Wuhan aus, und es han­del­te sich um das ein­zi­ge Virus die­ser Familie mit einer Furinspaltstelle an der geplan­ten Stelle, und einer warhschein­lich prä­zi­se aus­ge­tausch­ten Rezeptorbindedomäne.
    Dr. rer. nat. Valentin Bruttel
    @VBruttel
    3h
    Peter Daszak ver­schwieg die­sen mas­si­ven Interessenkonflikt, und ließ sich als Leiter der WHO Scheinuntersuchungskomission zu Ursprung ein­set­zen. Er plan­te, US Gutachter zu täu­schen, und gefähr­li­che Arbeiten heim­lich nach China auszulagern.
    usrtk​.org/​c​o​v​i​d​-​1​9​-​o​r​i​g​i​n​s/s…
    Dr. rer. nat. Valentin Bruttel
    @VBruttel
    3h
    Der US-Untersuchungsausschuss stell­te mas­si­ve Verstöße gegen Förderauflagen fest, ver­bat, Peter Daszak noch­mals zu för­dern, und emp­fahl eine kri­mi­na­li­sti­sche Untersuchung.
    over​sight​.hou​se​.gov/​w​p​-​c​o​nte…
    Dr. rer. nat. Valentin Bruttel
    @VBruttel
    3h
    Und die­ser Peter Daszak wird ohne Nennung sei­ner mas­si­ven Interessenkonflikte vom Ludwig Boltzmann Institut für Wissenschaftsvermittlung und Pandemievorsorge (@florian_krammer?) und der @MedUni_Wien ein­ge­la­den, um über Pandemievorsoge vor­zu­tra­gen. Schockierend.

    Dr. rer. nat. Valentin Bruttel
    @VBruttel 3h
    @BiosafetyNow @Stadt_Wien @berlinerzeitung @aya_velazquez @BBarucker @krone_at

    bit­te um reposts!
    @threadreaderapp pls unroll
    Dr. rer. nat. Valentin Bruttel
    @VBruttel
    3h
    Replying to @VBruttel @florian_krammer @MedUni_Wien @BiosafetyNow @Stadt_Wien @berlinerzeitung @aya_velazquez @BBarucker @krone_at @threadreaderapp

    Meine Email an die Veranstalter:

    Sehr geehr­ter Herr Prof. Müller, sehr geehr­ter Herr Prof. Krammer,
    mit gro­ßer Bestürzung habe ich fest­ge­stellt, dass Sie einen Vortrag mit Peter Daszak zum Thema Pandemieprävention an Ihrem Institut pla­nen, und konn­te in der Einladung kei­ner­lei Hinweise auf sei­ne mas­si­ven Interessenkonflikte bei die­sem Thema oder die in jün­ge­rer Vergangenheit nach­ge­wie­se­nen Verstöße gegen gute wis­sen­schaft­li­che Praxis sehen.Angesichts sei­ner Rolle wäh­rend der COVID-19-Pandemie und der inzwi­schen vor­lie­gen­den Untersuchungsergebnisse aus den USA hal­te ich dies für ein höchst pro­ble­ma­ti­sches Signal – sowohl für die wis­sen­schaft­li­che Gemeinschaft als auch für die vie­len Betroffenen der COVID Pandemie, ins­be­son­de­re von Long COVID, die sich Transparenz und Aufarbeitung erhof­fen. Im offi­zi­el­len Bericht des US-Select Subcommittee on the Coronavirus Pandemic wird Dr. Daszak und die von ihm gelei­te­te EcoHealth Alliance unter ande­rem für fol­gen­de Punkte ver­ant­wort­lich gemacht:Verletzung von NIH-Förderbedingungen bei der Zusammenarbeit mit dem Wuhan Institute of Virology (WIV).Nichtmeldung eines ris­kan­ten Gain-of-Function-Experiments, das nach­weis­lich eine deut­lich erhöh­te Virusreplikation zeigte.Mangelnde Transparenz und Widersprüche zwi­schen Dokumenten, Testimonien und spä­ter über­prüf­ten Beweisen.Nutzung von US-Fördermitteln für ris­kan­te Experimente mit Coronaviren in Wuhan.Verstöße gegen Aufsichts- und Berichtspflichten gegen­über US-Behörden.Weswegen eine in die­ser Form höchst außer­ge­wöhn­li­che for­ma­le Sperre (Debarment) für öffent­li­che Fördergelder und Empfehlung einer straf­recht­li­chen Untersuchung durch US-Behörden aus­ge­spro­chen wur­de (oversight.house.gov/release/…).Hinzu kommt, dass Dr. Daszak nach­weis­lich an Plänen betei­ligt war, in Wuhan neu­ar­ti­ge Coronaviren mit Furin-Spaltstellen und huma­ni­sier­ten Rezeptorbindungsdomänen zu ver­se­hen – Arbeiten, die im Wissen Daszaks unter unzu­rei­chen­den Sicherheitsbedingungen statt­fin­den soll­te, wor­über er US-Gutachter täu­schen woll­te (usrtk​.org/​c​o​v​i​d​-​1​9​-​o​r​i​g​i​n​s/s…) Vor die­sem Hintergrund erhal­te ich es für äußerst frag­wür­dig und für einen mög­li­cher­wei­se schwe­ren Schaden für den Ruf Ihrer Fakultät, wenn Sie aus­ge­rech­net Dr. Daszak ein­la­gen, um über Pandemieprävention zu spre­chen – und dass schein­bar ohne dass die­se Vorgeschichte trans­pa­rent the­ma­ti­siert wird.Ich bit­te Sie daher nach­drück­lich, die­se Entscheidung zu über­den­ken oder zumin­dest eine offe­ne und kri­ti­sche Diskussion sicher­zu­stel­len, bei der auch unab­hän­gi­ge Stimmen gehört wer­den. Nur so kann Vertrauen in Wissenschaft und Institutionen gestärkt werden.
    Mit freund­li­chen Grüßen,
    Dr. rer. nat. Valentin Bruttel"

    https://​nit​ter​.net/​V​B​r​u​t​t​el/

  9. Wenn 25% der Nebenwirkungen tat­säch­lich auf die Impfung zurück­zu­füh­ren und nicht als Nocebo-Effekt zu wer­ten wären, so wäre das bei der Anzahl der durch­ge­führ­ten Behandlungen (Stichwort glü­hen­de Nadeln) aber ein erschreckend gro­ßer Schaden.

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